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Silkroad: Händler will seine Bitcoins wieder

Peter Ward ist ein Onlineshopbetreiber, der auf der berüchtigten Onlineverkaufsplattform Silkroad seine Waren anbot. Nachdem aber das FBI letztes Jahr gegen die Websitebetreiber vorging und die Seite abschaltete, beschlagnahmte man auch Wards verdienten Bitcoins.

Silkroad diente in erster Linie dem Handel illegaler Waren wie zum Beispiel Drogen. Ward verkaufte Wasserpfeifen, Zigarettenpapier und sogenannte Vaporizer, die gerne beim Konsum von Drogen verwendet werden. Allerdings sind seine Waren nicht illegal.

Laut Ward würden von den damals beschlagnahmten 144.000 Bitcoins 100 ihm gehören, was einem Wert von 60.000 Euro entspricht. Weiterhin beteuert er seine Unschuld, denn die damals bei einer Razzia sichergestellten Drogen habe er nur für den Eigenkonsum besessen.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Händler, BitCoin, Silk Road
Quelle: www.golem.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2014 10:55 Uhr von SkyWalker08
 
+5 | -10
 
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Mitgegangen, mitgehangen.
Wenn ich mich auf einem Schwarzmarkt herumtreibe und sogar dort verkaufe, muss ich mit sowas rechnen.
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04.02.2014 13:02 Uhr von Power-Fox
 
+0 | -0
 
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wie haben sie den seine coins beschlagnahmt? haben die cops seine wallet.dat vom PC auf einen usb stick kopiert? selbst bei einem online wallet geht das ohne password nicht!
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04.02.2014 13:10 Uhr von NoGo
 
+1 | -0
 
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@Fox
die haben den Server von Silkroad mit den gespeicherten Coins beschlagnahmt. Dafür braucht man kein Passwort.
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04.02.2014 14:04 Uhr von Stelyos
 
+1 | -1
 
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Wenn ihm der Handel mit illegalen Waren nicht nachgewiesen werden kann, bekommt der Kerl hoffentlich sein Geld wieder. Sich auf einer anonymen Handelsbörse aufhalten und dort legale Waren für Bitcoins zu verkaufen ist, Gott sei Dank, nicht strafbar.

[ nachträglich editiert von Stelyos ]
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08.02.2014 14:00 Uhr von MBGucky
 
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Das Problem wird nur sein, dass nicht das FBI seine Bitcoins beschlagnahmt hat sondern er die Bitcoins auf dem Benutzerkonto (oder Händlerkonto, falls es da auf Silkroad unterschiede gab) bei Silkroad hatte. Somit schuldet nicht das FBI dem Händler die Bitcoins, sondern der Betreiber von Silkroad schuldet dem Händler die Bitcoins. Sollte der Betreiber nicht genügend Geld/Bitcoins besitzen, um seine Schulden zu begleichen, müssen als erstes die Schulden aus Strafzahlungen, Gerichtskosten usw. beglichen werden. Dann kommen die Steuerschulden und irgendwann ganz am Schluss der Liste ist der Händler dran.

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