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Infantile Amnesie: Warum man sich kaum an die Zeit als Kleinkind erinnern kann

Infantile Amnesie ist das Vergessen von frühen Kindheitserinnerungen. Eine neue Langzeitstudie setzt das Alter auf ungefähr sieben Jahre, bis zu dem die meisten vorherigen Ereignisse noch in Erinnerung bleiben. Kinder zwischen fünf und sieben Jahren können sich noch zu 60 Prozent daran erinnern.

Kinder zwischen acht und neun Jahren erinnern sich höchstens an 40 Prozent der vergangenen Erlebnisse und geben sie mit Abweichungen wieder. Die Forscher glauben, dass im Alter von knapp sieben Jahren die Bildung neuer Nervenzellen (Neurogenese) für ein effektiveres Gedächtnis sorgt.

Dabei wird das vorherige Erinnerungssystem vernachlässigt und verschwimmt nach und nach. Eine Möglichkeit das Gedächtnis eines Kleinkinds zu verbessern, ist das häufige Nachfragen, wie zum Beispiel: "Was ist passiert?" oder "Erzähle mir mehr darüber."


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Zeit, Kleinkind, Erinnerung, Amnesie
Quelle: www.popsci.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2014 17:48 Uhr von Rechargeable
 
+1 | -7
 
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So und warum erinnert man sich jetzt an nichts mehr von früher ??
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02.02.2014 17:57 Uhr von Wurstachim
 
+2 | -9
 
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Und das ist der grund warum manche menschen ihr kinder wie dreck behandeln oder wie ihre eigenen haussklaven halten
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02.02.2014 21:24 Uhr von abymc1984
 
+1 | -0
 
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z.b. wie ich mit 3 jahren papa "hauen" wollte... kann ich mich "gut" dran erinnern :D
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02.02.2014 21:30 Uhr von LucasXXL
 
+4 | -2
 
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Mister-L Kleinkinder treffen sehr wohl täglich sehr schwere Entscheidungen! Abe daran merkt man das die kein Kind hast.
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03.02.2014 07:26 Uhr von Kostello
 
+0 | -1
 
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Bis zum Alter von drei Jahren kann ich mich klar erinnern. Erlebnisse bis hin zu meiner Geburt tauchen in meinen Träumen auf.
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03.02.2014 07:50 Uhr von Petabyte-SSD
 
+0 | -0
 
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@Kostello:
Und wie ist das Leben als Baby?
Man hat da ja noch nicht mit Worten gedacht...
Kann mich auch noch bruchstückhaft an meine Kleinkindphase errinnern, als ich noch mit dem Wortschaft zu kämpfen hatte, oder an Erlebnisse so mit 3-4 schätze ich mal.
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03.02.2014 09:18 Uhr von Airstream
 
+1 | -0
 
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Einige wenige Momente aus frühster Kindheit habe ich noch im Kopf, aber die richtige Erinnerungen fangen erst so ab 8 oder 9 an...
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03.02.2014 11:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Ein paar Erinnerungen, Erlebnisse und Bilder bleiben auch als älterer Erwachsener noch im Kopf.
Interessanterweise kann ich mich an zahllose Träume erinnern, die ich in frühesten Jahren hatte. Mein Hausarzt hatte dafür mal einen Ausdruck, für die "Schnappschüsse" an die man sich erinnert.
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27.04.2016 21:58 Uhr von silent_warior
 
+0 | -0
 
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Ich habe noch sehr viele Erinnerungen an den Kindergarten im Kopf, ich kenne die Namen der Kinder die in meiner Gruppe waren und auch sehr, sehr viele Geschehnisse.

Aus dieser Zeit habe ich richtig detailreiche Bilder im Kopf.
Heutzutage kann ich mich nicht mehr so detailreich an Bilder die ich gesehen habe zurück erinnern.

Aus der Krippe gibt es allerdings nur wenige Momente ... allerdings weiß ich dass wir da in den Stühlen saßen und unsere warme Milch trinken sollten und ein Mädchen dabei geheult hat. (ich saß an der Kopfseite des Tisches und sie links neben mir an der Seite des Tisches)

... ich konnte zu der Zeit noch nicht sprechen, aber ich weiß welchen Namen die Krippenerzieherin genannt hat als sie dieses Mädchen mit ihrem Namen angesprochen hat.


Was ich hasse:
- Wenn Eltern / Großeltern / Verwandte versuchen mit den Kindern in der "Babysprache" zu sprechen.

Das ist so eine blödsinnige Art die Kinder noch mehr zu verwirren und es ihnen schwer zu machen die normale Sprache zu lernen.

Die Erwachsenen mischen "Du du du" , "Da da da" , "Hadchidadchidu" und Verniedlichungsformen der Wörter in die Sprache welche es dem Kind extrem erschweren die Sprache zu lernen.

Es gibt ja kein Wörterbuch, das Kind muss aus den Handlungen der Erwachsenen den Sinn eines Wortes herausfinden, das ist eigentlich eine unglaubliche Leistung!


Es ist eigentlich keine "Babysprache", sondern die Eltern ahmen die fehlerhaften Sprechversuche der Kinder nach und finden diese Fehler lustig.

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