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Quark-Gluonen-Plasma: Mit dem RHIC auf den Spuren primordialer Materie

Als Quark-Gluonen-Plasma bezeichnen Wissenschaftler einen exotischen Materienzustand, der im Universum wahrscheinlich kurz nach dem Urknall vorherrschte. Mit leistungsfähigen Teilchenbeschleunigern wie dem Relativistic Heavy Ion Collider (RHIC) kann man diesen Zustand kurzzeitig nachbilden und erforschen.

Für die Erzeugung eines Quark-Gluonen-Plasmas werden bestimmte Ionen und Teilchen fast bis auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht. Am RHIC wurden in letzter Zeit einige Verbesserungen vorgenommen, die die Untersuchung des vier Billionen Grad heißen Quark-Gluonen-Plasmas erleichtern.

Dazu gehören zum Beispiel ein spezielles Kühlsystem und sogenannte Elektronenlinsen, welche eine stärkere Bündelung des Strahls erlauben. Auch an den beiden Detektoren STAR und PHENIX wurden verschiedene neue Technologien implementiert, die die Leistungsfähigkeit des RHIC deutlich anheben.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Materie, Plasma, Spuren, Quark
Quelle: www.astropage.eu

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