02.02.14 16:27 Uhr
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Debatte über Jagd auf Hunde und Katzen

In Deutschland werden jährlich mehrere tausend Hunde wie auch Katzen von Jägern erschossen.

Im Bundesjagdgesetz wie auch in den einzelnen Landesjagdgesetzen ist dies ausdrücklich erlaubt.

Der deutsche Tierschutzbund will nun, dass diese Gesetze geändert werden, um die Tiere zu sichern. Jäger verweisen auf den Schutz vor Katzen und Hunden, den sie Wildtieren wie auch Singvögeln bieten.


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WebReporter: Passoplayer96
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Katze, Debatte, Jagd
Quelle: www.feelgreen.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2014 16:35 Uhr von Stefan62
 
+18 | -31
 
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02.02.2014 16:36 Uhr von stoske
 
+18 | -13
 
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Das finde ich in Ordnung. Töten ist per se Scheiße. Und gegen jedes Argument der Jäger und der Jagd gilt einfach: Es gibt immer(!) auch einen Weg der ohne Töten und Qual auskommt. Diese Reife sollten wir langsam mal entwickelt haben.
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02.02.2014 17:05 Uhr von brycer
 
+13 | -12
 
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Der Tierschutzbund ist also nur an Hunden und Katzen interessiert. Die sollen geschützt werden. Wildtiere wie Rehe und Vögel brauchen keinen Schutz.
Also ist das kein Tierschutzbund, sondern ein Haustierschutzbund.
Was haben wir wohl mehr? Hunde und Katzen oder wild lebende Tiere? Wer hält sich davon in seiner eigentlichen Heimat auf und wer ist der Eindringling?

@stoske:
Und wie stellst du dir das vor? Die Tierheime quellen über vor lauter Hunden und Katzen, die von ihren Besitzern ausgesetzt worden oder abgehauen sind.
Taucht einmal ein Luchs irgendwo in den Wäldern auf, dann ist das Geschrei groß, obwohl er dort heimisch wäre. Aber bei Haustieren, die eben nicht im oder am Haus sind, wie es sein sollte, da ist das ja egal. ;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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02.02.2014 17:50 Uhr von Phoenix3141
 
+6 | -4
 
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Machen wir uns doch nichts vor. Ich will nichts verallgemeinern und es mag durchaus Ausnahmen geben, aber ich würde jetzt mal knallhart behaupten, dass 90% aller Jäger nicht aus Überzeugung am Naturschutz tätig sind, sondern einfach, weil man hier mal endlich nach Herzenslust und unter dem Deckmantel veralteter Gesetze fröhlich auf alles draufbolzen darf, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Man braucht sich die ganzen Primitivlinge doch nur mal laut gröhlend und saufend bei einem Stammtischtreffen ansehen. Wer sowas schonmal live erlebt hat, kann meine Zweifel sicher nachvollziehen ...

Außerdem nuss jedem Menschen, der auch nur einen Funken Moral im Körper hat, doch klar sein, dass es sich bei einem Hund oder einer Katze unter Umständen um ein geliebtes Haustier handelt. Ich möchte mal wissen, ob ein Jäger seinen Standpunkt auch noch so überzeugend verteidigen würde, wenn er verpflichtet wäre, einem 5 jährigen, weinenden Mädchen zu erklären, warum ihr Hund sterben musste ...
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02.02.2014 17:53 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -5
 
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Hätte ein Jäger meine Katze erschossen, hätte ich mich an ihm gerächt sofern das Gesetz mir nicht geholfen hätte.

So einfach ist das.
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02.02.2014 18:04 Uhr von CrazyWolf1981
 
+7 | -10
 
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Wer ne Katze hat soll sie gefälligst zuhause halten. Hunde soll man an die Leine nehmen und auch deren Hinterlassenschaften wegmachen, Steuer zahlen etc. Aber Katzen dürfen draußen wildern, in fremde Gärten und Häuser scheißen und alles? Gerade im Sommer wo auch überall die Fenster offen sind, ist das mit den Katzen ein Problem. Finde ich nicht ok. Und in Naturschutzgebieten ist das auch ein Problem wenn viele ausgewilderte Katzen streunen, die normal dort ohne menschliche Hilfe nicht wären.
Wer Tiere hält hat eben auch eine Verantwortung, und wer sich dieser Verantwortung entzieht sollte einfach keine Tiere halten dürfen.
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02.02.2014 18:11 Uhr von stoske
 
+4 | -2
 
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@brycer: Wenn die Tierheime überquellen dann muss man dafür eine Lösung finden die moralisch vertretbar ist. Töten ist definitiv keine und würde auch an der Ursache nichts ändern, im Gegenteil, sie würde sie dauerhaft manifestieren.

@steffi78: Natürlich liegt die Ursache im Menschen selbst, der, mit allem was er tut, auch ein Teil des Kreislaufes ist. Das ist kein Zeichen dafür, dass man nichts machen kann, sondern nur dafür, dass man andere Wege gehen muss.
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02.02.2014 19:59 Uhr von Djerun
 
+6 | -5
 
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ich möchte unsere tierfreunde mal sehen, wenn das kilo kartoffeln auf einmal 10€ kostet, weil die nicht bejagten tierbestände sich über die nutzpflanzen her machen

aufgrund der tatsache das wir als menschen nunmal eine menge platz brauchen um uns ernähren zu können und weil viele raubtiere schlicht nicht mehr existieren, ist eine selbstregulation kaum bis garnicht mehr möglich
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02.02.2014 21:14 Uhr von mort76
 
+3 | -2
 
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...Katzen jagen eher Ratten und Mäuse als Singvögel- wieviele Städte beklagen sich über Rattenplagen?
Den Parkplatz unseres Supermarktes hat sich eine wilde Katze als Revier ausgesucht- die Angestellten unterstützen das- wenns kalt wird, kriegt sie was zu fressen.
SO wird ein Schuh draus.

An Singvögeln zeigen Jäger auch nur in DIESEM Kontext ein echtes Interesse- wie merkwürdig.
Und mir fällt da noch die Geschichte ein von jenem Jäger, der einen Hund direkt neben einem Wohngebiet und direkt neben seinem Besitzer erschossen hat- "weil er ihn mit einem Wolf verwechselt hatte".
Und da wäre ja noch die Geschichte von der Katzenfellhose:
http://www.youtube.com/...

DAS dürte wohl eher den Kern treffen als die schalen Ausreden der "Jägerschaft", die was zum ballern braucht...
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02.02.2014 21:44 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -3
 
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Also erst einmal sollte man hier anmerken, dass freilaufende Hunde sicherlich keinen Besitzer haben, da man Hunde für gewöhnlich nicht frei herumlaufen lässt. Es handelt sich dabei also um streunende Hunde. Dass streunende Hunde kontrolliert abgeschossen werden, ist notwendig, da diese sich sonst unkontrolliert vermehren und verwildern. Dabei ist davon auszugehen, dass diese Hunde dann nicht nur eine Gefahr für andere Wildtiere oder Haustiere darstellen, sondern durchaus auch für den Menschen.

Einfangen und in ein Tierheim stecken, ist hier keine Lösung, da erstens viele Tierheime eh bereits hoffnungslose überfüllt sind und zweitens jeder einzelne Hund, der in einem Tierheim aufgenommen wird, der jeweiligen Gemeinde zusätzliche Kosten verursacht. Gelder, die vielen Gemeinden eh bereits fehlen. Viele Tierheime sind daher bereits auf Spenden angewiesen und auf die Hoffnung, dass jemand diese Tiere aufnimmt. Falls das über eine bestimmte Frist hinaus nicht geschieht, werden auch diese Tiere letztlich nach 3 Monaten eingeschläfert, da viele Tierheime, wie bereits erwähnt, überfüllt sind.

Streunende Katzen werden ebenfalls dezimiert, da diese sich sogar noch schneller vermehren als Hunde. Daher sollte jede Katze ein Halsband tragen. Trägt eine Katze kein Halsband, läuft der Besitzer Gefahr, dass sein Schnurri auch mal vor die Büchse läuft. Bei Katzen wird daher auch etwas genauer beobachtet, z.B. ob es irgendwo größere Ansammlungen von Katzen ohne Halsband gibt. Diese sind dann mit ziemlicher Sicherheit Streuner.

Während streunende Hunde vor allem in ländlichen Gegenden ein Problem sein können, sind streunende Katzen eher ein Problem in größeren Städten.

Bisher kann ich leider keinerlei gutes Haar an sogenannten Tierschützern lassen, weil diese in der Vergangenheit in 80 bis 90% der Fälle mit ihren Äußerungen und Aktionen häufig bewiesen haben, dass viele von denen nicht von 12 bis mittags denken können. Tierschützer sind daher in meinen Augen nur eine Unterart das gemeinen Wutbürgers, ähnlich wie auch die meisten Feministinnen.
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02.02.2014 23:17 Uhr von Suffkopp
 
+5 | -1
 
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Was mich an den ganzen Kommentaren hier so verdammt stört und aufregt ist dieses ewige Geplapper von "poppen bis zum Umfallen".

Schonmal davon gehört das es Bundesländer usw. gibt in denen eine Kastrationspflicht für Katzen herrscht? Und ich gnade jedem Jäger sich an unseren Freilaufkatzen zu vergehen, aber ads wird hier nicht passieren, denn wir leben in einer Art Naturschutzgebiet. Und mal ehrlich: die paar Vögel die unser Kater fängt (wenn er überhaupt einen erwischt) sind langsame Vögel. Da haben es Mäuse schon schwerer, denn unser Kater sitzt stundelnag auf dem Feld vor einem Mauseloch.
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02.02.2014 23:17 Uhr von Tuvok_
 
+3 | -3
 
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An dieser Regelung muss definitiv mal gearbeitet werden... die Jäger nehmen sich da zum Teil viel zu viel raus... man hat in letzter Zeit zu oft von Schießgeilen Jägern gelesen die Hunde stumpf abgeknallt haben während die Besitzer in sicht
und Schussweite waren... teilweise in Richtung von Wohngebieten geschossen haben usw...
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03.02.2014 07:50 Uhr von mort76
 
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Nebelfrost,
Halsbänder bringen die Katze aber selber in Gefahr- viele Katzen strangulieren sich mit ihnen, wenn sie irgendwo damit hängenbleiben.

Meine eigenen lasse ich garnicht erst raus wegen der Gefahr, überfahren, vergiftet oder erschossen zu werden, aber ich habe auch ein großes Haus...aber das ist andererseits auch nicht besonders artgerecht...
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04.02.2014 16:06 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
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Wer nicht möchte das Verwilderte "Haustiere" gejagt werden um Heimische Wildtiere zu schützen sollte entweder dafür sorgen das die eigenen Haustiere nicht entlaufen oder verschwinden.. oder aber zustimmen das anstelle des Jägers ein "natürlicher" Fressfeind für Hunde und Katzen eingewildert wird.
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04.02.2014 16:19 Uhr von Ashert
 
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""Meine eigenen lasse ich garnicht erst raus wegen der Gefahr, überfahren, vergiftet oder erschossen zu werden, aber ich habe auch ein großes Haus...aber das ist andererseits auch nicht besonders artgerecht...""

Das ist absolut nicht artgerecht, das ist der Katzenknast. Wenn man sich eine Katze anschafft, sollte man sich über die Risiken eigentlich im klaren sein.

Der Katze kann draußen was passieren, im Extremfall wird sie schwer verletzt und man muss sie einschläfern. Das ist aber trotzdem eher die absolute Ausnahme.

Man hat wirklich selber mehr Freude an den Katzen, wenn sie ausgespielt Abends wieder an der Tür wieder rein wollen. Dann stehen sie auch nicht dauernd am Fenster um da irgendwie raus zu kommen.

Du solltest sie mindestens für ein paar Stunden am Tag raus lassen, das wirst du bestimmt nicht bereuen!´

Es gibt auch Halsbänder mit aufgehbaren Clipverschluss, die nicht irgendwo hängen bleiben können. So ein Katzenleben sollte auch erfüllt sein, nur absolute Sicherheit ist nicht alles.

[ nachträglich editiert von Ashert ]
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04.02.2014 19:33 Uhr von mort76
 
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Ashert,
wenn wir in einer kleinen Wohnung leben würden, würde ich dir zustimmen, aber unsere Katzen haben 4 Stockwerke und einen großen Wintergarten zur Verfügung, und die Biester sind zu viert- wir haben mehrere Kratzbäume, genug Spielzeug, arbeiten gerade an einem "Auslauf", sodaß sie raus in den Garten können...also, langweilig wirds denen bei uns nicht. Ich arbeite nachts, meine Frau arbeitet tagsüber- es ist also immer jemand im Haus. Das paßt schon alles so...

Außerdem kommen unsere Katzen alle aus dem Tierheim, und es sind halt Hauskatzen. Das heißt, sie werden dann auch nur als Hauskatzen abgegeben, genauso, wie Freigänger nur an Personen abgegeben werden, die sie auch rauslassen.
In IRGENDEINER Wohnung wären die also auf jeden Fall gelandet, und ich glaube, bei uns geht es denen doch recht gut. "Knast" sieht anders aus, auch, wenn das so natürlich nur suboptimal ist, aber das habe ich ja schon selber geschrieben.
Die Katzen haben Platz und Gesellschaft, das ist erstmal das wichtigste. Und die jüngsten sind sie auch nicht mehr.

Außerdem...ein paar Meter vom Haus entfernt liegt eine vielbefahrene Straße, auf der anderen Seite ists nicht weit bis zur Autobahn- da würde es sicher nicht lange dauern, bis eine von denen überfahren würde.
Eine von denen ist nierenkrank und darf nur spezielles Futter frssen, eine andere hat einen neurologischen Schaden und ist ein bißchen dämlich- die beiden dürfen schon deswegen nicht raus.

Als wir unsere letzte Katze aus dem Tierheim abgeholt haben, lag direkt vor unserem Haus die Katze von unserem Nachbarn- er hatte sie selber aus Versehen überfahren, weil sie ihm hinterhergerannt ist wie ein Hund.
Ich sehe das als eine Art "Wink des Schicksals" an (ich meine- wie wahrscheinlich ist DAS denn?).
Also, selten sind solche Unfälle wirklich nicht.

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