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England: Herzinfarkt beim Jobcenter-Termin - Leistungen gestrichen

Ein namentlich nicht genannter Engländer musste aufgrund von Herzproblemen seinen Job aufgeben, sein zuständiges Jobcenter lud ihn zu einem Beurteilungstest ein.

Während dieses Termins erlitt er einen Herzinfarkt, der Test musste abgebrochen werden. Zwei Wochen später erhielt er ein Schreiben des Jobcenters, welches ihm mitteilte, er habe den Test nicht beendet und seine Leistungen würden eingestellt.

Der Mann wandte sich mit seinem Fall an die Parlamentsabgeordnete Debbie Abrahams. Deren Sprecher sagte, die Regierung überschreite die Grenzen und nutze hinterhältige Taktiken, um Arbeitslose aus ihrem Leistungsanspruch zu drängen und die Statistik zu verbessern.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: England, Termin, Herzinfarkt, Jobcenter
Quelle: www.mirror.co.uk

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2014 12:13 Uhr von muhkuh27
 
+43 | -8
 
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Er wendet sich also an wahrscheinlich die Person, die solche Tricks genehmigt hat.

Genauso als würde man sich an Heinrich Himmler wenden, weil man im KZ schlecht behandelt wurde..
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01.02.2014 13:29 Uhr von Azureon
 
+41 | -3
 
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Menschlicher Abfall.... (also die Leute vom Jobcenter)
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01.02.2014 13:51 Uhr von mannomann30
 
+19 | -0
 
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Auch eine Lösung von seitens des Centers.
Menschlich eine totale Minusleistung.
Aber in der Maske vom Computer steht bestimmt nirgens was von Nichtbestehens des Tests wegen Infarkt.


LLLOOOOOOLLL
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01.02.2014 16:27 Uhr von Jlaebbischer
 
+8 | -0
 
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Hoffentlich liest das nicht unser Arbeitslosenminister. Oder ist das grad ne Frau?

Bei dem ganzen Hin- und hergeschiebe seit der Wahl kann man sich da grad nicht so sicher sein...
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01.02.2014 17:10 Uhr von Kabawicht
 
+1 | -0
 
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Vielleicht kennen die Engländer keine Medizinische Gründe ?
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01.02.2014 18:25 Uhr von TrancemasterB
 
+6 | -0
 
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Wenn das nicht so traurig wäre, dann würd ich mich totlachen.
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01.02.2014 18:31 Uhr von BHuxol
 
+16 | -0
 
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Da ist Deutschland nix anders.

Zur Information:
Den Erstbedarf für Säuglinge muss vor der Geburt bewilligt werden, weil es medizinisch nicht sinnvoll ist, direkt aus dem Kreissaal zum Jobcenter und dann shoppen zu gehen.

Beim hiesigen Jobcenter hat eine Sachbearbeiterin den Erstbedarf verweigert.
Mündliche Begründung zur Hochschwangeren: "Bei mir gibt´s das Geld erst nach der Geburt, es könnte ja auch eine Totgeburt sein, dann ist es immer so schwierig das Geld wiederzubekommen."

Eine Erstattungspflicht bei Totgeburten ist im übrigen gesetzlich nicht vorgesehen.

[ nachträglich editiert von BHuxol ]
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01.02.2014 19:12 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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muhkuh,
sie hat sich an ihre Abgeordnete gewendet, und deswegen kann man nur raten, welche Meinung diese vertritt.
Soweit ich weiß, hat Debbie Abrahams eine eher soziale Einstellung.
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01.02.2014 21:59 Uhr von Humpelstilzchen
 
+6 | -0
 
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Ja, das sind gewissenhafte Mitabeiter/innen, die würden Ihr Leben geben für Ihr Vaterland! Oder doch besser das Leben des Anderen!
Was macht eigentlich Günter Wallraff, arbeitet der schon undercover beim Arbeitsamt?
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02.02.2014 10:15 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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Jauchegrube,
klar, auf solche Ideen kommt ja auch kein Land von selbst, da braucht man UNS für...unter Kohl hätte es sowas selbstverständlich nicht gegeben!

(Wie wärs, wenn du mal recherchierst, wie stark die CDU auf Rot/Grün eingewirkt hat mit ihrer Mehrheit im Bundesrat, damit die Reform so wurde, daß sie der CDU paßt?
Und wieso hat die glorreiche CDU an diesen Gesetzen wohl nichts geändert in den letzten Jahren?
Merkel profitiert nun von der Arbeit von Rot/Grün, ohne selber etwas tun zu müssen- dafür ist sie nämlich zu feige, so sieht das aus).
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02.02.2014 13:31 Uhr von BHuxol
 
+1 | -1
 
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@Jauchegrube

Du hast echt keine Ahnung
Die Job-Center waren im ursprünglichen H4 gar nicht vorgesehen. Diese Änderung gab es auf massiven Druck der CDU/CSU und der FDP, weil die das so toll fanden, wie es z.B in England gelöst wurde.
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02.02.2014 14:04 Uhr von Mcintoshman
 
+0 | -0
 
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Bitte die Kirche im Dorf lassen. Mit Einführung des Computers bei Behörden hat die individuelle Bearbeitung von Vorgängen massiv nachgelassen(siehe Deutschland). Mit Sicherheit wird in diesem Fall nachgebessert.
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03.02.2014 08:03 Uhr von SilversurferGE
 
+1 | -0
 
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Ihr Komiker seid nicht die hellsten Kerzen auf dem Kuchen, oder?!

Hier schön anonym indirekt zur Gewalt gegen Sachbearbeiter aufrufen und die Namen veröffentlichen? Über die Möglichkeit, dass auch diese Damen und Herren Gesetzen und Weisungen unterstehen und nicht persönlich bösartig sind, habt ihr nicht nachgedacht,oder!?

Vielleicht sind die Heldengeschichten von Euch zu Unrecht sanktionierten Vorzeige-Kunden ja auch eher Halbwahrheiten!? Wieso haben so viele Menschen keinen Stress mit der Behörde?

War dieser Fall in England vielleicht ein Versehen?

Wieso verzichtet ihr Hobby-Terroristen und Staatsfeinde nicht einfach auf staatliche Leistungen und geht auch arbeiten? Nicht aufgepasst in der Schule?

Falls ihr wisst wie es ist zu arbeiten, dann überlegt euch doch mal wie es ist, täglich so Hafensänger wie euch vor der Nase zu haben!
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03.02.2014 14:38 Uhr von Medieval_Man
 
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@SilversurferGE

Das scheint daran zu liegen, dass die angeprangerte "Jobbörse", bzw. der dort "arbeitende" Sachbearbeiter nicht menschlich genug gehandelt hat.

Ich zitiere: "Während dieses Termins erlitt er einen Herzinfarkt, der Test musste abgebrochen werden. (...) welches ihm mitteilte, er habe den Test nicht beendet und seine Leistungen würden eingestellt."

Hat das eine "Maschine" beschieden? Nein, ein Mensch. Ein dummer und unterbelichteter Mensch.

So. Was meinst du "helle Kerze auf dem Kuchen", wie der betroffene Mensch hätte handeln sollen? Sich über diesen Bescheid freuen? Das hättest du gern, nicht wahr? Fazit: die Leser von Nachrichten über derartig unmenschlicher Verhaltensweisen gehen mit "an die Decke"- wahrscheinlich wegen solcher und ähnlicher Menschen wie du.

[ nachträglich editiert von Medieval_Man ]
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04.02.2014 13:05 Uhr von Ich_bins_wieder
 
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Ach würden sich die lieben Ämter in allen Belangen immer so genau an alles halten, aber das scheinen sie ja nur dann zu tun, wenn es negativ auffällt.
Da kippt einer wegen Krankheit vom Stuhl und dem wird alles gestrichen und in einer anderen News liest man, dass ein Kind zum dritten mal angekettet wird und da passiert nicht sofort was. Echt komisch das ganz (auch wenn es andere Länder sind, so unterscheiden sich die Beamten irgendwie nie).
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06.04.2014 17:57 Uhr von sps
 
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Die sinnlosen Vorschriften der sozialen finanziellen Zuwendungen an Bedürftige muss endlich ein Ende haben. Jeder kann in diese Situation kommen. Deshalb Umstrukturierung der Jobcenter auf die Aufgaben dessen was diese leisten sollen: Vermittlung von gut bezahlte Arbeit für die Arbeitssuchenden. Die Grundsicherung wird durch die Einführung des Eurosatzes abgesichert. Damit haben alle eine sehr gute Krankenversicherung und alle notwendigen Ausgaben, die Kommunikation, Wohnen, Essen, Kleidung etc. werden damit abgedeckt. Die Unternehmer, die ihre Beschäftigten zu wenig bezahlen, können sich dann freuen - es muss keiner mehr Hunger leiden oder zum Jobcenter.

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