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Berlin: Ausstellung zur Euthanasie im Dritten Reich geht unter die Haut

Insgesamt vier Wochen lang ist im Berliner Bundestag eine Ausstellung zu sehen, die sich mit einem bedrückenden Kapitel aus der Zeit der Nazis beschäftigt.

Nämlich dem Mord an Kranken und Behinderten. Viele Angehörige von Euthanasie-Opfern schweigen sogar noch heute. Umso beachtlicher ist es, was der Aachener Klinikchef Prof. Frank Schneider und seinem Team gelungen ist.

Die Ausstellung zeigt private Bilder von Opfern und Tätern. Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt schrieb im Besucherbuch, dass diese Ausstellung unter die Haut gehe.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Ausstellung, Nationalsozialismus, Drittes Reich
Quelle: www.rp-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2014 09:24 Uhr von Patreo
 
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Projection du bist dir schon bewusst, dass der Euthanasie genauso Deutsche zum Opfer gefallen sind?
Man zeigt nicht mit erhobenem Finger auf ,,DEUTSCH", sondern höchstens auf eine bestimmte Epoche der deutschen Geschichte.
Dass du daraus versuchst eine Kausalität zur Schuld/Sühne der heutigen zu machen, ist deine eigene Schlussfolgerung.
Es gibt auch Ausstellungen zu anderen Thematiken: Es gibt Museen bzw. Ausstellungen über die nordamerikanische indigene Bevölkerung, ebenso wie
es auch Mahnmale bzw. Austellung zum Thema ziviler deutscher Opfer im Zweiten Weltkrieg gibt.

,,Was bekommen die Macher solch einer Ausstellung dafür. "
Gegenfrage: Was hindert dich daran eine Ausstellung mit Bilder von dahingemeltzelten Bisonherden oder von Ländern, die ehemals Kolonien waren (Wie wärs mit ehemals Südwest Afrika) zu machen?

Alles was du brauchst ist es

1) Dir ein Thema zu überlegen und dich damit ernsthaft zu befassen
2) Ein Konzept entwickeln, Material beschaffen,
3) Einen Raum mieten bei nem Kulturverein, Gemeindehaus, öffentlichen Gebäuden.
4) Werbung in Zeitung/Facebook bzw. im Internet machen/Fernsehen (offener Kanal oder drittes Programm)
5) Schulklassen, Gruppen, Vereiene einladen

Fazit: Also alles das, was die Menschen hier und in anderen Ausstellungen (auch ehrenamtlich) tuen:
Interesse zeigen, Zeit -und Geld opfern, Fleiß und Mühe investieren.

Zurück zur ersten Frage: Was genau hindert dich daran so etwas zu organisieren?
Antwort auf die Frage, was du mit deinem Kommentar machst, außer inhaltsleere Kritik zu geben?
Recht wenig...

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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30.01.2014 09:59 Uhr von speculator
 
+0 | -1
 
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Ich find´s richtig, dass an die Nazi-Verbrechen erinnert wird und es dürfte sogar noch viel deutlicher gezeigt werden was damals verbrochen wurde.

Ich find´s allerdings völlig daneben, dass in der Gegenwart alle öffentliche Aufmerksamkeit und Verbote auf Nazi-Symbolik (Hitlergruß, Hakenkreuz,...) und ausländerfeindliche Parolen reduziert worden sind.

Es wäre sehr viel angebrachter die damaligen Techniken und Maßnahmen zur Ent-Demokratisierung, Propaganda, Kontrolle, Bespitzelung und Einschüchterung ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. - Das könnte vieles was in der EU abläuft in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen und würde vielleicht auch bewusst machen, dass wir uns gar nicht so sehr unterscheiden von unseren Eltern und Großeltern, weil wir auch nur tatenlos zusehen und alles geschehen lassen...

[ nachträglich editiert von speculator ]

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