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Beliebtheit von privaten Krankenkassen sinkt

In den letzten zehn Jahren sanken die Wechsel von den gesetzlichen Krankenkassen zu Privatkassen von 360.000 auf 160.000.

Nach Meinung des Vorstandschef der Techniker Krankenkasse wird die Zahl der Wechselwilligen weiter sinken.

Vor allem Menschen über 45 und Eltern mit kleinen Kindern versuchen von den Privatkassen wieder zu den gesetzlichen Krankenversicherungen aufgrund der stark steigenden Beiträge zu wechseln.


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WebReporter: amareZZa
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenkasse, Beliebtheit, Sinken, private Versicherung, Mitgliedszahl
Quelle: www.n24.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2014 17:05 Uhr von amareZZa
 
+5 | -1
 
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Bin auch bei einer gesetzlichen Krankenkasse und bin mit den Leistungen der Kasse sehr zufrieden vor allem wenn man sieht was eine private Versicherung kostet
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01.02.2014 17:13 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+11 | -1
 
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Tjaja... die Privaten sind ganz toll, ehrlich. Jedenfalls solange man jung ist und gut verdient. Im Alter bzw. als Rentner sieht das schon alles ganz anders aus. Da werden die Beiträge plötzlich nur noch durch hohe Selbstbeteiligung einigergmaßen erträglich.

[ nachträglich editiert von der_grosse_mumpitz ]
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01.02.2014 17:28 Uhr von majorpain
 
+3 | -4
 
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Bin selbständig und bin bei einer gesetzlichen. Erlich zahle da auch schon an die 350 € im Monat und habe nichts verdient.

350 € ist mindestbetrag hoch geht sie ca bis 780€

Private ist klar mit Kinder und wenn man älter wird hat man Probleme. Die Privaten könnnen sehr Teuer werden.

Leider mit der Bevorzugung von Privatpatienten stimmt. Er bekommt wirklich schneller ein Termin.

Komischweise finde ich das im Alter die KK wenig tun wenn Personen Krebs hat etc. kenne zu viele obwohl recht früh erkannt nichts gemacht wurde.
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01.02.2014 18:07 Uhr von fuDDel@
 
+2 | -1
 
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"Komischweise finde ich das im Alter die KK wenig tun wenn Personen Krebs hat etc. kenne zu viele obwohl recht früh erkannt nichts gemacht wurde. "

Diese Aussage kann ich absolut nicht nachvollziehen. Bisher haben alle die ich mit einem Krebsleiden kenne eine absolut tadellose Behandlung bekommen. Und das sind leider gar nicht mal so wenige.
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01.02.2014 19:07 Uhr von FrankaFra
 
+2 | -1
 
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majorpain, das ist doch Quatsch deine Krebsaussage.
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01.02.2014 20:16 Uhr von majorpain
 
+1 | -7
 
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Sorry war so.
Mein Dad haben sie nichts gemacht. Vielleicht war es auch der Doctor.
Das Krankenhaus hat sehr lange gebraucht um ihre Untersuchungsergebnisse in eine andere Klink zu schicken nur bei mehreren Nachfragen wurden diese übergeben. Dauerte 3 Monate.
Der Hausarzt ist auch am Schluss nichtmal vorbeigekommen um Schmerzmittel zu geben. Okay dafür kann die KK nichts dafür aber ich denke er kann nicht soviele Hausbesuche abkassieren.
Ein anderer Bekannte hat Lungenkrebs er bekommt nur Schmerzmittel sonst nichts.
Ich denke wenn man die 60 oder 70 drüber ist da sagen die lohnt nichtmehr.
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01.02.2014 21:41 Uhr von Peter323
 
+3 | -2
 
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ich war vorher bei der Gesetzlichen und jetzt Privat.

Bei den gesetzlichen bekam ich von fast jedem Facharzt vorgeheult wie wenig er doch verdienen würde und das er dieses und jenes Röntgenbild mal wieder nicht bezahlt bekommt. In Krankenhäuser wird man auch sehr schnell wieder entlassen. Termine gibs bei ordentlichen Ärzten trotzdem zeitnah. Besonders toll: Arzt rechnet direkt mit Krankenkassen ab, keine umständliche Verrechnung und Buchführung.

Bei den Privaten:
Gern gesehener Gast/Patient bei jedem Arzt und Krankenhaus. Es wird jede nur erdenkliche Analyse gemacht und das volle Laborprogramm gefahren. Bis man wieder aus ner Arztpraxis oder aus nem Krankenhaus raus darf, dauerts. Fühl mich da manchmal wie in Haft.
Ärzte berechnen fast ausnahmslos die Höchstsätze und das darf man dann auch vorlegen, bis die Krankenkasse irgendwann nach ein paar Wochen auf die Idee kommt zu überweisen. Beim Rechnung schreiben sind Ärzte besonders kreativ und da wird schonmal sehr merkwürdiges Zeug auf die Rechnung geschrieben, was nochmal zusätzlich Kohle bringt. Hier muss man mit den Ärzten auch mal reden und verhandeln, wenn mal was nicht passt, insbesondere lehnen die Privaten auch sehr gern mal Rechnungsposten einfach ab.

Ich persönlich verstehe gut, dass die Privaten ständig Beitragssteigerungen haben, wenn man bedenkt, dass man für nen einfachen Hautarzt Termin mit Betrachtung einer Hautstelle und kleinem Test im Labor schon fast 1000 Euro bezahlt und die Gesetzlichen gerade einmal ein Bruchteil davon, da vieles festgeschrieben ist, wundert mich gar nix mehr, dass die PKV ihre Beiträge einfach nicht halten können.
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01.02.2014 21:50 Uhr von majorpain
 
+1 | -2
 
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@Peter323

gebe dir recht.

Aber ich sage ein Arzt hat eigentlich einen Schwur des Hippokrates glaube ich abgeleistet.

Termine bekommt man aber wenn es kein Notfall ist dauert es halt etwas länger.
Rufste 17:30 beim Zahnarzt an habe Zahnweh kommste am nächsten tag drann sagste danch bist Privatpatien kommen sie gleich vorbei.

Andere Frage ist wenn die Behandlung teuer wird haste auch als Privatpatient ein Problem.
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02.02.2014 00:48 Uhr von eugler
 
+2 | -2
 
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Auch die Privaten haben Nachteile. Beispielsweise werden häufig Behandlungen vorgeschlagen, die ausschließlich dem Geldbeutel des Arztes unterstützen, aber nicht auf das zu behandelnde gesundheitliche Problem eingehen.

Davon mal abgesehen sehe ich persönlich eine PKV klar vorn. Die Argumentation zum Preis kann ich nicht verstehen. Wenn man reale Vergleiche zieht unterliegt die GKV eine deutlich höheren Preissteigerung. Richtig ist, dass die PKV häufigere Beitragsanstiege hat - richtig ist aber auch, dass in den letzten Jahren in der GKV eine deutliche Leistungkürzung vorgenommen wurde. Rechnet man dies ein, ist eine PKV im Preis-Leistungsverhältnis weit vorn.
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02.02.2014 02:37 Uhr von AMB
 
+1 | -0
 
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ist auch klar, weil ihre Vorteile gesetzlich abgeschafft wurden und nun Umlagen bezahlt werden müssen, die eben jene sinnvollen Vorteile zu gunsten der Allgemeinen verschieben.
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02.02.2014 03:00 Uhr von FrankaFra
 
+3 | -0
 
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majorpain

Zunächst mal, wenn einmal die Krebsdiagnose gestellt ist, wird generell nicht viel gemacht, wenn es bereits feststeht, dass man nichts mehr machen kann. Es wird, auch bei gutartigen Tumoren, fast nichtmal mehr untersucht. (Deshalb lernen Ärzte heutzutage, zumindest den Patienten bei Besprechungen zu berühren, damit er eben auch körperlich einen "Behandlungseindruck" hat. Wirkt natürlich bei Angehörigen nicht.)

Hättest du gewollt, dass sie deinen Vater mit Strahlen auf gut Glück beschießen oder mit Gift vollpumpen? Sollte man ihm die kurze Zeit nicht noch lassen, die er hat, im Vollbesitz seiner Kräfte?


Lungenkrebs, bei deiner Bekannten, zählt zu der aggressivsten Form. Wenn du den entdeckst, hast du nur eine kleine Chance, geheilt zu werden, da diese Krebsart ungewöhnlich oft und viel Metastasen ausbildet.
Das ist einfach so.
Und wenn jemand eine gewisse Altersgrenze überschritten hat, dann spielen meistens noch andere Krankheiten/Faktoren eine Rolle, die eine Kontra-Indikation für den Start irgendeiner Therapie geben.


Was aber feststeht und du selber ja auch bestätigst: In Deutschland gilt per Gesetz, dass niemand leiden soll. Daher gibt es grundsätzlich Schmerzmittel, auch rund um die Uhr, wenn nötig, zuhause, wenn möglich.

Mehr kann man manchmal einfach nicht tun.


Nur was "uns" immer völlig in der Arbeit behindert, sind Angehörige, die dieses Wissen nicht haben oder nicht hören wollen, sich dann aber hinstellen und sagen "Die machen nichts". Das ist unschön.


Der größte Fehler in Krebsbehandlungen ist übrigens folgender:
In den meisten Fällen erlebt man objektiv im Patienten kurz bevor "es zuende geht" eine Besserung des Wachheitsgrades, ein Verschwinden der gröbsten Beschwerden etc. Meistens werden diese Patienten dann nach Hause entlassen. UND DANN kommen die Angehörigen und verlangen, JETZT eine Chemo/sonstige Behandlung anzusetzen, weil der Mensch ja augenscheinlich Kraft hat, um es durchzustehen.
Und dann stehst du da...
Natürlich tut man dann nichts, um dem Patienten dann nicht die letzten Tage auch noch zu versauen...


Nur mal so aus meinem "Erleben".

[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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02.02.2014 06:16 Uhr von majorpain
 
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@FrankaFra
Wahrscheinlich hast du recht.
Aber wenn ich im TV sehe das es ein Medikament geben sollte wo den Wachstum von Tumoren bremst wäre es doch gut sowas zu testen.

Was die Schmerzen anging hat der Krankenpfler der 2x die woche gekommen ist festgestellt und den Hausarzt kontaktiert. Dieser wollte erst am nächsten Tag kommen nach seiner Aussage.
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02.02.2014 13:59 Uhr von jabba the hutt
 
+2 | -0
 
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Bei meinem Opa wurde Prostatakrebs diagnostiziert und man sagte uns: Ach, in dem Alter lohnt sich die Behandlung nicht mehr, die Risiken sind so groß, was da alles schief gehen kann...

Nach erheblichem Druck wurde er dann doch operiert. Und nun, über ein Jahrzehnt nach dem "lohnt sich nicht mehr", lebt er immer noch, surft im Internet, geht spazieren, hackt Holz im Keller und macht seine Witze über Gott und die Welt.

Das sture Abwägen Nutzen Kosten macht mich krank. Lieber würden die einen Menschen abkratzen lassen wie freiwillig einen Cent zuviel ausgeben. Aber wehe es geht dann mal um die eigene Gesundheit. Da wird dann rumgejammert bis alle Räder in Bewegung gesetzt wurden. Ich hoffe sie ersticken an ihrer Geldgier.
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02.02.2014 23:59 Uhr von FrankaFra
 
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majorpain.

"Aber wenn ich im TV sehe das es ein Medikament geben sollte wo den Wachstum von Tumoren bremst wäre es doch gut sowas zu testen."

Klar. Man kann sich generell eintragen lassen, bzw. wird sogar selber gefragt, ob man Testperson sein möchte. Nur manchmal passt man nicht ins Testraster...


"Was die Schmerzen anging hat der Krankenpfler der 2x die woche gekommen ist festgestellt und den Hausarzt kontaktiert. Dieser wollte erst am nächsten Tag kommen nach seiner Aussage."

Der muss gar nicht kommen, bundeseinheitlich gibt es nämlich außerhalb der Praxiszeiten unter der Telefonnummer 116117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Den gibts überall und der Arzt macht sowas.
Das weiss ich, denn den habe ich während meines Studiums nachts begeleitet, um mir eben jenes Studium zu finanzieren (Ja, ich war Chauffeur ^^).
Vielleicht haben die euch einfach nicht richtig aufgeklärt, dass ist dann in der Tat scheisse.

Ich hoffe aber, er hats alles noch, den Umständen entsprechend, "gut" überstanden und du hast die Trauerarbeit erfolgreich hinter dich bringen können.

=)

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