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USA: Arzt läuft für Not-OP fast zehn Kilometer durch Schneesturm

Dr. Zenko Hrynkiw, der einzige Neurochirurg im Trinity Medical Center in Birmingham, Alabama, war gerade mit einer Operation in einem anderen Krankenhaus fertig, als er einen Anruf erhielt, dass er für eine Notoperation in seinem Krankenhaus benötigt werde.

Aufgrund eines Schneesturms waren jedoch alle Zufahrtsstraßen gesperrt und weder der Polizei noch dem Krankenhaus war es möglich, einen Transport für den Arzt zu organisieren. Daraufhin lief Hrynkiw innerhalb von fünf Stunden die fast zehn Kilometer bis zum Krankenhaus.

Dort angekommen, sprach er kurz mit den Angehörigen und fing dann sofort an zu operieren. Sein einziger Kommentar zu der Sache war, dass er lediglich seinen Job machen würde.


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Arzt, OP, Kilometer, Not, Schneesturm
Quelle: www.huffingtonpost.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2014 15:51 Uhr von Ladehemmung
 
+34 | -1
 
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Sehr ehrenhaft von dem guten Mann. Findet man auch nicht alle Tage. Bin mal gespannt ob das großzügige amerikanische Gesundheitssystem dem Patienten die "Anfahrtskosten" für den Arzt trotzdem berechnet.
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01.02.2014 16:31 Uhr von hochbegabt
 
+14 | -11
 
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Die USA - eine Weltmacht, aber die Medizinische Versdorgung ist schlechter als in Burkina Faso..
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01.02.2014 16:54 Uhr von TieAss
 
+7 | -10
 
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Und vor jedem Haus steht ein SUV mit 4x4 und 5-Liter-Maschine... Audi-Quattro kommt fast überall durch ;-)
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01.02.2014 17:44 Uhr von Petabyte-SSD
 
+2 | -15
 
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01.02.2014 18:57 Uhr von tobsen2009
 
+5 | -2
 
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@ hochbegabt , woher nimmst Du dieses Wissen? Die USA haben eine medizinische Versorgung die gleich gut und wenn nicht sogar an mancher Stelle besser ist als bei uns.

Viele unserer heutigen Notversorgungssysteme, angefangen von bestimmten abläufen im Schockraum bis hin zur Intensiv-Care-Unit wurden zum Großteil von den US-Systemen übernommen.

Bevor Du also dein Gedankengut verstreust, solltest Du dich besser informieren von dem Du glaubst etwas Ahnung zuhaben.

PS.:
Nicht umsonst machen viele Ärzte hier aus Deutschland ihr Studium z.B. in Harvard oder auf der Columbia University und kommen anschließend wieder zurück.

Unsere medizinische Versorgung ist auch nicht die allerbeste, hier gibt es ebenso extrem viele Negativbeispiele.
Und das liegt nicht nur an den mittlerweile vielen Ärzten die fast kein Wort Deutsch verstehen, oder an den Krankenhausstationen wo man Nachts nur 2 Schwestern hat die sich um 50Leute gleichzeitig kümmern müssen, und wenn man klingelt und wirklich einen Notfall hat erstmal 20min warten muss bis jemand kommt. Hier mussten sogar schon mehrfach Patienten von Station in der Feuerwehr Leitstelle anrufen, weil niemand gekommen ist nachdem geklingelt wurde oder man nicht vernünftig mit Schmerzmitteln versorgt wird, und das ist kein Witz sondern mein voller Ernst.

Wenn man eine wirklich abolut gute Versorung haben möchte, dann sollte man z.B. nach Norwegen gehen.
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01.02.2014 20:16 Uhr von Petabyte-SSD
 
+4 | -7
 
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@ all minusgeber:
Es ist tatsächlich so, dass sie Dich in den USA verrecken lassen, wenn Du nicht versichert bist.
0 Plus 6 Minusse, ok träumt dann halt von einer schönen neuen Welt.
Tatsache ist, dass der Arzt wegen GELD 10 Kilometer durch den Schitt Schnee gestapft ist...
Auch wenn die andere heroische Geschichte viel lieber geglaubt werden möchte(auch von mir)

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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01.02.2014 20:18 Uhr von marcel385
 
+4 | -1
 
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@tobsen:

"...Krankenhausstationen wo man Nachts nur 2 Schwestern hat die sich um 50Leute gleichzeitig kümmern müssen"

schonmal ne nachtschicht in nem pflegeheim gemacht? 2 pflegekräfte für 70-80 bewohner ;)
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01.02.2014 22:05 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -0
 
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Es gibt tatsächlich noch Menschen, die Ihren Beruf aus reiner Berufung tun! Eine aussterbende Spezies!
Das ich das noch erleben durfte!
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02.02.2014 03:11 Uhr von FrankaFra
 
+2 | -0
 
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Petabyte, Humbug!
Du wirst auf jeden Fall in jedem Krankenhaus stabilisiert.

Erzähl also bitte keine Märchen und leite sie ein mit "Es ist tatsächlich so...", wenn die einzige Tatsache ist, dass du eine Geschichte erzählst.
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02.02.2014 10:17 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -0
 
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@Petabyte-SSD - nehmen wir mal an das was Du schreibst stimmt, dann ist es Dir doch ein einfaches den - müsste es ja mindestens sein - "Massenmord am amerikanischen Volk" stichhaltig zu beweisen. Und jetzt bitte runter mit den Hosen und Beweise ran.

Aber Du hast Dich sicherlich umfassend über das amerikanische Gesundheitssystem informiert.
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02.02.2014 10:23 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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02.02.2014 11:30 Uhr von Wurstachim
 
+1 | -6
 
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6 stinden für 10 km was nen held.... not
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02.02.2014 12:24 Uhr von Azureon
 
+1 | -1
 
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"6 stinden für 10 km was nen held.... not "

/facepalm
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02.02.2014 12:44 Uhr von tobsen2009
 
+0 | -0
 
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marcel385, ich kann mir sehr gut vorstellen das Altenpfleger nicht weniger Stress ausgesetzt sind, aber was hat das mit meinem Posting zutun?

Ich habe extra "zum Beispiel" geschrieben, deshalb auch die Abkürzung "z.B.", wieso stellst du jetzt einen Vergleich zwischen Altenpfleger und der medizinschen Notversorung in den Raum? Es ging um die angeprangerte Versorung die ja angeblich sooo schlecht in den USA ist. Versteh ich nicht so ganz. Dennoch habe ich großen Respekt vor der Arbeit in der Altenpflege.

Und wie Franka es schon schrieb, auch in den USA gibt es ohne Versicherung natürlich eine Notversorgung in ALLEN Krankenhäusern, sogar inkl. stationärer Pflege und Verpflegung. Ein gutes Beispiel ist der Obdachlose, welcher in Miami von einem Junkie das Gesicht entstellt worden war, der Obdachlose hatte sogar mehrere plastische OP`s und einen sehr langen stationären KH-Aufenthalt auf Kosten des Staates.

Immer dieser Bullshit hier von Leuten die Null Ahnung haben und ihren geistlichen Ergüssen hier freien lauf lassen, hauptsache irgendein Quark von sich gegeben und von Gleichbesinnten ein Plus kassieren.
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02.02.2014 19:12 Uhr von schaefchen11
 
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@marcel385
2 schwestern nachts für 50 patienten ist vollkommen ausreichend. da schlafen nämlich alle.
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02.02.2014 23:54 Uhr von FrankaFra
 
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Schaefchen, geh mal heute in das KH in deiner Gegend und frag mal, ob da nachts alle schlafen.

Erwarte deinen Bericht.


neeneenee
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03.02.2014 11:10 Uhr von omar
 
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Vorab: Hochachtung vor der Leistung und dem Engagement des Arztes. Fünf Stunden durch nen Schneesturm laufen (vielleicht sogar in Lebensgefahr) und dann noch operieren ist ne stramme Leistung.

Nun etwas zum relativieren:
Die Frau eines Freundes ist angehende Neurochirurgin in New York (mein Kumpel hat ne Amerikanerin geheiratet und lebt jetzt dort) und hat mir mal verklickert, was die dort so verdienen.
Neurochirurgen verdienen rund 650.000 Dollar Brutto im Jahr. Wenn man erfahren, besonders gut und fleissig ist kann das auch über ne Mio gehen.
Da kann man auch etwas überdurchschnittliches Engagement auf Seiten des Arztes erwarten.

Was ich nicht nachvollziehen kann:
Wieso wurde der Mann nicht von einem Schneepflug oder sowas gefahren? Für eine Not-OP hätten die Stadtwerke sicher ein Fahrzeug anbieten können (10km, der wäre ne in einer halben Stunde fertig).

[ nachträglich editiert von omar ]
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06.02.2014 12:15 Uhr von schaefchen11
 
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@FrankaFra
zugegeben es ist schon einige jahre her wo ich zivildienst auf der unfallchirurgie unsers krankenhauses gemacht habe (über 40 betten)
da waren nachts auch nur 2 pfleger anwesend. und ja die haben da alle gepennt. ab und zu hat mal ein patient den alarmknopf gedrückt aber das können 2 pfleger vor ort ja wohl leicht schaffen.
glaubt mir überarbeitet hat sich da nachts keiner. da hat man eher mit der müdigkeit zu kämpfen gehabt.

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