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Hindenburgdamm: Deutsche Bahn verhindert schnelles Internet auf Sylt

Der Hindenburgdamm verbindet bekanntermaßen die Ferieninsel Sylt mit dem Festland. Nun wollte eine dänische Firma den Hindenburgdamm nutzen, um der Insel mit Glasfaserkabeln das schnelle Internet zu bringen. Allerdings sträubt sich die Bahn gegen die Pläne.

Der Damm gehört der Deutschen Bahn. Diese verweigerte der Firma Global Connect das Verlegen von Glasfaserkabeln. Die Dänen haben schon im letzten Jahr die Bundesnetzagentur wegen des Verbotes der Bahn eingeschaltet.

Die Bundesnetzagentur hat die Bahn nun schon zum zweiten Mal aufgefordert, die Verlegung der Kabel zu erlauben. Die Bahn argumentiert dagegen damit, dass mit der Verlegung in die Substanz des Dammes eingegriffen würde. Dies könne bei Sturmfluten negative Folgen haben.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Deutsche Bahn, Sylt, Hindenburgdamm
Quelle: www.shz.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2014 09:19 Uhr von psycoman
 
+11 | -0
 
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Kann man das Kabel nicht einfach auf dem Damm platzieren, neben oder über der Trasse?

Oder ein Seekabel verlegen?
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30.01.2014 09:49 Uhr von robomat
 
+15 | -1
 
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Da geht es nur um Geld um nix anderes.
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30.01.2014 10:36 Uhr von Lornsen
 
+6 | -3
 
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in Kiel wurde vor kurzem die prächtige Flaniermeile Hindenburgufer umbenannt in Kiellinie. Seit einigen Jahren verschwinden immer mehr Hindenburgstraßen und plätze.
´mal sehen, wann es den Hindenburgdamm erwischt.
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30.01.2014 11:40 Uhr von ljjogi
 
+13 | -0
 
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Ein paar Kabelschellen auf die Bahnschwellen geschraubt und das Kabel in der Mitte der Gleise verlegt > Sache erledigt.
Wo ist da das Problem ???
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30.01.2014 12:32 Uhr von Timmer
 
+11 | -0
 
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Wo das Problem ist? Irgendwelche Pfosten werden sich denken "Hey ich Schneid jetzt mal fix ganz Sylt das Internet weg" wenn es offen gelegt wird...

Traurig aber wahr.
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30.01.2014 13:11 Uhr von NilsGH
 
+7 | -5
 
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Die Bahn ... einer der ersten großen Fehler der Privatisierung, zusammen mit Post und Telekom.

Wenn sich die Bahn weiter quer stellt sollte man - genauso wie bei der Telekom - mal darüber nachdenken, die ganzen Schienen und Telefonkabel wieder zu verstaatlichen.

Man könnte ja alles pauschal zum damaligen Wert, zudem sie den Unternehmen "überlassen" wurden, zurücknehmen.

Da würden dann nur einige "Vorstände" etwas bedröppelt schauen. Achso, ja stimmt ja, diese "Vorstände" haben ja ne Lobby und "Vertreter" in Berlin ...
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30.01.2014 15:29 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -5
 
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@NilsGH
Verstaatlichen wir dann auch alle in den letzten Jahren angefallene Kosten? Oder sind die davon natürlich ausgenommen?


Hier wird ganz klar gesagt woran es scheitert und was passiert. Der dumme Michel poltert gegen die Bahn weil schnelles Internet viel wichtiger ist als sicheres Bahnfahren
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30.01.2014 15:32 Uhr von EmKeY80
 
+2 | -0
 
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NilsGH schrieb...."Wenn sich die Bahn weiter quer stellt sollte man - genauso wie bei der Telekom - mal darüber nachdenken, die ganzen Schienen und Telefonkabel wieder zu verstaatlichen."

@NilsGH
Keine schlechte Idee,dann würden jetzige DB Mitarbeiter verbeamtet werden und statt Rente eine Beamten-Pension bekommen,guter Tausch denn das wären immerhin 87% des Nettolohns.

[ nachträglich editiert von EmKeY80 ]
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30.01.2014 17:13 Uhr von El_Caron
 
+0 | -0
 
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@NilsGH
Dir ist aber schon klar, dass die Bundesrepublik immer noch 100%iger Aktienhalter der Bahn ist? Glaubst DU wirklich, dass irgendein Bundesamtsschimmel da "Ja klar" sagen würde, wenn er die Substanz von seinem Schätzchen gefährdet sähe? So oder so könnte die Regierung "Stellt Euch nicht an" sagen. Früher zu einem unkündbaren Bundesbeamten, heute zu einem VOrstand, der auch ganz schnell weg vom Fenster sein kann.
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30.01.2014 17:35 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+0 | -0
 
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@Para_shut

Nein der Deutschen Bahn, die haben die gesamte Infrastruktur vom Deutschen Volk geschenkt bekommen.

Und jetzt wollen sie auch noch das das Deutsche Volk dafür bezahlt.

Das ist ein Verein, tsss. :D
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30.01.2014 17:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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@NilsGH
Wenn die Telekom heute noch staatlich wäre, gäbe es kein DSL, wahrscheinlich gar kein Internet. Schon vergessen, dass es zu Post-Zeiten 6 Monate gedauert hat, bis man ein Telefon bekommen hat? Manchmal bekam man gar keins, weil keine Leitung frei war.
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31.01.2014 07:43 Uhr von onkelmihe
 
+0 | -0
 
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Und was ist der eigentliche Grund? Die "Rechte" der T-Com teuer verkaufen??

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