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Moraltheologe Radulfus Ardens glaubte bereits im 12. Jahrhundert an die Evolution

Wissenschaftler der Universität Würzburg untersuchen aktuell die Handschriften des Moraltheologen Radulfus Ardens. Der relativ unbekannte Theologen lebte im 12. Jahrhundert und verfasste Lehrbücher für die pastorale Ausbildung. In seinen Theorien war er seinen Zeitgenossen um Jahrhunderte voraus.

So sah der Theologe, dass der Mensch durch sei­ne natürlichen Anlagen und das soziale Umfeld geprägt wird. Diese Überlegung diskutierten Psychoanalytiker noch im 20. Jahrhundert. Auch sah er den Menschen als Produkt einer natürlichen Entwicklung und widersprach damit dem biblischen Schöpfungsmythos.

In seinem Werk mit dem Titel "Speculum universale" (Universalspiegel) definierte Radulfus Ardens Tugenden und verknüpfte sie mit sogenannten Komplementärtugenden. So müsse Sparsamkeit immer mit Großzügigkeit gekoppelt sein, da es sonst zu Geiz werde.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Evolution, Jahrhundert, Theologe
Quelle: www.damals.de

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