06.02.14 10:27 Uhr
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Astrophysik: Theorie - Ereignishorizont eines schwarzen Lochs ist Ende des Raums

Am Ereignishorizont schwarzer Löcher endet die Möglichkeit für Außenstehende zu beobachten, was dahinter passiert. Der Physiker Joseph Polchinski erläutert nun in einem Interview zwei Theorien, die erklären sollen, was bei der Überschreitung des Ereignishorizontes mit Materie geschieht.

So besagt eine Theorie, dass Materie den Ereignishorizont nicht passieren kann. Vielmehr zerschellt sie an einer Feuerwand, da der Ereignishorizont Materie zerschmettert, so dass sie nicht mehr im Raum organisiert ist. Das schwarze Loch verbrennt sozusagen den Raum selbst.

Polchinski vertritt dagegen eine andere Theorie. Hiernach kann Materie den Ereignishorizont nicht passieren. Der Ereignishorizont ist demanch eine physikalische Wand. Die Feuerwand stellt das Ende des Raums dar, dahinter liegt nichts mehr.


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WebReporter: NeueKraft
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Ende, Schwarzes Loch, Astrophysik
Quelle: www.zeit.de
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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2014 10:27 Uhr von NeueKraft
 
+16 | -6
 
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Schwarze Löcher sind wirklich faszinierende Gebilde, Schade dass wir sie kaum verstehen können. Bin mal gespannt ob wir es noch erleben, wie Relativitäts- und Quantentheorie vereint werden.
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06.02.2014 10:53 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -2
 
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Also das mit dem ´Nichts´ kann ich nicht glauben denn von was soll dann die enorme Gravitation ausgehen? Muss ja keine Materie in dem Sinne sein den wir uns vorstellen aber ´irgendwas´ isses allemal.

Sollte man sich nicht erstmal Gedanken machen was Gravitation ist um darauf aufbauend dann sowas wie schwarze Löcher zu beschreiben?
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06.02.2014 11:00 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -2
 
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Nur weil das Licht aufgrund der enormen Gravitation nicht mehr herauskommt, heißt das doch nicht, dass der Raum dort endet. Schließlich muss ja etwas da sein, dass die enorme Gravitation auslöst und sich auf unseren Raum auswirkt. Wäre der Raum dort wirklich zu Ende - könnte das schwere Gebilde dahinter doch nicht mit unserer Welt in Verbindung treten? Oder doch?
Womit ich wieder bei der Frage wäre, woher hat das Universum seine Masse und Energie her?
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06.02.2014 11:29 Uhr von Knutscher
 
+5 | -3
 
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Allet Quatsch.
Das sind Abflüsse bei denen der Stöpsel gezogen worden ist ;)
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06.02.2014 12:18 Uhr von asorax
 
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öhm, nein? hbeim überschreiten des ereignishorizontes steht die zeit einfach still, das hat einstein bereits vor 100 Jahren erkannt.
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06.02.2014 12:39 Uhr von ressam85
 
+4 | -10
 
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@ Thomas Hambrecht

nur so ne Idee von mir

"Haben die Ungläubigen nicht gesehen, daß die Himmel und die Erde eine Einheit waren, die Wir dann zerteilten?)[Die Propheten:30] "

" Der Allmächtige Gott sagt: (und den Himmel haben wir mit unseren Händen gebaut,und wir expandieren (verbreiten) ihn ) "

Der Allmächtige Allah sagt: (Doch nein! Ich schwöre bei den unsichbaren Sternen, den voraneilenden und den fegenden,)[Al-Takwier:14-15]

(Bei dem Himmel und bei At-Tariq (dem Klopfenden)! Und was lehrt dich wissen, was At-Tariq (der Klopfende) ist? (Es ist) ein durchdringender Stern)[At-Tariq1-3].

Der Allmächtige sagt: ("An dem Tage, da werden Wir den Himmel zusammenrollen, wie die Schriftrollen zusammengerollt werden. (So) wie Wir die erste Schöpfung begonnen haben, werden Wir sie wiederholen - bindend für Uns ist die Verheißung; wahrlich, Wir werden (sie) erfüllen.)[Die Propheten:104]

[ nachträglich editiert von ressam85 ]
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06.02.2014 12:40 Uhr von asorax
 
+3 | -1
 
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@gemini:

die materie wird auch so nicht eingesogen, sondern "zerstrahlt", durch die ernorme geschwindigkeit die die materie erreicht erhöht siuch dessen energie, und die materie wird, bevor sie den EH überschreitet, in s.g. Jetstreams abgegeben, die sich auf achsenförming ziu 2 seiten des schwarzen lochs ausbreiten.

Einsteisn spezielle Relativitätstheorie und Schwarzschilds beobachtungen erklären es damit, das die gravitation so stark ist, das materie und licht wie in einem strudel immer schneller um den mittelpunikt drehen, bis sie irgendwann fast lichtgeschwindigkeit erreichen, was dazu führt das die Zeit darin stillsteht(eine weitere formulierung der Theorie, bei 95% LG ist die Verlangsamung der Zeit bereits bei knapp 400%, um so näher man sich der LG annähert, desto langsamer wird die Zeit)
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06.02.2014 12:48 Uhr von ElMagnifico
 
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@ ressam85 Häh?
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06.02.2014 12:53 Uhr von ressam85
 
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@ elmagnifico

finde es sehr interessant wie der Koran das Universum beschreibt.

Das habe ich rausgesucht weil ThomasHambrecht gefragt hatte woher das Universum seine Energie hat.

[ nachträglich editiert von ressam85 ]
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06.02.2014 13:22 Uhr von xarxes
 
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@asorax, dass ist falsche Theorie.
Es ist bereits bewiesen, dass je schneller man sich bewegt, desto schneller vergeht die Zeit für deinen eigenen Organismus, im Gegensatz zu langsameren Organismen.
Also wenn du dich z.B. mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegst, vergeht die Zeit für dich selber schneller als für andere.
(Jetzt kommt ein falsches Beispiel, was aber die Funktionsweise beschreiben soll)
Du warst 70Jahre unterwegs mit Lichtgeschwindigkeit. Auf der Erde sind auch 70Jahre vergangen, für dich selber aber nur 35Jahre. Damit hast du dann eine grandiose Zeitreise hingelegt.
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06.02.2014 13:34 Uhr von asorax
 
+2 | -1
 
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@xarxes, das ist leider nicht korrekt, denn um es mathematisch zu beschreiben, wir reden hier von randverhalten, die erreichten geschwigkeiten nähern sich der LG soweit an das die Zeit für unsere Verhältnisse stillsteht, natürlich vergeht nichgt ganz, aber der faktor ist unendlich. was dann passiert lässt sich mit der relativitätstheorie nicht mehr beschreiben, das stimmt wohl.

für den betrachter sieht es so aus, als würde die zeit stillstehen, währendhingegen man selbst, falls man mit fast LG reist, die zeit normal wahrnimmt, aber da die verlangsamung ins unendliche geht, kriegt man es nicht mehr mit. aber man würde es gar nicht merken oder erleben, da man nach überschreiten des EH von der Gravitation nach unten zerrissen wird.
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06.02.2014 13:46 Uhr von Gernot_Geyl
 
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"Etwas" an Gott: "You have no power here! *muahahaha*"
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06.02.2014 14:30 Uhr von Gribbel
 
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Ich bin kein Freund von begriffen wie "Nichts" oder "unendlich", das sind unwissenschaftliche Begriffe, ähnlich wie "Gott"; Füllwörter wenn einem die Erklärungen ausgehen.

Es ist seit der Sfring Theorie bzw der Quantenphysik sowieso unwahrscheinlich geworden das Mathemathische erklärungsmodell das Universum hinreichendbeschreiben können...

[ nachträglich editiert von Gribbel ]
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06.02.2014 14:58 Uhr von damagic
 
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ich hab ja die theorie, dass ein schwarzes loch, wenn es eine entsprechende sättigung erreicht hat, in einen urknall eines parallel-universums aufgeht...
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06.02.2014 15:04 Uhr von CrowsClaw
 
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@ ressam85

Diese Koranzitate sind absolut nichts sagend.

Dadurch werden keine Fragen beantwortet und die Menschheit kommt auch zu keinen weiteren Erkenntnissen.

Religionen bedeuten Stillstand.
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06.02.2014 15:05 Uhr von Gimpor
 
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Zur Frage wie in diesem nicht-Raum denn Masse sein kann... Ihr habt ein falsches Verständnis von schwarzen Löchern. Das ist keine bis zum Ereignishorizont homogen verteilte Masse, sondern eine Singularität. Das heißt, Die Masse ist in einem einzigen Punkt vereint, wo die Massendichte unendlich ist. Ähnlich wie die Ladungsdichte in einer Punktladung (Elektronen z.B., die nach aktuellen Kenntnisstand keine Ausdehnung haben).
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06.02.2014 15:15 Uhr von Biblio
 
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schwarze Löcher könnten, von der anderen Seite aus betrachtet, Sonnen sein, oder Monde.
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06.02.2014 17:06 Uhr von Steel_Lynx
 
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Da musste ich mich durch 20 Kommentare wühlen, um endlich mal etwas vernünftiges zu dem thema zu lesen.

@Gimpor
das ist die erste richtige Aussage hier zu dem Thema

@Biblio
wohl eher weiße Löcher

@heimlicher
genauso ist es!

@Gott
wenn es nach dem Kreationismus geht, hat Gott die Erde in 7 Tagen erschaffen und wir Stammen alle von Adam und Eva ab. Also sündigen wir alle, da wir Inzucht betreiben...toller Gott.

@Thema
Einstein & Co haben ALLE nur Theorieen erdacht. Inzwischen gibt es viele Beweisse, dass z.B. die Relativitäts-Theorie nicht richtig ist. Sie wird aber, wie viele andere auch, als Berechnungsgrundlage für andere Theorieen benutzt ( Minus mal Minus ist Plus) oder was noch besser ist: Wer eine Theorie hat, wo das Ergebnis nicht zu der rechnung passt, wird einfach was erfunden, für das es keinen Beweiss gibt, was aber da sein muss (Schwarze Energie)
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06.02.2014 18:21 Uhr von Biblio
 
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"@Biblio
wohl eher weiße Löcher"

eine digitale Welt macht vieles möglich
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06.02.2014 19:06 Uhr von ressam85
 
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@ CrowsClaw

wir verstehen es nur noch nicht ;)!
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06.02.2014 19:12 Uhr von CrowsClaw
 
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@ ressam85

Schwarze Löcher?

Dem pflichte Ihnen bei.
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07.02.2014 08:00 Uhr von Steel_Lynx
 
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@Anonimaj

Die "Seven Daughters of Eve"-THEORIE ist wie alle anderen Theorieen nur eine Behauptung, eine Annahme und nicht mehr.
Diese Theorie stützt sich auf die Analyse der Mitochondrialen DNA. Zum einen ist inzwischen schon bekannt, dass in der Biochemie nicht nur die DNA sondern auch andere Faktoren eine Rolle spielen ( http://info.kopp-verlag.de/... )wenn es um die erschaffung des Menschen geht. Ausserdem ist das nur die DNA-Analyse der Zellkraftwerke und nicht mehr.
Des Weiteren stützt sich diese Theorie auf die Evolutionstheorie (Origin of the Species) welche von Darwin nach ein paar Wochen auf einer Insel, durch beobachtung von Vögeln, geschrieben wurde. Dies hat dieser, durchaus geniale Mann, dann auf alle Lebewesen übertragen. Das ist so wie die Aussage: "Weil ein Japanaer gut Rechnen kann, können das alle anderen auch und weill das bei den Japanern so ist, gilt das für alle Menschen.

OK....du wiederlegst also meine etwas sarkastische Aussage über Adam und Eva, durch nicht bestätigte Theorieen und Gedankenspiele......sonst noch was? Ach ja.....es steht in einem Märchenbuch, genannt Bibel (sorry wenn ich damit jemanden Religiös beleidige, aber so sehe ich dieses Buch nun mal).
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07.02.2014 22:15 Uhr von Beergelu
 
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@Steel-Lynx

Den Koppverlag kannst du vergessen. Das sieht man schon an dem Link den du gepostet hast.

Die Zahlen zum Humangenomprojekt sind zwar richtig, aber mehr auch nicht an dem Artikel. (Schon alleine die stark polemische Art sollte einem zu denken geben, vor allem wenn man kritisch denkt, was der Autor von sich behauptet).

Was in dem Artikel nicht genannt wird, sind Sachen wie Epigenetik, das Spleißen, Acetylierung, Methylierung die Funktion nicht kodierender Gensequenzen und noch vieles Weiteres. Bzw. scheint der Autor davon gar keine Ahnung zu besitzen. Entgegen der Aussage des Autors ist mittlerweile recht gut erklärt, wie sich Zellen spezialisieren und woher die "Hand weiß, dass sie Hand werden soll". Dazu gibt es sogar einen Wiki-Artikel:
http://de.wikipedia.org/...

Da die Informatioenn darüber so leicht zu bekommen sind und der Autor von sich behauptet, dass er immer kritisch denkt, bleibt wohl nur der Schluss übrig, dass er bewusst lügt um den Verkauf eines Buches, welches der Koppverlag vertreibt, zu fördern. Und das ist schon ziemlich materialistisch, oder? (Für diejenigen, die den Artikel nicht gelesen haben, was man auch nicht braucht: Der Autor bezeichnet den Großteil der Wissenschaftler als Materialsistisch)

Wenn du dich wirklich für das Thema interessieren solltest, würde ich dir empfehlen ein Lehrbuch über die Entwicklungsbiologie zu lesen, denn in diesen ist sehr gut beschrieben, wie aus den "wenigen" Information etwas so Komplexes werden kann.

Zur Mitochondrialen DNA. Das besondere ist, dass sie immer von der Mutter weitergegeben wird (Auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel, denn es kann auch sehr selten vorkommen, dass sich im Muskelgewebe Mitochondrien vom Vater befinden). Desweiteren hat sie eine sehr langsame Mutationsrate, weswegen sie sich sehr gut für solche Analysen eignet.

Zur Evolution:
Seit Darwin ist schon sehr viel Zeit vergangen und auch neue Bereiche der Wissenschaft (wie die Genetik) haben Beweise für die Evolution erbracht, bzw. wurde bis jetzt noch nichts gefunden, was sie falsifiziert hätte.

Und es gibt keinen verifizierbaren Beweise für Morphogenetische Felder, auf die dein geposteter Artikel hinausläuft.
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07.02.2014 22:52 Uhr von Beergelu
 
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Hab grad den Artikel noch zu ende gelesen und diese 7 "kritischen" Fragen gefunden, auf die ich mal kurz antworten will:
------------ ---------------------- -----------------------
Einige Fragen an alle, die treu an materialistische Genetik glauben

1. Wo sitzt das Gen für Kreativität? Wenn schöpferische Werke (Songs, Gedichte, Romane usw.) nur das Werk mechanistischer Gehirne sind, die genetischen Instruktionen folgen, dann müsste doch die lebenslange Arbeit kreativer Menschen (Musiker, Künstler, Schriftsteller usw.) schon vor der Geburt irgendwo in den Genen kodiert sein. Wo ist all diese Kreativität kodiert?

--> Alleine die Fragestellunn zeigt schon, dass hier jegliches Verständnis fehlt. Natürlich gibt es kein Gen für Kreativität. Aber der Strukturelle Aufbau des Gehirns (der genetisch und Epigenetisch determiniert ist) ermöglicht Kreativität.



2. Woher weiß eine Blutzelle, dass sie sich zu einer Blutzelle und nicht zu einer Hautzelle heranbilden muss?

--> http://de.wikipedia.org/...

3. Warum lässt sich körperliche Vererbung zumeist nicht in der DNS nachweisen? (Das »Problem der Vererbbarkeit«)

--> Die Frage ist denkbar schlecht gestellt, denn was ist mit körperlicher Vererbung gemeint? Die Augenfarbe, die Größe?
Desweiteren spielen auch vererbte epigenetische Faktoren, sowie das Mikrobiom (welches zumeist dem der Eltern sehr ähnlich ist) eine Rolle.



4. Wenn es nicht genügend Speicherkapazität im menschlichen Genom gibt, um die menschliche Form vollständig zu beschreiben, woher kommt dann der restliche Bauplan?

--> Auch die Frage stellt sich nur, wenn man sich in der Materie nicht auskennt. Dies ist ein Standardlehrbuch für Entwicklungsbiologie:
http://www.amazon.de/...

5. Wo ist der genetische Code für Liebe, Hingabe und Zusammenarbeit, ohne die die menschliche Zivilisation nie überlebt hätte?

--> Die Frage ist im Prinzip genauso wie Frage Nr. 1. Nur mit dem Unterschied, dass man hier bestimmte Hormone (z.B. das Peptid Oxytocin) direkt mit diesen Gefühlen in Zusammenhang bringen kann.



6. Wenn menschliches Bewusstsein eine Illusion ist, wie die Materialisten behaupten, dann kann es sich nicht auf das menschliche Verhalten auswirken, das doch angeblich rein mechanistisch ist. Warum hat sich dann bei Menschen die »Illusion des Bewusstseins« herausgebildet, wenn dieses gar keinen Zweck erfüllt? Das widerspricht einer fundamentalen Eigenschaft der natürlichen Selektion.

--> Auch hier zeigt sich wieder, dass der Autor selber nicht kritisch nachdenkt. Die einfachste Antwort ist wohl, dass einem ein Selbstbewusstsein dazu verleitet, vorsichtig mit sich selbst umzugehen und sich daher die eigene Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht, was in keinster Weise dem Prinzip der natürlichen Selektion widerspricht. Natürlich kann man diese Frage auch noch beliebig vertiefen, aber darüber diskutieren Philosophen ja schon seit es die Philosophie gibt^^



7. Sind Sie selbst nur ein rein mechanistischer biologischer Roboter, der unter der Illusion des Bewusstseins leidet? Und wenn ja, warum sollten wir uns dann überhaupt irgendetwas anhören, das Sie zu sagen haben?

Weil wir uns mehr oder weniger unserer Selbst bewusst sind. Und rein "mechanistisch" betrachtet: Wenn es unser Interesse ist, belohnt uns unser Körper mit Glückhormonen, wenn wir darüber nachdenken.


Zusammengefasst zeigt der Artikel und die z.T. eher philosophischen Fragen, die direkt mit der Biologie nichts zu tun haben, dass der Autor nur auf polemischste Art und Weise versucht Wissenschaftlern Unwissen zu unterstellen, wobei er offensichtlich selber keine Ahnung von der Materie hat, die er "kritisiert"
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08.02.2014 02:47 Uhr von Karlchenfan
 
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Ich halte die sieben Töchter für ,sagen wir mal,ziemlich gewagt,da der genetische Verwandtschaftsgrad aller Menschen auf Planet Erde ein zwar sehr hoher ist,aber örtliche Stanortvarianten,wie es sie in der Tierwelt zuhauf gibt,sich somit auch relativ ungezwungen auf das Geschlecht der Menschen umlegen läßt.Warum sieht ein Chinese wie ein Chinese aus,obwohl er rein genetisch mit den Europäern nächstverwandt ist?Örtliche Standortvariante ist durch Anpassung an die Umwelt,bzw. Mutationssprung erklärbar.

Aber zurück zu den Black Holes.Die Entsteheung eines solchen ist theoretisch erklärbar,nachzuvollziehen aus naheliegenden Gründen aber nicht.
Also da -bisher-nicht grade Unmengen dieser Monster entdeckt worden sind,zumindest in unserer Milchstrasse,ist die Kombination Massereicher/Neutronenstern + weitere Zuführung von viel Masse = Kollaps nicht so irre häufig in der Weite des Alls.Die Viecher,die wir vermuten können,die sich rechnerisch nachweisen lassen,sind ja mal irgendwann entstanden und haben nur dann eine Chance weiter zu wachsen,wenn sie sich Materie zuführen können.Das das in der Mitte einer Galaxis am wahrscheinlichsten ist,weil da eben eine ensprechende Sternen/Materiedichte vorliegt,klingt zumindest für mich plausibel.

Weiteres Wachstum (Zunahme/Ausdehnung des EH) funktioniert also nur,wenn weitere Masse eingezogen wird.Das diese Masse einfach verschwindet oder durch Zerlegung und Umwandlung in Strahlung masselos wird,ist kaum zu erwarten,denn es wiederspricht der Natur dieser Biester.Was die einmal haben,verleiben die sich ein und erhöhen damit ihre eigene Masse,erweitern den Ereignishorizont und und ihren Einfluß auf ihre Umgebung.
Wahrscheinlch klingen die Erklärungen der Astronomen für mich schon,das die Jets nur ein letzter energetischer Aufschrei der Sachen sind,die schon auf dem Weg ins Loch sind,aber vor oder beim Eintritt in die Akreditionsscheibe durch Reibung und Schwerkraft zerrissen werden und dadurch aufglühen und ihre Reststrahlung sich entlang der Rotationsachse des Loches davonstehlen können.
Wenn ich mich recht erinnere,dann unterscheidet man auch zwischen aktiven und passiven Black Holes,also von Löchern mit umliegenden Materiemassen und solchen,die zwar enstanden sind,kurz ihr Umfeld abgeräumt haben und dann nichts mehr zufassen bekommen,weil Nachschub relativ weit weg und die Anziehung auf die Entfernung ihren Einfluß nicht geltend machen kann,oder wenn,nur minimal.
Das sind halt Zwerge,im Vergleich zu dem,das sich im Zentrum befinden soll und dem man rechnerisch eine Masse von mehreren Millionen Sternenmassen nachweisen kann.Wie soll das so groß geworden sein,wenn es sich nicht mit Fremdmasse vollgesaugt hätte?Nur mit zusammenstoß zweier Neutronensterne bekommt man so ein Riesenbaby nicht zusammen,da können die noch so dicht gewesen sein .

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]

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