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Wahlfarce in Nordkorea: Kim Jong Un auf "einstimmigen Wunsch" aufgestellt

Im März soll es in dem dikatorisch geführten Nordkorea Parlamentswahlen geben, doch diese gelten jetzt schon als Farce.

Machthaber Kim Jong Un wurde in seinem Wahlkreis Paektu-Berg Nummer 111 bereits auf "einstimmigen Wunsch" aufgestellt.

Am 9. März können die Bürger also jeweils einen Kandidaten wählen, der sowieso aus der alleinherrschenden Partei stammt und von der Regierung bestimmt wurde.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordkorea, Wunsch, Kim Jong-un
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2014 13:06 Uhr von Joker01
 
+8 | -3
 
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habe ich was verpasst? Seit wann gibt es in Diktaturen Wahlen?
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04.02.2014 13:11 Uhr von IM45iHew
 
+14 | -2
 
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@ Joker01: Und bei uns nennt man eine Wahl mit nur einem Kandidaten Demokratie... Die Welt ist nicht einfach zu verstehen ;-)
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04.02.2014 13:52 Uhr von quade34
 
+4 | -1
 
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Joker01 - es ist das Wort, was so schön klingt. In Diktaturen gab es immer "Wahlen" für die jeweils Herrschenden. Im Sinne von Auswahl stehen sie aber nicht. Siehe Einheitsliste der Nationalen Front in der DDR. Es gab damals sogar Wahlkabinen. Nur wofür? Wer sie benutzte, geriet automatisch in den Verdacht, den Stimmzettel ungültig gemacht zu haben. Was aber auch nicht so einfach war, denn da gab es geheime Regeln, die die Ungültigkeit ausser Kraft setzten. Deshalb auch immer knapp 100 %. Übererfüllung, wie bei Produktionserfolgen, war leider nicht möglich.
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04.02.2014 14:34 Uhr von Komikerr
 
+6 | -4
 
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Her mit den Minusen... aber immerhin darf das Volk dort seinen Führer wählen... in Deutschland meine ich, darf werder der Bundeskanzler noch der Bundespräsident vom Volk gewählt werden
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04.02.2014 16:51 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+4 | -0
 
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Der Unterschied ist, dass in der "Demokratie" das Volk mehr oder weniger subtil durch Versprechungen und mediale (und andere) Manipulationen dazu gebracht wird, das Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen. In einem totalitären Regime wird direkt befohlen, was man zu wählen hat. Unter Androhung ernsthafter Konsequenzen bei Nichtbefolgung, versteht sich.

[ nachträglich editiert von der_grosse_mumpitz ]
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24.03.2014 16:49 Uhr von Wolfskind.eXe
 
+0 | -0
 
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Richtig. Ist das heute und hier denn großartig anders? Die hier vorherrschenden Begriffe sind alternativlos, und systembedingt. Das alternativlose ist eine häufig systembedingte Lüge.

Wir wählen alle vier Jahre die Kapitalistische Einheitspartei Deutschland, das ist der DDR nicht unähnlich, nur tritt diese meistens im bunten Gewand auf. Nicht das alle Politiker schlecht seien. Nein, im Gegenteil. Nur kommen die ehrlichen sind nicht weit genug hoch, und wenn doch bleiben Sie entweder nicht lange ehrlich oder Sie bleiben nicht lange da oben. Systembedingt, aber alternativlos?

Alternativlos ist nur was wir abnicken. Da oben wird keiner kommen und uns eine dort oben nicht gewünschte alternative anbieten. Also lügt Merkel nichtmal. Es ist alternativlos, und ob das so bleibt liegt an uns.
Ist ja nichts :D


edit: dazu lässt sich noch sagen. Auch hier ändert sich der Herrscher nie. Oder hast du schonmal eine Reihe Konzerne wählen oder abwählen dürfen?

[ nachträglich editiert von Wolfskind.eXe ]

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