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Islamverbände fordern doppelte Staatsbürgerschaft für bessere Integration

Kurz vor dem Deutschlandbesuch des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan haben Islamverbände erneut auf die Wichtigkeit der doppelten Staatsbürgerschaft hingewiesen. Sie würde Identität stiften und sei ein wichtiges Signal zur Integration.

Laut dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek entspräche dies einem modernen Staatsbürgerschaftsrecht des 21. Jahrhunderts.

Die SPD beabsichtigt bereits die sogenannte Optionspflicht abzuschaffen, nach der in Deutschland geborene Kinder mit Migrationshintergrund sich mit der Volljährigkeit für die Deutsche oder die Staatsbürgerschaft der Eltern entscheiden müssen.


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Integration, Staatsbürgerschaft
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2014 15:47 Uhr von Ladehemmung
 
+2 | -9
 
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Mal wieder ein heikles Thema, es bleibt wie immer spannend was unsere Politiker da als nächstes aushecken.
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02.02.2014 15:56 Uhr von Nasa01
 
+7 | -4
 
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In vielen Fällen ist eine doppelte Staatsbürgerschaft mit Sicherheit von Vorteil.
Beispielsweise, wenn ein deutsch-Türke straffällig wird. Und das zum wiederholten Male.
Dann kann man ihm die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen, und den guten Mann in die Türkei abschieben.
Wenn der Mann die deutsche Staatsbürgerschaft nur dann bekommt , wenn er die türkische ablegt, ist das schlecht. Denn dann kann ihm die deutsche Staatsbürgerschaft nicht mehr entzogen werden, da er ja dann ansonsten staatenlos wäre. Insofern kann er auch nicht mehr abgeschoben werden.

Also wäre die doppelte durchaus eine win-win Situation.
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02.02.2014 16:23 Uhr von Tamerlan
 
+1 | -16
 
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02.02.2014 19:57 Uhr von Dillenger
 
+4 | -0
 
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Fordern, wenn ich das schon höre/lese! Wer etwas fordert muss auch bereit sein, etwas zu geben! Unsere Gesetze zu respektieren und sich zu integrieren wäre schon mal ein grosser Schritt. Die Annehmlichkeit nehmen sie gerne aber die "Pflichten" werden umgangen. So läuft das nicht! Und zur SPD braucht man nichts mehr zu sagen!!!
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02.02.2014 21:28 Uhr von hofn4rr
 
+5 | -1
 
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in spätestens 20 jahren ist das thema durch, weil dann die deutschen eine minderheit im eigenen land sind.
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03.02.2014 00:37 Uhr von Karlchenfan
 
+2 | -0
 
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Warum fordern die nicht mal was Brauchbares?Teer zum Bleistift und Federn?
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03.02.2014 00:48 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
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Es gibt zwei Sichtweisen zur doppelten Staatsbürgerschaft:

a) Wenn diese Damen und Herren sich in den vorherrschenden Wertekanon integrieren wollen, dann führt das nur über eine, singuläre Staatsbürgerschaft, nämlich jene des Landes, in dem sie sich integrieren wollen. Darüber kann es irgendwie keine Diskussionen geben. Wer Teil der Gesellschaft sein möchte, braucht keinen billigen Ausweg, sondern fügt sich ein.

b) Der "günstigste" Weg für Deutschland - nach aktuellem Staatsangehörigkeitsgesetz - ist, durchaus doppelte Staatsbürgerschaften zu verteilen. Wer sich daneben benimmt, ist umso leichter via Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft abzuschieben. Da nur Personen diese Zugehörigkeit aberkannt werden kann, die danach nicht staatenlos wären, ist es mit einer doppelten Angehörigkeit recht simpel. Derjenige wird nicht staatenlos und kann problemslos rückgeführt werden. Das Heimatland ist dann gar zur Aufnahme verpflichtet, es ist ja sein eigener Staatsbürger.


Abgesehen davon, das ewige gefordere nervt langsam. Wann geht es mal langsam mit Leistung vorwärts? Wollen tun viele, werden nur wenige.
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04.02.2014 13:44 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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Integriert bin ich aber eher, wenn ich mich nur als Deutschen sehe und eben nicht als Türke, Chinese oder sonstwas und auch noch Deutschen.

Man sollte zu dem Land stehen, wenn man es wirklich als Heimat ansieht.
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04.02.2014 21:33 Uhr von borussenflut
 
+0 | -0
 
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Wo will man sich denn damit integrieren ?

Bei den Doppelstaatsbürgern ?

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