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Deutschland: 2,63 Millionen Menschen brauchen zum Leben mindestens zwei Jobs

Die Zahl der deutschen Bürger, die zum Lebensunterhalt einen zweiten Job benötigen, hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Dies ging aus einer Anfrage der Grünen an die Bundesregierung hervor.

"Der Lohn aus einem Job reicht für viele ganz offensichtlich nicht zum Leben", so Brigitte Pothmer von den Grünen. Laut den Grünen würde in Deutschland etwas falsch laufen, wenn den Menschen ein Job nicht reichen würde um finanziell auszukommen.

Im Juni des letzten Jahres hatten insgesamt 2.63 Millionen Deutsche mit sozialversicherungspflichtiger Arbeit einen oder mehrere Nebenjobs.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Leben, zwei, Jobs
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2014 10:25 Uhr von Firestream
 
+6 | -4
 
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@Jauchegrube

Es lag wohl eher an deiner selbst bemitleidenswerten Art, als an deinem "schönen" Nachbarn.

Die meisten Menschen die meistens pauschalisieren, sind meistens Idioten... ;)
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06.02.2014 10:27 Uhr von Leimy
 
+7 | -2
 
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Nur weil es 2,63 Millionen Deutsche mit Nebenjob gibt, heißt das noch nicht, dass der erste Job nicht zum Leben reicht. Ich will hier nichts schön reden, aber diese Aussage finde ich so zu weit hergeholt.

Viel interessanter finde ich eine Statistik, wieviele Menschen in Deutschland, trotz einer Anstellung mit >= 35 h / Woche, berechtigt wären mit Hartz IV aufzustocken. Das ist nämlich die gesuchte Zahl.
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06.02.2014 10:35 Uhr von RainerKoeln
 
+7 | -7
 
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Vielleicht steigen auch immer die Ansprüche.

Jeder mit nem 5€ Job will ein Auto haben, Tablet, Flat TV, Handy, Kinder usw. usw.

Das alles kostet.
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06.02.2014 11:29 Uhr von Schmollschwund
 
+4 | -2
 
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Naja, das ist dem Erfolg der Hartz Reformen zuzuschreiben.

Während man sich früher aus freien Stücken einen Zweitjob suchte um sich gewisse Extras im Leben zu leisten, wirst du heute gezwungen diesen Job als Haupterwerb zu machen.

Für den Staat ganz gut. Lohnsklaven. Aber für die Betroffenen?
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06.02.2014 11:57 Uhr von ar1234
 
+0 | -1
 
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@Schmollschwund: Für den Staat ist es nicht gut, da sich die Stellenanzahl nicht durch die Art der Besetzung ändert. Die einzigen Profiteure sind die Vorstände der Firmen und die Leute, die von den Firmen Bestechungsgelder erhalten. Die differenz zwischen dem von der Firma gezahlten (Niedrig-)Lohn und was man zum Leben braucht zahlt der Staat in Form von Hartz IV. Zudem führt Niedriglohn zu erheblich geringeren Steuereinnahmen. Denn die Lohnsteuerkasse klingelt nur dann richtig, wenn der Arbeitnehmer auch richtig was in die Tasche bekommt. Bei Niedriglohn zahlen insbesondere Verheiratete oft keinen einzigen Cent Lohnsteuer.

Löhne, die nicht gezahlt werden, behalten die Firmen und davon bekommt der Staat nix zu sehen. Denn dank Steuertricks zahlen die meisten großen Firmen kaum noch einen Cent und dies meist auch nur im Ausland, wo deren Briefkasten steht.

Folglich ist der Staat auch angearscht. Denn er zahlt beim Niedriglohn auch noch drauf (aufstockendes Hartz IV) und bekommt fast nichts davon zurück. Das fehlende Geld muss er nun durch Steuererhöhungen und Rentenkürzungen ect. wieder reinholen.

Profitieren tun nur die Vorstände der Firmen, die die Niedriglöhne zahlen. Alle anderen zahlen drauf!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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07.02.2014 01:59 Uhr von einerwirdswissen
 
+0 | -0
 
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Ich finde,der Staat will es nicht anders.
Die Firmen verdienen kurzfristig viel Geld.
Viele Menschen mit 2 oder 3 Jobs,zahlen auch kaum bzw.nicht genug in die Sozialsystheme ein.
Wenn Sie aber mal alt und krank sind,müssen Sie versorgt werden.Und das wird dann der Staat übernehmen müssen.
Den Pflegebahr bezahlen Sie natürlich auch nicht,da Sie den Staat dadurch aus seiner Verantwortung nehmen würden.
Durch die Zinspolitik und der dadurch verbundene lockere Umgang mit dem Geld(die so genannte Kauflaune),bewirkt,dass viele nichts oder nur wenig sparen.Dies bedeutet im Pflegefall wiederum höhere Kosten der Kassen und Gemeinden.
Aber von den Steuerzahlern kanns sich der Staat dann nicht mehr holen,weil wo nichts ist kann........

Ich kenne viele die keine Kinder haben und alles ausgeben.
Machen Sie was falsch.....wer weiss,wer weiss

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