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Ökonomen gegen Legendenbildung rund um Hartz-IV

Vor einem Jahrzehnt war Deutschland der "kranke Mann" in Europa. Immer wieder legen Befürworter der so genannten Hartz-Reformen dar, dass nur dank der Öffnung des Arbeitsmarktes die Wirtschaftskraft Deutschlands in den vergangenen Jahren derart gegenüber anderen Staaten zulegen konnte.

Falsch sagen nun vier Wirtschaftsforscher. Sie machen für die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung Deutschland vor allem die hohe Flexibilität bei der Lohnfindung verantwortlich. Die aber gab es bereits vor den Hartz-Reformen, so das Argument der Wissenschaftler.

Ihre Untersuchung haben sie nun in einem Aufsatz im Fachmagazin "Journal of Economic Perspectives" niedergeschrieben. Die Möglichkeit differenzierter Tarifabschlüsse habe es bereits nach der Wiedervereinigung ermöglicht, dass die Lohnstückkosten sich nur verhalten entwickelten, so die Forscher.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hartz IV, Arbeitsmarktreform, VWL
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2014 12:15 Uhr von magnificus
 
+55 | -0
 
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"hohe Flexibilität bei der Lohnfindung" sehr schön formuliert für Lohndumping.
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04.02.2014 12:53 Uhr von Schmollschwund
 
+17 | -1
 
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Naja, bei 500.000 offenen Stellen und 3 Millionen Arbeitslosen, da bringt selbst Hartz MXVII nix.
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04.02.2014 13:00 Uhr von smart1985
 
+4 | -2
 
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Ich Persönloich erhalte ein gutes gehalt von 12 Std leider aber nur 30 std die woche das reicht nicht für die familie und muss aufstocken.
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04.02.2014 14:18 Uhr von FlatFlow
 
+3 | -0
 
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@Slicknews den !MINDESTLOHN! von 8,50 € der nächstes Jahr eingeführt wird, kannst du knicken im Jahre 2015... ;-) Gut besser als gar kein !MINDESTLOHN! ist es allemal.
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04.02.2014 20:40 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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Das Problem ist doch, dass wenn man für 10.- Euro/Stunde den Job ablehnt, gleich zehn Mann dastehen, die sich bei 7.- Euro noch unterbieten. Niedrige Löhne sind doch nur möglich, weil immer genügend da sind, die es dafür machen. Würde mal jeder "Nein" sagen, müssten die in der Bezahlung hoch gehen oder der Job fällt ganz raus.
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04.02.2014 22:06 Uhr von Klugbeutel
 
+4 | -0
 
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Irgendwie drängt sich der Gedanke auf, dass da jemand die Studie bezahlt hat um Argumente gegen einen flächendeckenden Mindestlohn zu haben...
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05.02.2014 04:10 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -1
 
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Wurde diese Studie vom ADAC ausgewertet ???
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05.02.2014 06:32 Uhr von Marco Werner
 
+5 | -0
 
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@ThomasHambrecht
Das Problem ist nicht nur,daß da gleich zehn Mann stehen,die den Job auch für 7 Euro machen würden,sondern daß sie´s machen MÜSSEN. Denn zumindest im Zuständigkeitsbereich des SGBII wurde ein zu niedriger Lohn als Ablehnungskriterium schon lange abgeschafft.
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05.02.2014 08:51 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -0
 
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Und über die EU wird ja fleißig Nachschub geholt, so daß die Preisbildung am Arbeitsmarkt zusammengebrochen ist.
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06.02.2014 10:19 Uhr von bigdaddy2
 
+0 | -0
 
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Harz 4 ist abzocke per Gesetz um das Geld den Menschen aus der Tasche zu ziehen.

In´s Harz 4 kann jeder kommen der Arbeitslos wird, zu erst waren es 500,- Euro pro Lebensalter die der Mensch behalten durfte, über 250,- sind wir jetzt bei 150,- Euro pro Lebensalter angekommen. wer mehr hatte muss erst mal von seinem Geld leben, was er eigentlich für seine Rente gespart hatte.

wenn er Harz 4 bekommt brauch das jobcenter nichts mehr in die rente einzahlen, demzufolge gibt es keine rentenpunkte. von dem Geld kann man aber auch nichts selber einzahlen - weil zu wenig.

das heißt man bekommt kaum noch rente und muß um eine Sozialrente betteln.

wenn man sich jetzt denkt: ich lege mir etwas in einer Rentenversicherung an (wie Riesterrente usw..) kann das Geld dem Staat überweisen, da es sowieso mit dem sozial Geld verrechnet wird.

besitzt derjenige noch ein haus wird es wenn er gestorben ist mit dem Sozial Geld der letzten 10 Jahre verrechnet.

Schenkungen dürfen übrigens auch zurückverfolgt werden.

Übrigens Alg2 Empfänger werden in Zukunft immer mehr, da geschuldet durch die Entwicklung der Mensch durch eine Maschine ersetzt wird.
das somit ersparte Geld wird aber nicht dem Staat zugeführt, sondern wandert auf andere konnten.

die Entwicklung und der abstieg war mit beginn der EU schon vorauszusehen.
Kann man doch in einer Union eigentlich nur Staaten zusammenführen die das selbe wirtschaftliche Niveau haben, sonst richtet man alle zugrunde.

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