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Potenzieller Zeuge im NSU-Prozess angeblich vom LKA bedroht

Nick Greger war in den 90er Jahren ein aktiver Neonazi der zusammen mit anderen Skinheads in Dresden Jagd auf Ausländer machte. 1996 war er nach eigener Aussage einige Monate V-Mann für den Verfassungsschutz und erhielt dafür bis zu 2000 DM.

2000 schloss er sich dann dem Neonaziführer Carsten Szczepanski an, der seine Anhänger aufforderte nationale Terrorzellen zu gründen und Bomben zu bauen. Szczepanski war zu dieser Zeit jedoch selber V-Mann und steht im Verdacht, der NSU ihre Tatwaffe besorgt haben.

Nach einem Interview 2013 erhielt Greger Besuch von zwei LKA Beamten, die ihn aufforderten, nichts zu Szczepanski auszusagen und ihm indirekt mit Mord drohten. Im Oktober 2013 war bereits ein anderer NSU-Zeuge verbrannt in seinem Auto gefunden worden. Angeblich war es Selbstmord aus Liebeskummer.


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, NSU, Zeuge, Aussage, Bedrohung, LKA, Nick Greger
Quelle: www.vice.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2014 11:59 Uhr von Ladehemmung
 
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Mysteriös das ganze. Wenn das alles so stimmt, dann scheint der NSU ja eher eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Verfassungsschutzes gewesen zu sein.

Edit:

Großes Lob an den Checker dass er die Überschrift so schön abgeändert hat.
Noch besser wäre natürlich: Potenzieller Zeuge im NSU-Prozess würde vom LKA bedroht werden geworden sein.

[ nachträglich editiert von Ladehemmung ]
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30.01.2014 12:14 Uhr von OO88
 
+5 | -0
 
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würde ich was wollen würden wenn würde wollte

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