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Heilbronn: Ex-Feuerwehrmann zu neun Jahren wegen 16 Brandstiftungen verurteilt

Ein 30-jähriger Mann soll in den Kreisen Ludwigsburg und Karlsruhe zwischen Oktober 2011 und März 2013 insgesamt 16 Brände gelegt haben. Der "Feuerteufel" war selbst früher Mitglied der Feuerwehr. Bei der Suche nach geeigneten Objekten zündelte er vor allem bewegliche Ziele, also Autos, an.

Insgesamt entstand dadurch ein Gesamtschaden von rund 14,5 Millionen Euro. Unter anderem wurden Polizeiautos, Traktoren und mehrere Sportwagen ein Raub der Flammen. Auch in Warenlagern und Büros legte er Feuer. Nun haben ihn die Richter des Landgerichts Heilbronn zu neun Jahren Haft verurteilt.

Der Mann ging den Ermittlern ins Netz, nachdem er in Bietigheim-Bissingen einen Streifenwagen anhielt und sich als Zeuge anbot. Doch seine Aussagen waren offenbar falsch und so wurde er selbst observiert. Nach seiner Festnahme gestand er auch Taten, die ihm die Ermittler gar nicht vorwarfen.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Landgericht, Heilbronn, Feuerwehrmann, Feuerteufel
Quelle: www.swr.de

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