06.02.14 10:39 Uhr
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USA/Kalifornien: Schüler hacken Lehrercomputer

Im kalifornischen Newport Beach haben sich elf jugendliche Schüler einer lokalen Bildungseinrichtung in die Computer des Lehrkörpers gehackt, um dort schulische Informationen zu kopieren oder zu verändern. So wurden z.B. Notenstände verändert oder inhaltliche Details einer Prüfung kopiert.

Mittels "Keyloggern" wurden die Logindaten der betroffenen Lehrpersonen in Erfahrung gebracht, um damit anschließend in den Rechner einzudringen. Die Schüler hatten wahrscheinlich Hilfe von "Innen", da die von ihnen verwendeten Hardwarekeylogger direkt an der Maschine platziert werden müssen.

Die Schulleitung spielt nun mit dem Gedanken, die Netzwerke von Lehrern und Schülern strikt zu trennen, um künftig solcher Übergriffe Herr zu werden. Die Lehrkräfte sollen zudem lernen einen bewussteren Umgang mit modernen Medien zu pflegen. Die Schüler sind bis auf weiteres der Schule verwiesen.


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WebReporter: SirAdalbert
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Schüler, Kalifornien, Hackerattacke
Quelle: www.nachrichten.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2014 10:39 Uhr von SirAdalbert
 
+2 | -3
 
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Das ist ein Problem, dessen Lösung einen Haufen kostet. Doch wenn man das Problem nicht löst, kostet es im Endeffekt noch viel mehr. Wahrscheinlich werden wir in Zukunft häufiger mit dieser Thematik konfrontiert werden.
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06.02.2014 12:00 Uhr von Rechtschreiber
 
+10 | -1
 
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Das Problem war hier wohl, dass die Schüler - anstatt das Wissen für ihren eigenen Vorteil auszunutzen - den Mund nicht halten konnten.
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06.02.2014 14:06 Uhr von Elto
 
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@SirAdalbert

Das kostet nicht einen "Haufen" wenn man das intelligent löst.
Statt das Geld in Microsofts Produkte (und Lizenzen) auszugeben, könnte man es unter anderem für solche zwecke nutzen.
Ich möchte nur darauf hinweisen das es erwähnenswerte programme wie LibreOffice kostenlos gibt. Übrigens gibt es auch diverse Linux Distributionen die sich für Schulen eignen.
Ich bevorzuge Ubuntu (für ältere Rechner Lubuntu)
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06.02.2014 14:27 Uhr von 1Beamy1
 
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Das passiert auch hierzulande. Schüler haben mitunter ein bereichsspezifisches Fachwissen, das das Wissen so mancher Lehrer deutlich übersteigt. Unsere Lehrer waren noch so Clever, spezifische Inhalte nicht auf den Schuhlserver zu lagern. (Noten kamen noch in´s Notenbuch).

Ein Lehrer sagte mal:

Wenn ihr auch nur annährend so viel Intelligenz, Zeit und Ehrgeitz ins Lernen investieren würdet, wie ihr in eure Betrugsmechanismen investiert, hätten wir alle viele weniger Probleme.

Mit diesen Worten hat er meinem Nachbarn sein Funkgerät samt Headset abgenommen. Ebenso erging es noch 3 Weiteren Kandidaten.

Zu guter letzt gab er noch den Hinweis, das diese 4 beim nächsten mal jemanden ins Boot holen sollten, der Ahnung von der Materie hat. 4 mal 0 bleit 0.
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06.02.2014 16:01 Uhr von OO88
 
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das war nur ein billiger weg die schüler von der schule zu werfen
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06.02.2014 17:25 Uhr von Y4Yo
 
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LooL Damit kommen die aber sehr spät...

So war ich bereits zu meiner Schulzeit drauf... und das ist nun gute 10 Jahre her...

Damals noch via OPH CD das Passwort des Lehrers herausbekommen... aber ich muss "Rechtschreibfehler" recht geben... hätten die ihre klappe halten können, wäre das nicht passiert.

Des weiteren kannst du die Netzwerke zwar strickt trennen, doch wenn der Lehrer vom Lehrerrechner aus dem Computerraum auf das Lehrernetzwerk zugreift, bau ich meinen Keylogger während der PC hochfährt grad dazwischen, warte bis sich der Lehrer auf dem Lehrernetzwerk anmeldet und warte dann bis er wieder mit der Klasse spricht um dann meinen Keylogger wieder zu entfernen...

So und fertig ist die Laube samt zugriff wieder aufs Lehrernetzwerk.... selbst mit nem VPN Tunnel kein Problem.... solange ich Zugriff auf den Rechner habe der sich auf das eigentlich besser geschütze Netzwerk wählt.
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06.02.2014 18:13 Uhr von mepl
 
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@Elto

hast du ne ahnung was ein keylogger ist? anscheinend nicht, sonst wüsstest du, dass es das für jedes betriebssystem gibt und überhaupt nichts mit ms software zu tun hat.

da hier von einem hardwarekeylogger die rede ist, kann man sogar garnichts machen. das fängt nur die singale der tastatur ab und speichert sie.
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06.02.2014 21:48 Uhr von Elto
 
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@Halma

Das hat nichts mit "OSS Propaganda" zu tun. Wird hier jetzt jede neue Idee / Ansatz schlecht geredet?

Die Lehrpläne schreiben nicht "Microsoft Office 2010" vor. Da würde eher etwas drinstehen wie "Wenn Funktion, SVerweis in einem Tabellenkalkulationsprogramm unterrichten"

Dafür benötigt es KEIN Microsoft programm!
OpenOffice und LibreOffice sind dafür geeignet.

Falls es dich interessiert es wird bestimmt noch Lehrer geben die den Einsatz von Computern größtenteils vermeiden. Sei froh das du die Funktionen eines Tabellenkalkulationsprogramms NICHT auf Papier schreiben musstest.

@mepl
Ich kenne Hard- und Softwarekeylogger.

Wann habe ich das jemals bestritten das es das NICHT für Linux gibt.

Ich habe mich lediglich auf den Satz von "SirAdalbert" beschränkt (Thema Kosten).

Dazu habe ich einen Punkt aufgebracht an dem erwähnen wollte wo das Geld hinwandert.

@halma

Also ein paar € sind für mich 100€ im Jahr und soviel kostet eine Microsoft Lizenz GANZ SICHER NICHT.
Das ist der Ansatz wo man sparen kann. (Wenn man will und sich mit der Thematik auseinander setzt).

@mepl
einen Hardwarekeylogger kannst du mit der virtuellen Windows Tastatur umgehen. ;)
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06.02.2014 23:05 Uhr von mepl
 
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@Elto

merk ich mir fürs nächste mal, wenn ich sehe, dass jemand einen hardwarekeylogger angeschlossen hat :D

[ nachträglich editiert von mepl ]
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07.02.2014 08:52 Uhr von Elto
 
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@mepl

War das jetzt ironisch gemeint? :D

oder glaubst du es mir nicht? o.O

Wenn du es mir nicht glaubst, hier ist ein Beweis:

http://de.wikipedia.org/...

Unter "Sicherheitslücken" steht es mit der virtuellen Tastatur.
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07.02.2014 09:02 Uhr von jpanse
 
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@Elto
Er meinte damit das man es in der Regel nicht merkt wenn ein Hardwarekeylogger angeschlossen ist...von daher macht der Hinweis mit der Virtuellen Tastatur nicht viel SInn, ausser du bis einer von zwei Menschen auf diesem Planeten die ihre Passwörter über die Bildschirmtastatur eingeben...Ich bezweifel das ernsthaft.
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07.02.2014 12:16 Uhr von Elto
 
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@jpanse

Warum sollte ich die auch nutzen?

Ich gehe ja davon aus das bei mir zuhause NICHT eingebrochen wird und ein Hardwarekeylogger installiert wird.

Die wichtigen Sachen wie z. B.: Paypal oder Onlinebanking würde ich nicht über ein anderes Netz betreiben.

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