01.02.14 19:49 Uhr
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Gentechnik: Manipulierte Insekten bekämpfen Schädlinge auf den Feldern

Die Biotech-Firma Oxitex aus Großbritannien beantragte 2013 bei der spanischen Biosicherheitskommission einen Freilandversuch mit genmanipulierten Insekten. Dieser wurde nun vorerst abgelehnt, da weitere Studien vorzulegen seien.

Bei dem Versuch sollten genmanipulierte Insektenmännchen der Gattung "Bactrocera oleae" (Olivenfruchtfliege) ausgesetzt werden, welche für enorme wirtschaftliche Schäden in den Olivenanbauregionen Europas verantwortlich sind.

Diese wurden durch Gentechnik derart manipuliert, dass die weiblichen Nachkommen sich durch ein in den Zellen gebildetes Protein selbst vergiften und sterben. Der männliche Nachwuchs überlebt und gibt das tödliche Gen seinerseits weiter. Damit kann theoretisch die komplette Art ausgerottet werden.


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WebReporter: NeueKraft
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Spanien, Gentechnik, Bekämpfung, Schädling, Olivenfruchtfliege
Quelle: www.spektrum.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2014 19:49 Uhr von NeueKraft
 
+5 | -1
 
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Außerhalb Europas wird die Technik bereits genutzt. Ob es eine gute Idee ist, genmanipulierte Insekten in die Umwelt auszusetzen, weiß ich aber auch nicht. Was denkt ihr?
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01.02.2014 20:06 Uhr von IM45iHew
 
+13 | -0
 
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Sowas kann ganz schön nach hinten losgehen.
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01.02.2014 20:32 Uhr von brycer
 
+16 | -0
 
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Das Ausrotten einer ganzen Art stellt doch einen schwerwiegenden Eingriff in das ganze Ökosystem dar.
Niemand kann wohl sagen was passieren wird wenn eine Art in der Nahrungskette plötzlich fehlt und was mit jenen Vögeln etc. passiert, die die manipulierten Männchen mit dem tödlichen Gen fressen. Was ist wenn die auch daran sterben oder ´nur´ erkranken. Verschwinden dann auch Vogelarten?
Der Mensch versucht immer Gott zu spielen, weiß aber nicht welche Folgen diese Spielereien haben.
Immer weniger ´Schädlinge´ soll es geben. Schädlinge sind sie aber nur im Auge der Menschen. Dass aber diese Schädlinge auch eine Rolle in Fauna und Flora einnehmen, die der Mensch gar nicht genau kennt, das ist ihm unwichtig. :-(
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01.02.2014 20:54 Uhr von Petabyte-SSD
 
+2 | -1
 
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@NeueKraft:
Das ist sogar seeeehr gut!
Habe Aktien von Sargherstellern gekauft.
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01.02.2014 21:03 Uhr von Petabyte-SSD
 
+3 | -0
 
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@ alfisliebling
Die ganzen Pestizide und der ganze Dreck und alles was der Mensch mit der Natur macht, das schluckt die locker.
In einer Million Jahren wird man keine Spuren mehr vom Plastik in den Meeren oder Ölverseuchung mehr finden, das hat sich alles abgebaut.
Falls jemand da sein wird, der danach sucht wird man vielleicht noch Versteinerungen von Homo Sapiens finden....

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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01.02.2014 21:32 Uhr von brycer
 
+5 | -0
 
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@Petabyte-SSD:
Der Mensch wird auf dieser Erde mit Sicherheit nur ein (unrühmliches) Intermezzo sein. ;-)

----
Unterhalten sich zwei Planeten.
Meint der erste: "Du siehst aber schlecht aus. Bist du krank?"
Darauf der andere: "Ach, hör mir auf. Ich habe schwere Homo-Sapiens."
"Keine Sorge, das geht schnell vorüber."
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01.02.2014 21:48 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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Der Mensch wird eines Tages in den Weltraum reisen auf der Suche nach neuen Planeten, auf denen er leben kann!

Die Erde wird er nicht nur aus Expansionsstreben und Neugierde herraus verlassen, sondern hauptsächlich wegen des Mülls und der Umweltverpestung!
Auf der Erde werden nur die Insekten überleben!
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01.02.2014 22:12 Uhr von brycer
 
+3 | -0
 
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@Humpelstilzchen:
Ich glaube nicht dass der Mensch sich selber genug Zeit dafür lässt die Erde zu verlassen.
Er wird noch nicht mal annähernd dazu fähig sein bevor es zum großen Niedergang kommt.
Da ist er zu stark mit sich selber und den Problemen, die er sich auf der Erde reihenweise selber schafft, beschäftigt.
Selbst wenn er es schaffen würde die Erde zu verlassen - einen anderen Planeten zu finden, den der Mensch dann ruinieren kann, ist in etwa so als würde ein blaues Sandkorn eines kilometerweiten weißen Sandstrandes ein zweites, blaues, nicht zu kleines aber auch nicht zu großes Sandkorn suchen.
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02.02.2014 12:55 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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Die Natur wird sich bei der Erschaffung der Olivenfruchtfliege schon was gedacht haben... -.-

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