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Essen möchte Projekt "Bier für arbeitslose Alkoholiker" starten

Die Stadt Essen denkt darüber nach das Projekt "Bier für arbeitslose Alkoholiker", das erfolgreich in Amsterdam läuft, ebenfalls einzuführen.

Demnach sollen arbeitslose Alkoholabhängige für Aufräumarbeiten Bier, Tabak und ein warmes Essen erhalten.

Kritiker sind allerdings dafür, einen Entzug zu fördern, anstatt Alkoholikern noch mehr von ihrer Droge zukommen zu lassen.


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WebReporter: Dillenger
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Bier, Projekt, Alkoholiker
Quelle: www.derwesten.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2014 11:30 Uhr von matoro
 
+18 | -3
 
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für 1€ oder 1,50€ pro stunde arbeiten ist sowieso eine riesen frechheit.
jeder sollte gerecht bezahlt werden können in deutschland, die politiker und manager müssen sich nicht alles in den po schieben und ein leben lang mehr rente bekommen als ich für 2 monate arbeit
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01.02.2014 11:45 Uhr von Dillenger
 
+14 | -14
 
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Hmmm, es wird ja nicht für 1,50 Euro gearbeitet sondern für 1,50 Euro MEHR. Zusätzlich zu dem, was man eh schon vom Amt bekommt.
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01.02.2014 12:16 Uhr von Suffkopp
 
+12 | -4
 
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Aber nur wenn das Projekt dahingehend erweitert wird:

"Cannabis für arbeitslose Süchtlinge"
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01.02.2014 12:39 Uhr von opheltes
 
+1 | -2
 
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Wir haben schon verschiedene Gesellschaften - also warum nicht das Prinzip nutzen und dort Ideen reinbringen.
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01.02.2014 12:55 Uhr von Dillenger
 
+2 | -2
 
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Keine Ahnung, was ich von dieser Idee halten soll. Finde das schwierig zu beurteilen. Glaube, tendiere eher dazu es nicht gut zu finden...
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01.02.2014 13:34 Uhr von El_Caron
 
+5 | -7
 
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Aufräumarbeiten sollte eine generelle Anforderung für Hartz4 sein.
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01.02.2014 14:24 Uhr von Dillenger
 
+4 | -3
 
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Schuften ? Naja, dazu sage ich jetzt mal nichts. Die 1,50 euro Jobs sind normalerweise Hilfsarbeiten, Parks säubern, in Großküchen als Spülhelfer/in ect. Was gedenkst Du, soll man dafür zahlen? Ich finde in dieser Sache, die Sichtweise verkehrt. Man bekommt Miete, Gas und Lebensunterhalt vom Staat und dazu eben noch 1,50 Euro mehr. Du arbeitest also für die Finanzierung vom Staat. Und wie gesagt, diese Jobs verlangen einem nicht so viel ab...
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01.02.2014 14:41 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+1 | -2
 
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Also anstatt mit Mitarbeitern an den Ursachen der Sucht zu arbeiten und diese nach Möglichkeit abzuschalten nutzt man die billige Arbeitskraft und bezahlt die Süchtigen mit ihrer Droge..

Gratulation.. die offene Bankrotterklärung einer Gesellschaft gegenüber den Problemen der schwächsten in ihren Reihen.
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01.02.2014 14:42 Uhr von Dillenger
 
+3 | -0
 
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Ich habe mich auf das State von matoro, nicht auf den Artikel bezogen. Da die 1,50 Euro Jobs im Rahmen von Hartz 4 statt finden, gibt es da gar keine Diskussion drüber. Stimmt, wer lesen kann, ist klar im Vorteil!!!!
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01.02.2014 14:45 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -1
 
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@steffi78 - man kann sich aber auch alles schön rechnen gelle. Ist wie die ganzen Politikerversprechen ohne zu sagen woher das Geld kommt.
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01.02.2014 14:49 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -2
 
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@steffi78
"auch davon 50 oder 60 fest einstellen zuum normalen gehalt davon hätten diese 50 oder 60 weit mehr."

Wenn man das könnte dann hätten 40 von den 60 schon lange einen Job.

"weil der normale betrieb sofern er reguläre löhne zahlt nicht mit diesen ausbeutern konkurieren kann,"

Daher wurde es ja auch zeit das es einen Mindestlohn gab...

"Wer hat aufgeräutm auf den strassen in den parks usw bevor es H4 arbeitsdienst gab? "

Vor H4 haben dies Sozialhilfebezieher im Rahmen gemeinnütziger Arbeit gemacht.

Im Rahmen von H4 halte ich dies für schwer umsetzbar, bei uns würde kein Träger dafür eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bekommen. Ohne die geht fast gar nichts mehr.

"Von so aspekten wie das nicht jeder arbeitslose gesundheitlich in der lage wäre solche aufräumarbeiten zu machen mal gar nicht zu reden."

Dann hoffe ich das er über Qualifikation für eine "geistige" Tätigkeiten verfügt. gelle
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01.02.2014 14:52 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -1
 
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@ troja-pferd
"Es handelt sich vorwiegend um Obdachlose und die Meisten davon bekommen kein Geld vom Amt ; zumindest in der BRD nicht"

Wie kommst du darauf, die bekommen fast alle Geld vom Amt. In meinem Nachbarbüro (ich arbeite in der Wohnungslosenhilfe) wird die Kohle ausgezahlt.
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01.02.2014 14:53 Uhr von El_Caron
 
+2 | -2
 
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@steffi78
Wenn sich jemand auf bBasis von einem Satz so reinsteigert, ist üblicherweise etwas mit ihm nicht in Ordnung.
Ich antworte Dir aber trotzdem: Ganz einfach, in Deutschland hat das vorher keiner gemacht. Parks, Innenstädte, Spielplätze und der Teil des öffentlichen Raums, der nicht zentral auf dem Präsentierteller liegt, sind in erbärmlichem Zustand. Das Aufräumen könnte und WILL bei uns gar keiner bezahlen, weil die Lohnkosten und der Lebensstandard so hoch sind. Schau Dich mal in Ländern um, in denen das anders ist. In Peking rotzt jeder zweite selbst in Gebäuden auf den Boden, aber dahinter steht schon jemand mit nem Wischmob und macht es sauber. In Polen sieht man in den mittlerweile renovierten historischen Innenstädten eigentlich zu jedem Zeitpunkt einen Straßenkehrer. In Deutschland fährt einmal morgens um 5 eine Kehrmaschine durch die Gegend.
Das sind alles Arbeiten, ohne die man auskommt. Es ist aber 1. schöner, wenn sie erledigt werden, und 2. ärgerlich, wenn Leute für GAR NICHTS Geld bekommen, die dafür Zeit hätten.
Es soll auch gar nicht Ziel sein, DIESE Aufgaben zu rekommerzialisieren. EIGENTLICH sollten diese Leute nämlich Aufgaben erledigen, die zum allgemeinen Wohlstand mehr beitragen. Das heißt aber nicht, dass sie nicht wenigstens etwas tun können, wenn sie dazu z.B. mangels Bildung nicht in der Lage sind.

Entsprechende Programme sind kein Stammstischgequatsche (das ist übrigens DAS linke Totschlagargument gegen unliebsame Meinungen), sondern, wenn ich mich recht erinnere z.B. in Dänemark begrüßenswerte Realität.
Jedenfalls, wenn die Alternative die deutsche, widerliche Anspruchshaltung ist.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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01.02.2014 14:56 Uhr von Bud_Bundyy
 
+6 | -1
 
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@JohnDoe_Eleven
" Also anstatt mit Mitarbeitern an den Ursachen der Sucht zu arbeiten und diese nach Möglichkeit abzuschalten.."

netter Gedanke, aber unrealistisch. Ich orientiere konsequent Richtung Therapie bei meinen Abhängigen. Die Folge ist das sie mich eher meiden und die die ich zur Entgiftung brachte waren nach 2 Wochen wieder voll drauf. Die Realität ist eher Tot Saufen.
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01.02.2014 14:58 Uhr von Dillenger
 
+2 | -1
 
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Heute habe ich mal nix gegen Bud Bundyy zu meckern ;-))
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01.02.2014 15:19 Uhr von El_Caron
 
+3 | -1
 
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@steffi78, PS
Da Du schon mit vielen Worten und großer Klappe andere der Kurzsichtigkeit bezichtigst:
Angenommen, der Einsatz würde tatsächlich einer vorher etablierten Firma den Auftrag entziehen (was, wie ausgeführt, bei richtiger Normierung nicht passieren müsste): Was glaubst Du denn, würde mit dem freigewordneen Posten im Kommunenbudget passieren? Denkst, den verbuddeln die unter dem Rathaus? Der wird natürlich an anderer Stelle eingesetzt und schafft Arbeitsplätze. Nämlich an höherqualifizierter, z.B. um das Kita-Betreuungsverhältnis auf ein pädagogisch erträgliches zu heben.

Eine Lehre, die nicht nur die "Ausländer nehmen und die Arbeitsplätze weg"-Idioten verinnerlichen sollten ist: Arbeit ist KEINE begrenzte Ressource. Begrenzt ist die Bereitschaft, einen Teil des selbst erwirtschafteten Wohlstandes für eine bestimmte Aufgabe herzugeben (deswegen ist die Straße zu unserem Haus immer noch scheiße: Ich geh lieber lecker essen, als sie ausbessern zu lassen. das heißt aber nicht, dass die Arbeit nicht da ist). Gerade diese Abgabe ist aber bereits getätigt und zwar in einem Maße, das einen Deutschen Sozialhilfeempfänger in die top 10% dieser Welt hebt. Dafür eine Gegenleistung einzufordern zu lasten der fast unbegrenzt verfügbaren Ressource "Arbeit" ist deswegen eben KEIN ökonomisches Problem.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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01.02.2014 15:26 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Dillenger

Jupp Wunder geschehen ;)
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01.02.2014 15:28 Uhr von Dillenger
 
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;-))
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01.02.2014 16:13 Uhr von Borgir
 
+2 | -5
 
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Unfassbar. Mit der Sucht von Menschen (einer schweren Krankheit) auch noch seinen Nutzen ziehen....das ist das Allerletzte!!!
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01.02.2014 16:20 Uhr von Dillenger
 
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Also die Trinkerszene spricht sich positiv zu diesem Projekt aus. Ich denke mal, dann geht das wohl in Ordnung.
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01.02.2014 16:40 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -1
 
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@troja-pferd
Also die meisten holen und wenn nicht gibt es Gründe...
Viele holen auch doppelt und werden dann eine zeit lang Sanktioniert. Aber holen ist die Regel.
Eigentlich sind sie nicht registriert. Wer nicht holt, holt dann oft wo anders, es viele reisen ja von Stadt zu Stadt...
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01.02.2014 17:27 Uhr von sooma
 
+2 | -2
 
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Habs in der anderen News dazu schon geschrieben: Ist doch vergleichbar mit dem Verkauf von Obdachlosenzeitungen - ein freiwilliger(!) Deal, der den zumeist süchtigen Obdach- und Arbeitslosen einen Tagesablauf, einen (frei zu verwendenden) Zuverdienst und Verantwortung gibt. Das würden die meisten wohl kaum als Sklavenarbeit bezeichnen.

Wer diese Menschen nutz- und wertlos (denn so fühlen sie sich oft) am Rande der Gesellschaft belassen möchte (ab in "Einrichtungen" - aus den Augen, aus dem Sinn) und die ja positiven Resonanzen aus den Niederlanden auf ein solches Projekt schon im Vorfeld vom Tisch wischt, ist in meinen Augen menschenfeindlich und rassistisch.
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01.02.2014 18:05 Uhr von Dillenger
 
+3 | -0
 
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Das mit dem Nick ist lächerlich! Ich kann mich noch so fetzen mit manchen Schreibern, tickern die dann was ordentliches, gibts auch ein Plus! Zumindest halte ich das so.
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01.02.2014 19:17 Uhr von Mauzen
 
+1 | -3
 
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"Kritiker sind allerdings dafür, einen Entzug zu fördern, anstatt Alkoholikern noch mehr von ihrer Droge zukommen zu lassen."

Richtig. Drogen sollen ja auch der reicheren Bevölkerungsschicht vorbehalten sein.
Wer es sich nicht leisten kann, muss dann eben den schmerzhaften Entzug durchmachen.

Vielleicht sollte man ihnen einfach den entsprechenden Wert in Geld für ihre Hilfe bezahlen. Sowas nennt man dann Arbeit, und sie dürften selbst entscheiden, was sie mit ihrem Geld machen, anstatt vom Staat vorgeschrieben zu bekommen, was am Besten für sie ist.
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01.02.2014 20:12 Uhr von Dillenger
 
+2 | -2
 
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Anonimaj...Gerade weil sie Steuern zahlen mit IHREM Geld, haben sie auch das Recht, etwas zu sagen. Ich weiß, das wird in Deutschland nicht gerne gesehen. Hier ist nur löhnen angesagt dennoch, es ist das Geld der arbeitenden Leute, der Leute die dazu beitragen diesen ganzen Unfug zu finanzieren. Und selbst wenn sie von ihrem Job gefrustet sind, haben sie dazu kein Recht? Haben sie nicht das Recht einen Kotzkrampf zu bekommen weil sie ein halbes Jahr für den Staat malochen? Du bist auf dem Stand, ok dann arbeitet doch nicht aber so funktioniert es nicht! Da darf es gar keine Diskussion drum geben. Denen den Respekt den sie verdienen, selbst wenn es für Dich nur funktionierende Drohnen sind...

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