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Laut Ärzteverband-Gutachten ist neue Gesundheitskarte juristisch nicht vertretbar

Seit 1. Januar ist die neue elektronische Gesundheitskarte für alle Patienten verpflichtend, aber offenbar juristisch anfechtbar.

Laut einem Gutachten des Ärzteverbands ist die Karte rechtswidrig und damit nutzlos: Die Kassen hätten die Fotos der Versicherten auf der Karte nicht überprüft.

"Die Krankenkassen sind verpflichtet, bei der Ausstellung der eGK die Übereinstimmung des auf der eGK aufgedruckten Lichtbildes mit der Person des Inhabers der Karte sowie der zukünftig auf der eGK gespeicherten weiteren Sozialdaten zu verifizieren", so das Gutachten.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Pflicht, Gutachten, Gesundheitskarte
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2014 11:16 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -1
 
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Schön dass das auch mal einer bemerkt und was ich so lange meiner KK vorgebetet habe. Die Fotos müssen halt mal amtlich (zumindest halbamtlich - z.B. Postamt) beglaubigt werden sonst sind die wertlos.
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04.02.2014 11:16 Uhr von Sirigis
 
+6 | -3
 
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Ein gewisses Maß an Vertrauen sollte es heute schon noch geben. Ich habe ja auch nicht das Bild eines meiner australischen Cousins zu meinem Versicherer geschickt, die sehen nämlich weit weniger weiblich aus als ich. Und was bitte hätte ich davon, wenn ich Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss, und mich im Krankheitsfall nicht behandeln lassen kann, da auf meiner Sozialversicherungskarte einer meiner Cousins abgebildet ist.
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04.02.2014 11:18 Uhr von Dillenger
 
+2 | -2
 
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Meine Krankenkasse hat die Photos selbst gemacht. So hatten sie den Versicherten vor Augen...
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04.02.2014 11:42 Uhr von brycer
 
+5 | -0
 
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@rubberduck09:
Hätte das den Aufwand gerechtfertigt? Wohl eher nicht.
Aber so ist das halt bei uns: Warum einfach, wenn es doch auch viel umständlicher und aufwendiger geht. ;-P
Übrigens, wenn man schon sagt die eGK ist juristisch nicht vertretbar, weil das Bild das auf sie aufgedruckt wird nicht überprüft wird... - was war denn dann die alte Karte - so ganz ohne Bild?
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04.02.2014 12:47 Uhr von Hallominator
 
+1 | -1
 
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Bei der Anmeldung hat meine Krankenkasse eine Kopie des Personalausweises verlangt. Das heißt, die haben Vergleichsfotos.
Wenn man z.B. Kinder mitversichert oder so, kann das durchaus wieder anders sein, damit kenne ich mich nicht so gut aus. Das gebe ich zu.
Aber mein Personalausweisfoto haben die mit dem Aufnahmeantrag bekommen, also müsste das doch eigentlich als glaubwürdige Quelle reichen oder nicht?
Also wenn das auf einmal NICHT reicht, dann müssten ja Banken auch nur dann die Onlineformulare bearbeiten, wenn der Kunde eben doch bei denen im Laden steht und sozusagen nachgeguckt werden kann, dass die Kopie des Persos nicht gefälscht ist. Onlineformular ausdrücken und mit Anhang wegschicken dürfte dann nämlich auch nicht ausreichen. Das ist quasi das gleiche Problem. Für mich jedenfalls.

Ich gehe fest davon aus, das meine Karte gültig ist, denn nach meinem Verständnis existiert das Problem nur für Menschen, deren Ausweis der KK aus irgendeinem Grund nicht vorliegt. Alles andere wäre lächerlich, siehe obriges Beispiel. Was bei Banken juristisch klappt, sollte bei der KK auch klappen.

Von juristischen Sichtweisen mal abgesehen, denke ich, dass es jeder, der ein falsches Foto verwendet hat, auch verdient, dann beim Arzt abgewiesen zu werden. So dämlich muss man erstmal sein, um das ersthaft in Erwägung zu ziehen... Und sei es nur irgendwer, der das System trollen will.
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04.02.2014 13:21 Uhr von HorrorHirn
 
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Die alten Karten laufen auch vor dem aufgedruckten Ablaufdatum ab. Mann muss sich vorher bei dem Arzt/Praxis erkundigen, ob die alte Karte weiterhin abgerechnet werden kann, ansonsten zählt die Behandlung als privat und ist dann natürlich entsprechend zu vergüten. Bei meiner Kasse werden Behandlungen über die alte Karte bis 13. Oktober 2014 akzeptiert.
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05.02.2014 11:03 Uhr von Rekommandeur
 
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Wieso musste man eigentlich diesen komplizierten Weg gehen?
Behandlung beim Arzt nur gegen Vorlage der Krankenarte und dem Personalausweis hätte doch gereicht.
Personalausweis ist amtlich beglaubigt und die Krankenkasse kennt ihre Kunden.
Dem Missbrauch ist auch mit der neuen Karte die Tür weit geöffnet.
Wer schaut denn genau hin, ob der betreffende auf dem Foto auch wirklich vor einem steht?

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