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Klixbüll: Steuer für Pferde sorgt für Unruhe unter Reitern in Schleswig-Holstein

Die Reiter in Schleswig-Holstein sind alarmiert. Der Bürgermeister der Gemeinde Klixbüll hat gefordert, dass die Pferdebesitzer im Rahmen einer Pferdesteuer zur Kasse gebeten werden sollen. Mit der Maßnahme soll die Haushaltskasse der Gemeinde aufgefüllt werden.

Dabei ist Klixbüll nicht die erste Gemeinde im Norden, die eine solche Steuer in Erwägung zieht. "Es gab Gespräche zwischen mehreren Schleswig-Holsteinischen Bürgermeistern und mit Bad Sooden-Allen", so Thomas Ungruhe, Deutsche Reitervereinigung.

Auch in Kirchheim und Bad Sooden-Allendorf in Hessen haben wurde 2012 bereits die Pferdesteuer eingeführt. 2013 zogen zwei weitere Gemeinden aus Hessen nach und führten die Abgabe ein.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuer, Pferd, Holstein, Schleswig
Quelle: www.shz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2014 16:10 Uhr von Borgir
 
+7 | -1
 
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Na ja, für Hunde wird auch Steuer gezahlt. Warum also bitte nicht für Katzen, Pferde usw.? Eine Steuer nur für Hunde kann man auch als ungerecht sehen.
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01.02.2014 16:31 Uhr von Jlaebbischer
 
+5 | -3
 
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Dann werden in Klixbüll demnächst einiger Pferdeboxen zu vermieten sein.

Ach ne, das werden dann wohl ganze Gehöfte werden. Denn wenn die Reiter gehen, gehen die Stallbetreiber Pleite. Super

Keine oder nur sehr geringe Einnahmen

Dafür dann Wegfall einiger Einnahmen im Gewerbebereich
Weitere Arbeitslose
Laufende Verwaltungskosten für die Pferdesteuer...
Jugendliche, die bisher ihre Freizeit in den Ställen verbracht haben, hängen Zuhause rum
Züchter, die alte Pferde zum Schlachter bringen müssen, statt auf der Wiese das Gnadenbrot zu geben



Das ist übrigens keine Phantasie, sondern in Bad Sooden genauso passiert.

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
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01.02.2014 16:53 Uhr von limasierra
 
+3 | -0
 
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Genau,
Pferdesteuer in einzelnen Gemeinden führt zum Abzug der Pferde in andere Regionen.
Wenn Pferdesteuer, dann einheitlich auf Bundesebene, ansonsten bewirkt diese nur die Zerschlagung der Pferdehaltung und treibt die Einstellpreise in anliegenden Gemeinden in die Höhe bis dort auch die Pferdesteuer eingeführt wird und es wieder teurer wird.
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02.02.2014 19:59 Uhr von Karl-Paul-Otto
 
+0 | -0
 
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Klar, besteuert muß alles werden. wenn Reitsport ja ansonsten so Spottbillig ist und die Betreuung der Tiere schon nichts kostet, müssen wenigstens die Gemeinden, deren Infrastruktur auch von den Reitern gestärkt wird, ordentlich hinlangen. So wird das ganz schnell zum Bumerang weil sich Niemand mehr den Unterhalt leisten kann. Etliche Pferde werden dann in die Wurst wandern und Reitvereine und Reitsporthändler den Bach hinuntergehen. Tolle Idee, wirklich. Die Gemeinden, denen Geld fehlt sollten lieber Ihren Haushalt in Ordnung bringen und sparen statt solche Scheiße zu verzapfen.

Fazit: Wer Pferde besteuert ist reichlich bescheuert!!!

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