03.02.14 11:47 Uhr
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Adidas verbietet seinen werbenden Sportlern Scientology-Mitgliedschaft

Sportler, die für das Unternehmen Adidas werben wollen, müssen vertraglich versichern, kein Scientology-Mitglied zu sein.

Zusätzlich dürfen die Werbenden zu keiner Gruppierung gehören, "die die Grundsätze von L. Ron Hubbard vertritt oder entsprechende Techniken verbreitet".

Eigentlich sind solche Sponsoring-Verträge streng geheim, doch der "Spiegel" kam an solch vertraulichen Inhalte heran, die er nun veröffentlichte.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Scientology, Sponsor, Mitgliedschaft
Quelle: www.wuv.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2014 11:54 Uhr von XenuLovesYou
 
+20 | -2
 
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Wir müssen hier, trotz der absolut richtigen Entscheidung, die Kirche im Dorf lassen.

Gibt es überhaupt einen (deutschen) Sportler, der sich zu dieser kriminellen Betrugs-Organisation bekennt?
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03.02.2014 12:16 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -3
 
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Ohje...wenn das die vom Superbowl mitkriegen...die hatten ja auch kein Problem, Werbung von dieser Sekte zu schalten...
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03.02.2014 12:22 Uhr von Sirigis
 
+7 | -2
 
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Ich habe einen Kunden, in dessen Arbeitsverträgen explizit ausgeschlossen wird, dass Scientologen während der Arbeitszeit unter Kollegen, oder gar beim Kunden, für Scientology werben dürfen. Wie mir scheint, ist da wohl mal etwas negatives vorgefallen.
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03.02.2014 12:38 Uhr von Kostello
 
+0 | -10
 
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03.02.2014 12:39 Uhr von ILoveXenuuu
 
+16 | -1
 
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@manuela Und ich würde mir wünschen das der Deutsche Staat gegen die Verbrecherische Organisation namens Scientology vorgeht!
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03.02.2014 12:44 Uhr von AeolusAella
 
+4 | -2
 
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Menschenrechtsbuer*.de ?

Welche völlig unpassenden Domains hat sich $cientology denn noch so reserviert?
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03.02.2014 13:18 Uhr von Firestream
 
+2 | -3
 
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Wie viele Menschen sind davon betroffen? 10... 20?

Wie viele Menschen sind davon betroffen, dass es in Deutschland ein Kirchenrecht gibt, welches es ermöglicht, dass Organisationen, welche zu 98% vom Staat, also der Allgemeinheit bezahlt werden, kategorisch Menschen aufgrund ihres Glaubens bevorzugen, bzw. diskriminieren.

Tausende im sechsstelligen Bereich?
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03.02.2014 13:40 Uhr von JonnyBlue
 
+2 | -21
 
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03.02.2014 13:41 Uhr von XenuLovesYou
 
+9 | -2
 
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@winshort

Nenne uns ein ´Paradebeispiel für menschenrechtswidrige Diskriminierung´! Welcher scientologische Sporter wird diskriminiert? WELCHER ?
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03.02.2014 13:49 Uhr von Maverick Zero
 
+10 | -3
 
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Ich frage mich, ob Man$uela und JonnyBoy auch ein Problem damit haben, dass man als Giftgas-werfender Kindersoldatenanführer keine führende Position bei UNICEF bekommen kann. Oder dass man bei "wetten-dass" im Fernsehen als Gast weder rechtsradikale Parolen brüllen, noch mit Reichsadler und Kriegsflagge vor der Kamera herumwedeln darf. ...
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03.02.2014 14:00 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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03.02.2014 12:22 Uhr von Sirigis

Kenne ich auch und war auch erst etwas irritiert, Fragen nach dem Warum wurden dann auch erst später und eher zögerlich beantwortet.
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03.02.2014 14:02 Uhr von XenuLovesYou
 
+11 | -2
 
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@winshort

Du meinst jetzt aber nicht dieses US-Außenministerium, dass mit Drohnen auf Menschenjagt geht, seine "Freunde" aushorcht und locker und flocking foltert?

Adidas hat so schlechte Karten, dass deine Sekte bestimmt sofort klagen wird :-)

Und nochmals, WELCHER SektenSportler wird ausgegrenzt? Oder gibt es gar keinen?

PS: Scientology ist absolute Schande für diese Welt !

[ nachträglich editiert von XenuLovesYou ]
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03.02.2014 14:04 Uhr von Nasa01
 
+15 | -1
 
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@winshort
"die Frage nach der Religionszugehörigkeit eines Bewerbers ist erst nach Abschluss des Arbeitsvertrags zulässig,"

Pass auf. Ich erklärs dir nochmal:

Scientologie IST KEINE Religion Punkt.

Es ist aber durchaus die Frage in einem Anstellungsvertrag zulässig:

Sind (oder waren) Sie Mitglied einer Gesellschaft - oder Vereinigung, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird ?

Peng. Wer Scientologe ist, muss diese Frage zwansläufig mit JA beantworten.
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03.02.2014 14:15 Uhr von Djerun
 
+7 | -2
 
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was die religionszugehörigkeit und fragen danach angeht
in deutschland gibt es einrichtungen, wo diese frage erlaubt ist und wo man ohne entsprechende zugehörigkeit nicht eingestellt wird
(ein ergebnis des reichsdeputiertenhauptschlusses von 1803)

was scientologie angeht: keine religion > keine ausgrenzung aus religiösen gründen (und es ist völlig egal was die usa in irgendwelchen menschenrechtsberichten schreibt, das sind nur ablenkungsmanöver um von der eignen scheisse abzulenken)
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03.02.2014 16:36 Uhr von LuisedieErste
 
+5 | -2
 
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Winshort,

das einzige, was noch wundert, ist, dass Adidas USA nicht das gleicht macht

aber da mit der Begründung, dass man nicht mit Narconon und den widerrechtlichen Tötungen in Zusammenhang gebracht werden will...

und Ende der Durchsage, hat nichts mit Religion zu tun, wäre trotzdem eine Chance, nicht mit Scientologen zu werben

ansonsten ist Scientology entweder eine verfassungsfeindliche Vereinigung oder sogar verboten (Russland)

also warum sollte irgendjemand mit denen werben wollen?
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03.02.2014 17:07 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+5 | -1
 
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Na und, bei Diakonie und Caritas dürfen Muslime auch keine Kopfbedeckungen tragen, wo ist das Problem, Scientology ist nunmal eine Wirtschaftssekte und Adidas hat keinen Bock auf eine Rufschädigung, was hier wohl jeder verstehen kann. :-)
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03.02.2014 17:17 Uhr von LuisedieErste
 
+4 | -1
 
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es ist Party Time in Texas...

bei Tony Ortega gibt es quasi einen live ticker...auf die Rathburns und dann runter scrollen
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03.02.2014 22:42 Uhr von LuisedieErste
 
+4 | -1
 
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machen die das auch mit Kindern, die die Sekte ja angeblich als Erwachsene betrachtet?

das wäre dann seelische Kindesmisshandlung, kein Scherz, es gibt sehr wohl den Bestand der seelischen Kindesmisshandlung bzw. das seelische Wohl eines Kindes zu gefährden...
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04.02.2014 00:00 Uhr von AdiSimpson
 
+4 | -1
 
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#US-Außenministerium in seinem Menschenrechtsbericht beanstandet.

jemand der guantanamo weiter laufen lässt, sollte erstmal groß die "fresse" halten beim thema menschenrechte.
das ist so glaubwürdig als würde die npd die jährlichen ausländerfeindlichen delikte anprangern...

wenn ich in die usa einreise muss ich im flugzeug auch einige dinge von mir preis geben, um überhaupt einreisen zu dürfen...wehe du heisst mohammed, diskriminierung ?

das was adidas hier macht wurde in meinem letzten unternehmen so gemacht, und im aktuellen wird es nicht anders gehandhabt, auch gut so !
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04.02.2014 21:48 Uhr von Biblio
 
+1 | -7
 
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hm? Wie möchte Adidas denn kontrollieren, wer seine Schuhe trägt? Jeder Mensch mit einem Adidasschuh ist auch automatisch Werbeträger für Adidas ...

Damit man mich versteht:
-Adidas möchte ausschliessen, dass Scientologyanhänger für Adidas promoten.

-Dass das per News in die Öffentlichkeit gelangt, bedeutet, dass sich Adidas durch Parteiergreifung GEGEN Scientology sich selbst eine Menge Sympathisanten und Fans ausrechnet.

-Mir ist das alles prinizipiell egal, mich stört aber nur ... da stimmt doch etwas nicht mit dem Wortlaut der Nachricht, dem Ansinnen und der Logik dahinter ...

Man(n), JEDER und ALLE, die eine Marke tragen, sind AUTOMATISCH mobile Werbeträger!

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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04.02.2014 22:03 Uhr von Biblio
 
+1 | -6
 
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Jetzt stellen wir und mal vor, Adidas hat es geschafft, sie beschäftigen keine Adidaspromoter oder betreiben kein Sponsoring mit Adidaskleidung im Zusammenhang mit Scientology, die sowieso geheim bzw. anonym unterwegs wären, weil niemand weiss, wer gerade gesponsert wird, weil diese Verträge ja sowieso geheim sind.

Was ist jetzt mit Tom Cruise? Oder Travolta? Oder vielen anderen öffentlich bekannten Stars? Will man denen verbieten, Adidas zu tragen? Geht nicht.

Und was ist dann mit IRGENDWELCHEN Leuten, die auch in den Medien erscheinen und auch Adidas tragen? Sind die dann automatisch keine Werbeträger oder werden nicht gesponsert? Oder woher soll man wissen, wer von denen Scientologe ist? Oder woher soll man wissen, wer von denen KEIN Scientologe ist?

WIE SINNLOS KANN EINE OFFENSIVE EINES WELTMARKTSPORTARTIKELHERSTELLERS NOCH SEIN?

WIEVIEL SINNLOSER KANN EINE NACHRICHT SEIN, DIE EINEN VORGANG VERMITTELT, VON DEREN AUSWIRKUNG(EN) KEIN ARSCH JEMALS IRGENDWAS MITKRIEGEN KANN, WEIL ES ALLERKOMPLETTESTER(MAXIMUM)!!! BULLSHIT IST?

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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05.02.2014 10:35 Uhr von Maverick Zero
 
+7 | -1
 
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Man kann als Hersteller von Gegenständen des Alltags sicher nicht kontrollieren, wer im Einzelhandel diese Gegenstände kauft und diese sichtbar in der Öffentlichkeit nutzt.

Man kann sich aber sehr wohl als Hersteller aussuchen, mit welchen Personen und Instituationen man für das eigene Produkt wirbt.

Und man hat jederzeit die Option, sich öffentlich von Gedankengut zu distanzieren, das nicht den eigenen Wertvorstellungen entspricht.

Was wäre denn, wenn Adidas morgen als Sponsor des NPD-Parteitags auftreten würde? Hm?

Machen die nicht. Widerspricht deren Wertevorstellungen. Punkt. Aus. Basta.
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06.02.2014 14:07 Uhr von Maverick Zero
 
+2 | -0
 
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Ach, jetzt ist es auf einmal ein "Menschenrecht", für ein international tätiges Bekleidungsunternehmen werben zu dürfen?

Soso...
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10.02.2014 21:38 Uhr von Kostello
 
+1 | -0
 
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Ich habe den Artikel im Spiegel gelesen. Da ist die Rede davon, dass sie die Information aus einem Vertrag eines Spielers des FCB her haben.

Natürlich darf man niemanden wegen seiner Zugehörigkeit diskriminieren oder mobben. Wenn jemand kriminell ist, dann muss der eben weggesperrt werden. Sollte die Rechtsprechung nicht respektiert werden, dann ist das eigentlich verfassungsfeindlich.

Dennoch muss man sagen, dass das Recht einen nichts nützt, wenn man es nicht gewährt bekommt. Firmen haben auch andere Möglichkeiten, um unliebsamme Mitarbeiter loszuwerden. Da muss man damit rechnen, dass man auch bei der SO in Ungnade fällt, wenn man von denen verleumdet wird. Und die SO erzählt den Leuten, dass es sich lohnt ehrlich zu sein, man als Scientologe geliebt wird und man einen besseren Job finden kann, mit dem man seine Schulden zurückzahlen kann.

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