03.02.14 09:20 Uhr
 4.513
 

Bulgarien schließt Grenze zur Türkei

Türkischen Spediteuren wurden für das laufende Jahr von Bulgarien lediglich 5.000 Passierscheine ausgestellt. Nach verbindlichen Vereinbarungen hätten es aber 250.000 sein müssen.

Als Reaktion auf diesen Rechtsbruch hat die Türkei die Überfahrt von bulgarischen LKW in die Türkei begrenzt. Daraufhin wurde die bulgarische Grenze für türkische LKW komplett geschlossen.

Bulgarien will erreichen, dass türkische Spediteure ihre Waren in Bulgarien abladen und bulgarische Unternehmen mit dem Weitertransport beauftragt werden. Dies lehnen die türkischen Firmen aber ab. Das Verhältnis zwischen Bulgarien und der Türkei ist schon seit mehreren Jahren angespannt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Grenze, Bulgarien
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Theresa May nennt Anschlag in Manchester eine "neue Kategorie der Feigheit"
Manchester: Donald Trump bezeichnet Terroristen als "bösartige Verlierer"
Fernsehsender lassen keine Oppositionspolitiker bei TV-Duell zu

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.02.2014 09:20 Uhr von Ladehemmung
 
+6 | -6
 
ANZEIGEN
Na ob einen das dann weiterbringt wenn man die Bude komplett zu macht. Und zur Verbesserung des Verhältnisses trägt es garantiert auch nicht bei.
Kommentar ansehen
03.02.2014 09:37 Uhr von Joker01
 
+27 | -7
 
ANZEIGEN
Pleiteland Bulgarien will hier wieder mal den Obermacker spielen. Der Schuss wird nach hinten losgehen.
Kommentar ansehen
03.02.2014 10:39 Uhr von dagi
 
+9 | -22
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.02.2014 11:19 Uhr von omar
 
+15 | -4
 
ANZEIGEN
Dann fahren die halt um Bulgarien herum.
Über Griechenland => Mazedonien => Serbien... und weiter gehts.

Umweg von rund 300km.
Aber bevor die sich erpressen lassen?!
Kommentar ansehen
03.02.2014 11:26 Uhr von Xerces
 
+7 | -10
 
ANZEIGEN
@dagi:
"na das geht aber nicht , türkische spediteure aufhalten und dann noch umladen!!! das geht überhaupt nicht , sie müssen immer bevorzugt behandelt werden, jetzt tagt sicher schon der türkische rat !!"

Wieso bevorzugt? Hast du die Quelle überhaupt gelesen? Es geht darum, dass die Bulgaren sich nicht an Verträge handeln (Stichwort Korruption) und die Speditionsaufträge selbst bedienen wollen.
Würdest du das gutheißen, wenn man deutschen Unternehmen einfach verbieten würde, Geschäfte zu machen und den Wettbewerb behinderte?

Dass Bulgarien gerade im Logistikbereich per Preisdumping deutschen Spediteuren das Leben schwer macht, kommt ja noch hinzu. Das findest du sicher auch prima.

Wen meinst du mit "türkischem Rat"? So etwas kenne ich nicht.

Es ist zwar nett, dass Leute wie du aus ihrem Loch gekrochen kommen, wenn sie "Türkei" lesen und immer wieder die gleichen dummen Kommentare posten, aber das haben wir schon zu genüge gelesen und ein bißchen inhaltsvoller könnten die Kommentare so langsam auch mal sein.

Also konkretisiere doch bitte deinen Punkt, warum die Türkei eine Bevorzugung beanspruche, wenn es doch vereinbarte Verträge gibt, die hier von Bulgarien schlicht ignoriert und verletzt werden?

Kannst du das? Oder war das mal wieder einer der hier üblichen Trollversuche?
Kommentar ansehen
03.02.2014 12:44 Uhr von Xerces
 
+4 | -6
 
ANZEIGEN
@Herrensocke:
Dienstleistungsfreiheit in der EU. Das bedeutet, dass ein LKW-Fahrer aus dem Niedriglohnland Bulgarien ohne weiteres beispielsweise in Deutschland arbeiten kann.
Jetzt kommt noch hinzu, dass er sich frei hier niederlassen kann. Durch die Blockade der türkischen Speditionen hat man dann auch noch gleich die Aufträge "gekapert".
Ein bulgarischer Fahrer kann jetzt also, sich in Deutschland anmelden, die eigentlich türkischen Fahrten bedienen, Kindergeld für seine Kinder in Bulgarien kassieren, ist sozial in Deutschland abgesichert und pendelt zwischen Deutschland und Bulgarien hin und her.

Ist doch klasse. Ich frage mich wirklich, warum bei SN so gegen die Türkei gehetzt wird, während die tatsächlichen immensen Kosten durch die Euro-Rettung und Subventionierung der armen EU-Staaten entstehen.

Man sollte man nur spaßeshalber mal die Zahlen anschauen, wie beispielsweise Spanien aufgepäppelt wird. Von Beginn ihrer EU-Mitgliedschaft an. Griechenland ist nicht alleine der Kostenverursacher.
Kommentar ansehen
03.02.2014 12:59 Uhr von jens3001
 
+14 | -5
 
ANZEIGEN
Diese News ist unvollständiig und zu stark pro-Türkei.

Die Geschichte fängt nämlich etwas anders an.

Bulgaren werden in der Türkei generell benachteiligt. Versucht mal mit einem bulgarischen Unternehmer in der Türkei zu laden. Auf einmal werden Gebühren fällig, die es sonst gar nicht gibt, usw.

Diese Streitigkeiten kommen alle 3 - 6 Monate auf und resultieren in einer Blockade. Meist von den Unternehmern - dieses Mal von einer Behörde.

Hintergrund dieses Mal ist, dass die Türkei 15.000 Genehmigungen für bulgarische Unternehmer versprochen hat auszustellen aber tatsächlich nur 5.000 ausgegeben hat.

Aus diesem Grund haben die Bulgaren nun ihrerseits die Genehmigungen auf 5.000 Genehmigungen herabgesetzt.

Auge um Auge.


Irgendein Naivling hat heir was geschrieben "einfach über Griechenland" ausweichen.

Ja genau. Weil das ja so einfach ist.

Türken sind (noch) keine Eu-Mitglieder. Sie dürfne nicht in jedem Land tätig werden und arbeiten. Sie brauchen Genehmigungen für jedes Land in dem sie fahren wollen. Sie können also nicht "einfach mal so" über Griechenland/Mazedonien ausweichen.
Mal abgesehen davon, dass man da sowieso nicht sonderlich gut aufgehoben ist.

Besser ist die Fährstrecke von der Türkei nach Griechenland und von dort nach IT-Bari.

Aber... diese Fähre hat auch nur eine maximale Kapazität und ist schon unter normalen Umständen ausgelastet. In der jetzigen Overkill-Situation ist das keine generelle Lösung.

Es ist ein Kindergarten sondersgleichen - von beiden Seiten.

Das Bulgaren und Türken sich nicht riechen können (klar, nach en paar hundert Jahren Okkupation durch das osmanische Reich) ist nichts Neues.

Um da eine grundsätzliche Lösung zu finden ist die EU als Vermittler gefragt - und die verbindliche Zusage beider Seiten ihre Zugeständnisse auch einzuhalten.


Die Situation an sich ist aber nicht, wie in der News beschrieben, eine die auf bulgarischem Mist gewachsen ist.


Grüße aus Izmir
Kommentar ansehen
03.02.2014 14:05 Uhr von Xerces
 
+1 | -7
 
ANZEIGEN
@Herrensocke:
"Du hast es falsch interpretiert
Ich hetze nicht gegen die Türkei ;)
Lies nochmal richtig^^"

Ne, habe ich nicht. Du hast mich falsch interpretiert. Ich hatte geschrieben, dass bei SN gehetzt wird und nicht dass du das bist. Kleiner Unterschied.
Kommentar ansehen
04.02.2014 08:21 Uhr von ParaMAX
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@dagi - Du bist ja garnicht mal so schlau...

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Teneriffa: Spuren eines 130-Meter-Tsunamis gefunden
Manchester: Islamischer Staat reklamiert den Anschlag für sich
Simbabwe: Elefant tötet südafrikanischen Großwildjäger


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?