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Bryan Adams fotografiert junge verstümmelte und vernarbte Soldaten

Die meisten kennen Bryan Adams als Rockmusiker von Weltformat, doch der Musiker ist auch begeisterter Fotograf. Die Fotos seiner neuen Serie "Wounded - The Legacy of War" wurden nun vorgestellt.

Sie zeigen beeindruckende Aufnahmen von jungen britischen Soldaten, die aus dem Afghanistan-Einsatz gezeichnet fürs Leben zurückkehrten. Auf den Fotos sind junge Menschen mit Narben und Verstümmelungen zu sehen.

Adams will mit der Fotoserie den Optimismus der Soldaten, die ihr Leben trotz allem weiterführen, darstellen. Er sei selbst immer Pazifist gewesen und hält die Einsätze in Afghanistan und im Irak für falsch.


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WebReporter: NeueKraft
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Soldaten, Fotoaufnahme, Bryan Adams
Quelle: www.rp-online.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2014 16:22 Uhr von NeueKraft
 
+6 | -3
 
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Krieg ist grausam und dreckig, gut wenn das noch mehr Menschen sehen können. Sauber ist Krieg nur im TV und dem Bildschirm von Drohnen.
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05.02.2014 16:31 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -2
 
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Im Krieg leidet zuallererst die Wahrheit, und nicht ohne Grund werden Fotos von den Folgen, gerade der eigenen Soldaten, in den Heimatländern nicht gezeigt. Es ist sowohl in den USA, in England, aber auch in Deutschland, ein Tabu, solche Folgen öffentlich zu zeigen. Krieg muss, vor allem an der Heimatfront, immer als Erfolg verkauft werden, und verstümmelte Soldaten passen da selten ins Bild.

Leider werden diese, von Teilen der Bevölkerung und von der Politik, instrumentalisierten und verehrten Soldaten, oftmals sehr schnell vergessen. Viele davon kommen nie wieder richtig zurück ins Leben und enden nicht selten in Armut und auf dem Abstellgleis.

Ich bin durchaus auch Pazifist, aber auch Realist. Aktuell sehe ich oftmals keine Alternative zum Krieg, zumindest in einzelnen Fällen. Definitiv nicht immer. Über die Ursachen und Gründe könnte man nun streiten, denn bekanntlich wurden manche Kriege unter äußerst zweifelhaften Gründen geführt und legitimiert. Allerdings sollte man dann wenigstens ehrlich sein. Denn eigentlich wäre es eine Form des Respekts, wenn man gerade über diese Soldaten die Wahrheit erzählt, und nicht so tut, als würde es sie nicht geben.

Adams ist übrigens ein sehr guter und angesehener Fotograf. Jemand, der sich für Fotografie interessiert, würde ich seine Werke durchaus empfehlen. Seine Themen sind immer sehr offensiv, was durchaus Anerkennung verdient, da er hinter die Vorhänge blickt, und nicht nur die Show zeigt.
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05.02.2014 16:49 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -2
 
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"Aktuell sehe ich oftmals keine Alternative zum Krieg, zumindest in einzelnen Fällen. Definitiv nicht immer. "

Es gibt immer eine Alternative zum Krieg, nur leider ist die nicht profitabel genug. Wann wurde der letzte gerechte Krieg geführt? War wohl der 2te Weltkrieg gegen Deutschland und selbst da gibt es Anzeigen das dieser Krieg sogar forciert wurde von den Westmächten.

So wie damals beginnt jeder Krieg heutzutage mit einer Lüge, damit wir auch schön willig ins Schlachthaus ziehen um anderen ihre Interessen durchzudrücken.
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05.02.2014 18:40 Uhr von knuggels
 
+2 | -2
 
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Die Narben in der Psyche kann man auf den Fotos wohl nur schlecht darstellen. Leider.
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05.02.2014 19:42 Uhr von Elementhees
 
+0 | -1
 
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Coole Fotos - Schlechte Musik...

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