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Bischöfe sind gegen Uni-Sex-Denken: Geschlechter müssen klar definiert werden

Aktuell verschwimmen die Geschlechterrollen mehr und mehr und das Uni-Sex-Denken wird immer stärker. Auch die Metro-Sexualität wird dank einiger Stars immer populärer. Gegen diese Strömung stellen sich aktuell verschiedene katholische Bischöfe.

Diese erklären in einem gemeinsamen Hirtenwort, dass die aktuelle Vermischung vom Weiblichen und Männlichen inakzeptabel sei und sie sich bewusst gegen diese "Gender-Theorie" stellen wollen. Sie plädieren vielmehr für eine klare Trennung zwischen Mann und Frau.

Eine französische Philosophin meinte hingegen, dass man "nicht als Frau geboren wird, sondern erst durch die Erziehung zu einer Frau wird". Die norditalienischen Bischöfe erklärten, dass die Geschlechterrollen klar definiert sein müssten, gerade im Bezug auf die Familie.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Sex, Uni, Denken, Bischöfe
Quelle: de.radiovaticana.va

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2014 09:44 Uhr von Sarkast
 
+5 | -11
 
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Religionsvertreter kennen nun einmal nur den Rückwärtsgang, nichts Neues.

Bleibt nur zu hoffen, dass das Wissen dem Glauben immer ein paar Schritte vorweg sein wird.
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03.02.2014 09:50 Uhr von Gierin
 
+2 | -3
 
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Heisst das, die Bischöfe laufen ab sofort nicht mehr in Frauenkleidern rum?
SCNR
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03.02.2014 09:55 Uhr von brycer
 
+2 | -3
 
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So langsam bin ich der Meinungdass die Kirche eigentlich gar nicht über Geschlechter und deren ollen reden dürfte, da sie, zumindest die katholische Kirche, davon sowieso keine Ahnung haben kann.Bei der katholischen Kirche gibt es ja nur ein Geschlecht, wie sollen die da was übereshlechterrollen wissen?
Wenn man noch fast im Mittelalter hängen gebieben ist sollte man, wenn es um die moderne Gesellschaft geht, doch bitteschön das Maul halten.
Jaliebe Bischöfe, vor ein paar hundert Jahren gab es noch sehr tarke Grenzen zwischen den Gesclechtern - nicht nur im Biologischen Sinne.
Dass diese Grenzen in den letzten Jahrhnderten aber ziemlich verschwommen sind, das konntet ihr ja nicht itbekommen, da ihr eben diese Jahhunderte verpennt habt. ;-P
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03.02.2014 10:17 Uhr von Gierin
 
+7 | -1
 
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Nun mal ernsthaft:
"nicht als Frau geboren wird, sondern erst durch die Erziehung zu einer Frau wird" ist aber genauso falsch. Männer und Frauen unterscheiden sich biologisch doch recht stark.
Das eigentliche Problem ist aber, das "die Gesellschaft" ziemlich willkürlich festgelegt hat, was "fraulich" und was "mannlich" ist.
Typisches Beispiel: Frauen haben keine Ahnung von Autos, Männer kennen sich umfassend mit Autos aus. Ich kenne aber kompetente Mechanikerinnen. Und im Gegensatz dazu Männer, die seit über 30 Jahren Auto fahren aber nicht wussten, wie man einen Reifen aufpumpt und keine Ahnung hatten, was eine Kindersicherung ist (hintere Türen).
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04.02.2014 05:29 Uhr von Olington
 
+1 | -0
 
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Da die Natur nunmal zwei Geschlechter für die Reproduktion vorgesehen hat sollten wir uns darüber im klaren werden was das eigentlich für uns als Gesellschaft heisst. Um die Christenfraktion zu befriedigen nennen wir sie mal Adam und Eva. Wir werden aus rein praktischen Gründen schon zu einer Koexistenz gezwungen, allerdings wankte dieses Bild in der Geschichte der Menschheit noch nie so stark wie in unserer Zeit.
Alleine 2009 war jede fünfte Familie alleinerziehend (Quelle: Statistisches Bundesamt) Was es für einen Heranwachsenden in Zeiten der geschlechtlichen Selbstfindung nur umso schwieriger macht sich auf seine Geschlechterrolle vorzubereiten. Es ist nunmal natürlich so vorgesehen das Adam und Detlef sich nicht fortpflanzen können, womit auch die Familienstruktur der Ehe und der Adoption für solche Konstellationen, in meinen Augen, hinfällig wird.
Ein weiterer Punkt ist die zunehmende "Täterrolle" die der Mann in unserer Gesellschaft, dank Frau Schwarzer und Co, einnimmt. Am 16. Juli 2013 wurde in München an einem Gymnasium den Schülern ein Übungstext für einen Jahrgangsstufentest im Fach Deutsch mit dem Inhalt: Der Mann ist ein Klimakiller mitgegeben. Auszugsweise steht darin: "Steaks und Autos, beides so groß wie möglich, das ist typisch männlich, ergo ist der Klimawandel ein Mann.
Wie soll sich ein Heranwachsender denn in eine Rolle einfinden in der man ihn alleine für seine Geschlechtsattribute schon vorverurteilt?.
Gestützt von der Politik und den Medien werden die Grenzen der Geschlechter, die von der Natur nunmal so festgelegt wurden, zusehends brüchiger und schwammiger.
Vergesst den ganzen Mist von Unisex und Homosexualität, auch wenn ich sicherlich von Schwulen und Lesben gesteinigt werden mag, aber eure sexuelle Orientierung ist nicht natürlich. Sexualität entstand zum Zwecke der Reproduktion, da eure Sexualität einzig und alleine dem Akt an sich dient, ist sie so überflüssig wie ein Kühlschrank in der Arktis.
Männer, auch wenn ihr geschieden seit, auch wenn ihr unehelicher Kinder habt, helft ihnen die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu begreifen und unterstützt sie in der Zeit der Selbstfindung in ihrer Geschlechterrolle.
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14.11.2014 00:29 Uhr von Stray_Cat
 
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Seit wann wissen Bischöfe etwas über Frauen?
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14.11.2014 00:44 Uhr von Stray_Cat
 
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@ Olington

Deine Ausführungen in allen Ehren, aber Du reduzierst das menschliche Dasein damit rein auf die Fortpflanzung.

Abgesehen davon, dass ich diese nicht als meine einzige Daseinberechtigung sehen mag: Man darf auch nicht die Augen davor verschliessen, dass die Erde einer völligen Überbevölkerung ausgesetzt ist.

Wenn man sich jedoch den ursprünglichen Definitionen der Natur unterordnen möchte, müsste man auch vieles, was wir heute so selbstverständlich nutzen, außen vor lassen.

Was die Unterschiede zwischen Männern und Frauen ausmacht, stimme ich insoweit zu, dass wir dem Wirken unserer Hormone ausgesetzt sind und dies nicht vollständig rational unter Kontrolle haben. Aufgrund des Vorhandenseins geringer Mengen von Hormonen des anderen Geschlechts im Körper, deren Anteile einigen Schwankungen unterliegen, gibt es aber weder ein Standard-Weibchen noch ein Standard-Männchen, das als einzig richtiges Modell für alle anderen verbindlich sein könnte.

Vermutlich ist sogar die Variationsbreite innerhalb eines Geschlechts größer als die zwischen den Geschlechtern.

Dass sich mittlerweile vielerorts die Geschlechter gegenseitig diskriminieren, nachdem das jahrhundertlang vornehmlich gegen Frauen gerichtet war, halte ich für eine natürliche Gegenreaktion, die sich nach den Regeln von These, Antithese und Synthese schliesslich auspendeln wird.

Bald, hoffe ich.

Niemand wird dadurch gut, dass er einen anderen schlecht macht.

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