05.02.14 09:29 Uhr
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Sternbildende Galaxien: Neue Informationen zu Röntgenemissionen

Wenn in Galaxien neue Sterne entstehen, strahlen sie heller. Viele der in diesen Galaxien entstehenden Sterne sind von staubhaltigen Materiewolken umgeben und strahlen im sichtbaren Bereich wenig, stark jedoch im Infrarotbereich, weil der Staub das Licht verschluckt und als Infrarotwellen abstrahlt.

Zur Ableitung der Sternentstehungsrate könnten Astronomen diese Emissionen verwenden, ohne einen Blick auf diese Sterne werfen zu müssen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass andere Prozesse, die den Staub erwärmen könnten, wie etwa ein schwarzes Loch, die Methode unbrauchbar machen.

In Galaxien gibt es drei vorrangige bekannte Prozesse, die die Röntgenstrahlung emittieren. Interstellares Gas, bestimmte massive Doppelsternsysteme und Akkretion. Wissenschaftler konnten mit den neuen Informationen herausfinden, wie hoch in etwa die Anteile der beiden erstgenannten Prozesse sind.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Stern, Galaxie, Röntgen, Emission, Strahlen
Quelle: www.astropage.eu

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