05.02.14 11:51 Uhr
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NSA-Affäre: Microsoft will Regierungen Quellcode zeigen

Nachdem auch Microsoft durch die Enthüllungen von Edward Snowden in den Verdacht gekommen ist, seine Software mit Schadcode zu Spionagezwecken auszustatten, will der Konzern jetzt seine Quellcodes zur Begutachtung freigeben.

Zu diesem Zweck soll in einem Brüsseler Zentrum der Europäischen Union die Daten an Regierungsvertreter übergeben werden.

Die Softwareschmiede begründet ihren Schritt: "Dies sei ein nächster, logischer Schritt in der langfristig angelegten Transparenz-Offensive von Microsoft."


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Microsoft, Affäre, NSA, NSA-Affäre, Quellcode
Quelle: www.huffingtonpost.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2014 12:28 Uhr von Pils28
 
+10 | -0
 
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Warum nicht komplett quelloffen für alle? Einem kleinen Kreis den Quellcode zuoffenbaren, die augeschneinlich die NSA dulden bzw. kooperieren, scheint mir ein wenig Augenwischerei.
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05.02.2014 14:54 Uhr von bigpapa
 
+1 | -2
 
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Ich schreibe selbst Software.

Und da ich manchmal Blockweise codiere, mache ich das wie folgt.

Ich schreibe den kompletten Code (z.B. eine Kundendatenbank) extra, und rufe ihn dann im Hauptprogramm nur mit einer Programmzeile auf.

Dies ist nicht meine Erfindung, sondern eine allgemein übliche Verfahrensweise um neue Funktionen in bestehende Programme zu integrieren.

Ein Schlingel der nun böses denkt.

Gruß

BIGPAPA
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05.02.2014 19:29 Uhr von NilsGH
 
+0 | -0
 
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KLar, die zeigen den Quellcode einem geschlossenen Personenkreis:

1. Personen, die höchst wahrscheinlich keine oder nur begrenze Ahnung von Programmierung haben

2. Der Quellcode ... wovon? Selbst WENN im Quellcode keine Backdoor verbaut ist heißt das ja nicht, dass man nicht u.U. Model nach dem Start lädt, die Backdoors enthalten (bspw. ein Modul für die Nutzung von LAN / WLAN.

3. Wer überblickt schon den Quellcode eines kompletten Betriebssystems incl. aller Module und Bibliotheken (wenn sie wirklich ALLES offen lesen), sodass man durch eine Analyse sagen könnte, dieser sei frei von Backdoors? Für die Analyse benötigt man Monate, wenn nicht Jahre!

Nur drei von vielen problematischen Punkten. Nur als Denkanstoß.

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