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DIHK warnt vor Akademisierung in Deutschland

Der Industrie- und Handelskammertag warnt vor einer "Akademisierung" des Ausbildungsmarktes.

Jahrelange und undifferenzierte Forderungen nach einer höheren Studentenquote hätten dazu geführt, "dass Hörsäle aus allen Nähten platzen, während Unternehmen händeringend Azubis suchen", sagte DIHK Präsident Eric Schweitzer.

2013 wurden 4,5 Prozent weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als in dem Jahre zuvor. Wenn der Trend zur Akademisierung nicht gestoppt werde, drohe dem Wirtschaftsstandort Deutschland "nachhaltiger Schaden".


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Ausbildung, DIHK, Studieren, Akademisierung
Quelle: www.stern.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2014 17:00 Uhr von polyphem
 
+19 | -14
 
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Nach der Islamisierung folgt die Akademisierung, das ist aber auch alles sehr ärgerlich.
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03.02.2014 17:03 Uhr von muhkuh27
 
+30 | -3
 
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Ich dachte es herrscht Fachkräftemangel??? Was denn nun??
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03.02.2014 18:40 Uhr von keakzzz
 
+5 | -1
 
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@BastB
auch "handfestere" Studienrichtungen sind aktuell teilweise völlig überlaufen.
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03.02.2014 20:40 Uhr von CoffeMaker
 
+10 | -0
 
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Nun ja, da widerlegt sich wohl die Kapitalismusrhetorik die jedem der klagt das er zuwenig Geld verdiene vorwirft das er doch vielleicht besser in der Schule aufgepasst haben hätte bzw. doch hätte studieren können um viel Geld zu verdienen, schließllich könne das ja jeder und liege nur an einen selbst wenn er arm ist.

Tja wenn jeder studieren will um viel Geld zu verdienen und keiner mehr das Handwerk erlernt um dann mit Sklavenlohn abgespeist zu werden weil man sich in den oberen Etagen das Geld in die Taschen schaufelt weil man sich für was besseres hält da man ja studiert hat und als Studierten steht einem nun mal doppeltes und dreifaches Gehalt eines Plebs zu, kann das System wohl auch nicht funktionieren.

Aber jeder der das bemängelt ist ja ein Neider.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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03.02.2014 20:51 Uhr von Biblio
 
+9 | -3
 
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Ist doch selbstverständlich, dass die Leute eine Uni besuchen, wenn man mit einer abgeschlossenen Ausbildung kaum über 1300,- € netto gelangt.

Als Schichtmalocher verdient man vielleicht 2000,- € netto, wenn man schon jahrelange Firmenzugehörigkeit ausweist.
Dafür aber ist man Mitte bis Ende 40 platt.

Die gierige Chefetagen sollen eben einfach mehr zahlen und weniger bunkern in ihrem Geldscheffelmodus.

Ist doch klar, dass in eine offenen Gesellschaft wie sie in Deutschland herrscht, so gut wie jeder oder alle einen Neuwagen fahren wollen und ein Heim sein eigen nennen, ins Fitnessstudio gehen und Squash spielen, im Winter auf die Alm und Ski fahren und doppelt im Jahr verreisen.

Lasst doch mal alle gleich viel verdienen und gut verdienen, unabhängig von der Art der Arbeit, insofern es Angestellte oder Arbeiter sind ...

@Jauchegrube, kommt wohl ganz darauf an, was so ein Akademiker VORHER schon gelernt hat.

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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04.02.2014 01:25 Uhr von c0rE
 
+4 | -1
 
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ohh... bei manchen kommentaren hört man schon heraus, dass diese Leute noch nie einen Hörsaal von innen gesehen haben und nach der achten klasse schluss war, nicht wahr jauchegrube?

uns hat man vor 10 jahren eingetrichtert "mach abi, geh studieren, das ist wichtig, sonst findste nie nen job"

und nun hat die generation den salat.
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04.02.2014 03:28 Uhr von Jonchaos
 
+7 | -0
 
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Das Problem das hier beklagt wird haben die Firmen doch selbst zu verantworten.

Wenn Jugendliche mitbekommen, welch üppige Gehälter man mit einer soliden Ausbildung erhällt, wächst nicht gerade die Lust darauf, eine Lehre anzufangen.

Früher(tm) war zwar vielleicht vieles schlechter aber mit einer gut abgeschlossenen Ausbildung konnte man ein anständiges Leben führen.

Wenn ein Gesellengehalt heute gerade zum Überleben reicht, darf man sich nicht darüber beschweren wenn sich das niemand antut, der es irgendwie vermeiden kann.

[ nachträglich editiert von Jonchaos ]
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04.02.2014 05:16 Uhr von blaupunkt123
 
+7 | -0
 
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Ganz unschuldig sind ja die Betriebe auch nicht an der Lage.

Immerhin sind es ja die Betriebe, die heute bei einer normalen Ausbildung schon Leute mit Abitur suchen.

Oder Unternehmen die die Qualifikationen Jahr für Jahr in die Höhe schrauben.

Was früher als Meister und Techniker ausgeschrieben war, wird heute als Bachelor ausgeschrieben.
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04.02.2014 09:28 Uhr von tafkad
 
+1 | -0
 
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Also ich verstehe das Problem ja, aber war das nicht gewollt. Handwerk und Co. möglichst Arm zu halten und dann mit dem Spruch zu kommen wer mehr will muss halt Studieren? Anderseits haben wir auch das Problem das scheinbar der Zugang zu einem Studium zu einfach geworden ist. So einfach, das selbst Unis welche früher kein NC hatten und jeden aufgenommen haben um diesen bei der ersten Mathearbeit auszusieben, diesen eingeführt haben.

Um ehrlich zu sein, 50% der Studis wären zu meiner Schulzeit nicht studieren gegangen sondern hätten eine Ausbildung absolviert.
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04.02.2014 10:35 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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"Fachkräftemangel gibt es immer noch, aber in Bereichen, die wirklich anspruchsvoll sind, keine Laber-Kultur-Sozialwissenschafts-Gülle...." (BastB)
Vielleicht ist die Studienkultur für manche nicht einladend genug. Die Techniker sind ja nicht gerade für ihre Sozialkompetenz bekannt.
Eigene Erfahrung!

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