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Billige Wachdienste gefährden die Bundeswehr

Die Innenministerkonferenz kritisiert die Praxis der Bundeswehr, Aufträge an private Sicherheitsunternehmen nur nach dem Preis zu vergeben. Von 455 bewachten Objekten werden 361 durch Dienstleister gesichert. Die Aufträge werden hierbei an den billigsten Anbieter vergeben.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft kritisiert, dass die Bundeswehr den ohnehin schon harten Wettbewerb unter Sicherheitsdienstleistern noch verschärfe und Kriminellen durch billige Bewachung Tür und Tor öffne.

In den vergangenen zehn Jahren gab es 524 Einbrüche bei der Bundeswehr, darunter 30 Waffen-, 14 Munitions-, und 10 Sprengstoffdiebstähle. Auch gibt es immer wieder Sachbeschädigungen und Brandstiftungen.


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Sicherheit, Bundeswehr
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2014 09:23 Uhr von Ladehemmung
 
+30 | -1
 
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Ich dachte es wäre schon gruselig dass der ganze Krempel von schlecht ausgebildeten Soldaten bewacht wird. Aber wenn dann jetzt auch noch billige Sicherheitsdienstleister die unter Hartz-4 Niveau bezahlen für die Bewachung von Kriegswaffen zuständig sind, na dann gute Nacht.
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03.02.2014 09:28 Uhr von Leimy
 
+26 | -0
 
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Es ist doch eigentlich schon traurig genug, dass die Bundeswehr noch private Wachdienste braucht.
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03.02.2014 09:28 Uhr von muhkuh27
 
+10 | -3
 
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Ob diese Leute auch in Gebäude der russischen Armee einbrechen würden?
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03.02.2014 09:54 Uhr von maki
 
+17 | -6
 
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Wie früher...

"Die Bundeswehr soll den Feind nur solange aufhalten, bis richtiges Militär kommt"

War schon richtig, dass wir über die nur gespottet haben.

:-DDD
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03.02.2014 15:22 Uhr von FlatFlow
 
+5 | -0
 
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Hat die Bundeswehr keine eigene Leute die das Überwachen übernehmen können? Kriminelle haben da leichtes Spiel, wie ich finde.
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03.02.2014 16:43 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+0 | -0
 
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Wenn jetzt noch verglichen wird ob es sich lohnt bei der Bewachung mehr zu investieren um den Schwund zu mindern und in welchem Verhältnis das steht, dann bin ich zufrieden :D

Ansonsten würde ich eine Sortierung nach Nasenlänge als representativ genug erachten. :D
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03.02.2014 16:48 Uhr von shadow123
 
+1 | -0
 
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das problem ist wohl eher was man macht wenn man da nen trupp einbrecher erwischt

ich für mein teil würd die bestimmt nicht aufhalten da sie mit sehr hoher warscheinlichkeit bewaffnet sein werden

also weggesehen und ne halbe stunde später wird der einbruch gemeldet
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03.02.2014 17:26 Uhr von Hebalo10
 
+3 | -0
 
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@ muhkuh27, ich bin in einer Garnisonsstadt aufgewachsen, bei uns waren russische Panzer stationiert.

Das russische Kaufhaus z.B. wurde nachts von EINEM Muschkoten bewacht, bewaffnet mit einem Bajonett. Der stand vor der Eingangstür und hat die Leute um Zigaretten angeschnorrt. Die Kasernen waren von 3 m hohen Mauern umgeben, an bestimmten Stellen durchlöchert, um den "Transitverkehr" zu erleichtern.

Eines jedoch war gewiss: wurde einer erwischt, hatte dieser nichts mehr zu lachen.
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03.02.2014 17:35 Uhr von Endgegner
 
+1 | -4
 
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Finds gut dass private Sicherheitsunternehmen gefördert werden. Die Soldaten werden so oder so bezahlt und mal ehrlich wofür braucht Deutschland eine Armee? Ein paar Söldner würden völlig ausreichen.
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03.02.2014 18:12 Uhr von Jens002
 
+5 | -0
 
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@ Endgegner: das sind doch Söldner.
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03.02.2014 18:36 Uhr von ArcVenusX
 
+0 | -2
 
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Könnte mir vorstellen das rund 90% aller Kommentare hierzu von Nicht-Soldaten kommen und keine Ahnung von der Verwaltung der Bundeswehr haben. Fakt ist jedoch, das es nicht mehr genug Soldaten wegen einsparmaßnahmen gibt, die die Kasernen bewachen können.
Outsourcing ist eben auch bei einer Armee ein günstiger Vorteil und Geld zu sparen.
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03.02.2014 20:44 Uhr von