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EZB-Studie: Griechen im Schnitt doppelt so reich, wie Deutsche

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat eine Studie veröffentlicht, woraus hervorgeht, dass griechische Haushalte im Durchschnitt doppelt so viel Vermögen besitzen, wie deutsche Haushalte. Demnach verfügt ein griechischer Haushalt im Mittel über 101.900 Euro, ein deutscher über lediglich 52.000 Euro.

Das liegt unter anderem daran, dass die Steuer- und Sozialabgabenlast für einen Arbeitnehmer in Griechenland wesentlich geringer ist, die beträgt im Schnitt nur 18,8 Prozent, in Deutschland dagegen stolze 39,2 Prozent.

Weiterhin sind griechische Rentner deutlich besser gestellt als deutsche. Sie können bereits nach nach 35 bzw. 37 Arbeitsjahren abschlagsfrei in Rente gehen, ein Deutscher muss dafür 45 Jahre arbeiten. Zudem bekommt ein Grieche 110 Prozent des Durchschnittslohns Rente, ein deutscher Rentner nur 58 Prozent.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Griechenland, Deutsche, Finanzen, EZB, Einkommen, Schnitt
Quelle: www.bild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2014 10:54 Uhr von Kristalin
 
+0 | -1
 
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Ist mir rezelhaft wie die Bild-"zeitung" auf dieses Ergebnis kommt.

Laut der Süddeutschen Zeitung liegt Griechenland deutlich unter Deutschland und ZYPERN deutlich über Deutschland. Die Studie sagt nichts über den Reichtum von Einzelpersonen. Bemerkenswert ist die Studie allemal, bei der Berechnung der Vermögen wurde nicht auf die Marktpreise geschaut, sondern die ausgewählten 62 000 Haushalte in der Euro-Zone wurden gefragt, für wie wertvoll sie ihr Haus denn halten würden. Gut möglich, dass da mancher übertrieben hat.

http://www.sueddeutsche.de/...
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05.02.2014 14:33 Uhr von Katerle
 
+2 | -0
 
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mit dem durchschnitt ist immer so eine sache
es geht nicht hervor wie das geld verteilt ist
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05.02.2014 16:47 Uhr von wer klopft da
 
+0 | -1
 
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Wenn man nicht 47% Steuern zahlen muss dann geht das auch. Das war der Hauptgrund warum ich D verlassen habe.
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05.02.2014 17:17 Uhr von tutnix
 
+1 | -0
 
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wie sieht es aus, wenn man von haushalt weg geht und die prokopf statistik betrachtet? ist der durchschnittsgrieche dann immer noch doppelt so reich wie sein deutsches oendant?

[ nachträglich editiert von tutnix ]
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05.02.2014 19:40 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Für den "Haushalt" incl. sämtlicher Großeltern und den 30-jährigen Söhnen in der überbewerteten Eigentums-Bruchbude mag das durchaus zutreffen...


"bekommt ein Grieche 110 Prozent des Durchschnittslohns Rente, ein deutscher Rentner nur 58 Prozent."

Das sagt auch nur aus, wie beschissen es um die griechische Wirtschaft steht und wie lange der griechische Rentner noch damit rechnen kann, überhaupt Rente zu bekommen...
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05.02.2014 20:03 Uhr von Joeiiii
 
+2 | -0
 
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Immer wieder dieser Schwachsinn mit dem Durchschnitt. Der Durchschnittsgrieche hat wahrscheinlich so viel oder weniger wie der Durchschnittsdeutsche, wahrscheinlich weniger. Welcher deutsche Haushalt hat den 52.000 Euro auf der hohen Kante? Jeder Deutsche wäre sicher froh, wenn er das hätte, was ein Deutscher im Durchschnitt haben soll. Nur ist es in Deutschland nicht anders wie in Griechenland: Ein paar wenige haben sehr viel, während andere arm sind und wenig bis nichts haben.

Wenn einer 100 Millionen Euro hat und neun andere sind pleite, dann hat jeder im Schnitt 10 Millionen. Nur hat der, der pleite ist, nichts von den 10 Millionen Euro, die er durchschnittlich "hat".

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