01.02.14 10:32 Uhr
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Gerhard Schröder: "Kernkraftwerke werden länger laufen"

Altkanzler Gerhard Schröder geht davon aus, dass bis zum Atomausstieg im Jahr 2022 nicht alle Kraftwerke abgeschaltet sein werden.

Er ist der Meinung, dass bis dahin eine völlige Umstellung nicht gelingen wird. Der Altkanzler gab an, schon immer der Auffassung gewesen zu sein, dass der beschlossene Austritt aus der Atomenergie erst im Jahr 2032 erfolgen sollte.

Schröder kann bis heute den Aktionismus von Angela Merkel nicht verstehen und sagte weiter, dass mit dem alten Zeitplan für den Atomaustieg mehr Zeit gewesen wäre, um die Netze auszubauen und bessere Alternativen zu schaffen.


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WebReporter: move_man
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Atomkraftwerk, Gerhard Schröder, Atomausstieg
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2014 10:32 Uhr von move_man
 
+6 | -2
 
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Unrecht hat der Schröder ja nicht, die Energie kosten steigen und steigen, aber wer soll das alles bezahlen? Wer soll die "schnelle" Umstellung auffangen? Wie natürlich mit viel Geld.
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01.02.2014 10:34 Uhr von turmfalke
 
+7 | -7
 
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Was hat dieser Verräter hier noch zusagen? Geh nachhaus dein Jürgen würgen!
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01.02.2014 10:52 Uhr von einerwirdswissen
 
+0 | -0
 
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Irgenwie hat er ja Recht der Schröder(Netzausbau)....
Aber Kohlekraftwerke abschalten geht wohl nicht...da diese bei Bedarf kurzfristig hochgefahren werden können.

[ nachträglich editiert von einerwirdswissen ]
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01.02.2014 10:54 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -3
 
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Es ist wohl klar das es länger dauert, aber die bisherigen Schritte fand ich gut!
Wenn bald noch Philippsburg vom Netz geht hab ich nichts zu meckern.
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01.02.2014 10:55 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -4
 
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@Radowan
"Ich habe übrigens überhaupt nichts gegen Kernkraft."

Dann hoffe ich du wohnst direkt neben einem.
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01.02.2014 11:19 Uhr von pitufin
 
+3 | -0
 
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@ der Gasverkäufer muss es ja wissen.
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01.02.2014 12:13 Uhr von ted1405
 
+3 | -1
 
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@Radowan:
Mein Opa ist 88 und raucht wie ein Schlot. Ist das etwa ein Beweis dafür, dass Rauchen doch nicht ungesund ist?

Es gibt mehr als genügend Statistiken, die mögliche Nebenwirkungen vom Wohnen im Gebiet eines KKWs aufzeigen.

Und besonders schön werden die "Nebenwirkungen", wenn dann mal ein Unfall passiert ... man weiß ja auch am Beispiel von Tepco, wie gut sich die Betreiber dann um Schadensersatz für _alle_ Betroffenen kümmern, stimmt´s?

Tatsache ist wohl eher, dass WENN mal etwas schief geht, die Betroffenen damit dann ziemlich allein gelassen werden. Was anderes würde ich auch im Fall der Fälle hier in Deutschland oder auch in anderen Ländern kaum erwarten. Anders gesagt - das Risiko liegt allein bei uns und da bleibt es sehr fraglich, ob der Nutzen das Risiko wirklich rechtfertigt.
Ach ja ... nicht zu vergessen, für welche Laufzeit diese Dinger einst mal geplant und errichtet wurden ... die alten einstampfen und technisch aktuelle KKWs bauen wäre in meinen Augen das Mindeste.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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01.02.2014 12:26 Uhr von quade34
 
+2 | -0
 
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Wenn die AKW ihre geplante Betriebszeit ereicht haben, sollten sie abgeschaltet und ersetzt werden. Frühere Abschalttermine verführen zur Vernachlässigung der Sicherheit.
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01.02.2014 12:58 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -1
 
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@Radowan

2 km Luftlinie ist daneben gewohnt.

Diese Freude hatte ich viele Jahre, inzwischen sind es 10 Km Luftlinie und ich bin froh das die Kiste aus ist.

In umkreis von 5 Km habe ich mindestens 10 Windräder und ich kenne niemanden den die stören.

Es geht mir auch nicht um die Belastung im Betrieb, es geht mir darum, dass ich als Nachbar beim Störfall das mit Abstand höchste Risiko trage!

[ nachträglich editiert von Bud_Bundyy ]
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01.02.2014 14:22 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -2
 
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@ Radowan
" warum hoffst Du dann, dass ich neben einem wohne?"

Weil ich dann die Aussage "mir würde das nichts ausmachen" ernst nehmen würde. Ansonsten ist das sehr spekulativ.
Es ist nicht Angst es ist ein dummes Gefühl wenn eine Sirene los geht und man ist der Arbeit von unbekannten bedingungslos ausgeliefert.

Ich denke Windräder in unmittelbarer nähe sind zwar doof aber recht ungefährlich, ab 1,5 km sehen sie sogar ganz nett aus.


Ich glaube auch nicht das es derzeit ohne Kernkraft geht, aber es gibt hier immer Leute die mehr Kernkraft fordern. Bei denen frage ich dann schon wo die wohnen.

Ich war auch mehrfach drinnen, am Reaktor. Beeindruckende Technik, da gibt es nichts zu sagen.
...der Risikofaktor ist und bleibt aber der Mensch und da habe ich etliche Storys gehört die jenseits des akzeptablen sind.

[ nachträglich editiert von Bud_Bundyy ]
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01.02.2014 15:07 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+3 | -1
 
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Erst wenn das letzte Windrad abgebrannt ist und das letzte Solarmodul durchgebrannt ist...
wird den Menschen auffallen das die Todesrate dabei sich vermutlich auf Null belaufen wird...

Sollte dies jedoch mit einem AKW passieren, dann wünsche ich den Anwohnern in bis zu 50 KM Radius viel Spaß damit.
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01.02.2014 21:25 Uhr von brycer
 
+2 | -0
 
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Das mit der Energiewende ist so eine Sache.
Atomkraftwerke sollen abgeschaltet werden. Gut und schön. Aber wenn dafür Wasserkraftwerke gebaut werden sollten (was ja auch nicht so einfach überall möglich ist) dann kommen die einen so daher, wie von Radowan beschrieben.
Kohlekraft ist auch nicht sehr ökologisch.
Bei Windrädern sind auch gleich 90% der Anwohner da und meckern wegen dem (angeblichen?) Lärm und wegen der verschandelten Landschaft. ´Baut die Dinger woanders, aber nicht hier.´
Bei Solarstrom ist es ähnlich. Da meckern manche sogar wenn als ´Solarparks´ die Böschungen an Autobahnen genutzt werden sollen.
Der Strom soll generell woanders produziert werden - egal wie.
Tja, wenn es dann darum geht dass der woanders produzierte Strom ja zum Verbraucher soll und dafür Stromtrassen gebraucht werden, dann geht das Geschimpfe weiter.
´Unsere schöne Landschaft!´
Ja, wie soll dann der Strom zum Verbraucher kommen, wenn er schon nicht beim Verbraucher produziert werden darf?
Mit DHL?
´Ich bestell mal bei Amazon wieder einen Karton Kilowatt.´ ;-P

Jeder braucht Strom. Ohne Strom zu leben kann sich keiner vorstellen.
Oder wollen wir wieder dazu übergehen mit Holz zu Kochen und zu Heizen? Neee, das geht ja auch nicht. Das ist wegen des Klimas ökologischer Unfug.
Obwohl... wenn sich dann das Klima mal genug erwärmt hat, fällt zuerst das Heizen flach und das mit dem Kochen hat sich dann auch schnell erledigt. ;-P

(Wer in diesem Beitrag Sarkasmus findet, der hat sich nicht getäuscht ;-P)

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