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USA: Schlangenbiss - Mann muss für Behandlung mit Gegengift 89.000 Dollar zahlen

In Mooresville, North Carolina, wurde Eric Ferguson von einer Mokassinschlange gebissen, als er den Müll raus brachte. Der US-Amerikaner reagierte schnell und ließ sich im Lake Norman Regional Medical Center (LNRMC) behandeln und erhielt wenige Tage später eine horrende Rechnung.

"Wenn sich jemand mal gefragt hat, was es kostet, den Biss einer Mokassinschlange im LNRMC behandeln zu lassen; ich habe gerade meine Rechnung von dort erhalten: Es scheint, dass sie mir für die Behandlung 89.226,86 US-Dollar berechnen", schrieb Ferguson via Facebook.

81.000 Dollar haben alleine die vier Ampullen Gegengift gekostet. Die Einzelhandelspreise liegen aber nur bei 750 Dollar bis 12.000 Dollar pro Ampulle, recherchierten Eric Ferguson und seine Frau. "Wartet nur, bis sie meine Patientenzufriedenheitsumfrage bekommen", schrieb er weiter.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Mann, Rechnung, Schlangenbiss, Gegengift
Quelle: www.focus.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2014 19:06 Uhr von hochbegabt
 
+51 | -15
 
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Viel Geld für das schlechteste Gesundheitssystem auf der Welt.
Dafür aber Weltkriegsmacht Nummer 1.
Ein teuer erkaufter Titel.
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29.01.2014 19:10 Uhr von blade31
 
+5 | -35
 
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29.01.2014 19:45 Uhr von tvpit
 
+22 | -1
 
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Da machen sich Pharmaindustrie und Ärzte so richtig die Taschen voll.
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29.01.2014 21:22 Uhr von Ms.Ria
 
+19 | -4
 
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@ BastB:

Was für eine Hetze? Das was der User schreibt ist ein Fakt.

Und sie wollen eine *Welt*macht sein und schaffen es noch nicht mal, die eigene Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen. Sei es das Gesundheits- oder das Sozialwesen...die USA sind eigtl. in mehreren Punkten schon längst kaputt.
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29.01.2014 21:48 Uhr von wombie
 
+6 | -1
 
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Selbst wenn er eine Krankenversicherung gehabt haette: Ueblich sind hier in den USA pauschale Zuzahlungen pro Jahr (zwischen ~ US$2500 und US$5000) und/oder prozentuale Kostenbeteiligung, meist dann um die 20%. In seinem Fall dann also immern noch ~ US$16k

Stimmt schon, wenn man z.B. an Krebs erkrankt kann man sich wenn man geringverdient oder garnix verdient eigentlich gleich umbringen.

Bei mir gehen jedes Jahr gut US$7500 nur fuer Gesundheit drauf. Wenn ich mir das irgendwann mal nicht mehr leisten kann - und tschuess.
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29.01.2014 22:13 Uhr von Perisecor
 
+3 | -10
 
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Ob er die Rechnung selbst zahlen muss oder versichert ist, ist doch gar nicht klar - das geht aus der News schlicht nicht hervor. Wie bei Beamten und Privatversicherten auch in Deutschland üblich bekommt man in den USA in aller Regel eine Rechnung, welche entweder nur eine Kopie ist, oder eben an die Versicherung weitergereicht werden muss (kann).


@ Ms.Ria

"... schaffen es noch nicht mal, die eigene Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen."

Nein? In der News steht doch, dass er das (extrem teure und seltene) Gegengift bekommen hat? Und genau deshalb auch noch lebt?



@ wombie

Wenn dein Eigenanteil so hoch ist hast du wohl eine extrem umfassende Versicherung und einen schlechten Arbeitgeber mit geringem Anteil oder du hast dich über den Tisch ziehen lassen.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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29.01.2014 22:37 Uhr von Phoenix3141
 
+2 | -2
 
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´MURICA! ...

Hauptsache auf der halben Welt Cowboy und Indianer spielen, während die eigene Bevölkerung mangels eines vernünftigen Gesundheitssystems vor die Hunde geht ...
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29.01.2014 22:39 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+4 | -0
 
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Recht hat er ja, er sagt das das Gegengift üblicherweise bis ~12.000 Dollar kostet, die haben ihm 81.000 Dollar für 4 Ampullen berechnet das mach 20.250 Dollar pro Ampulle.

Für den Preisunterschied müssen das aber sehr gute Ampullen gewesen sein :-)

Ist nix scheiß, ist gutes Ampulle, ist besser als anderes Ampulle weil teurer :D
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29.01.2014 23:18 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ Child_of_Sun_24

Wenn du neue Reifen nach langer Recherche im Internet bestellst, inklusive Lieferzeiten und dem Abwarten einer Gutscheinaktion, dann sind diese in aller Regel auch (deutlich) günstiger als beim lokalen BMW-Händler - vor allem dann, wenn du sie sofort mitnehmen möchtest.
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29.01.2014 23:29 Uhr von georgygx
 
+0 | -3
 
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"...extrem teure und seltene Gegengift bekommen..."
vonwegen !!!!
Soll das eine Schlangenart sein, von der es nur noch 2-3 Stück auf der Welt gibt ???

Es gibt soviele Schlangenzuchtstationen, wo täglich hunderte verschiedene Schlangen "gemolken" werden.
Für 50ml gibts dann vieleicht 200 Dollar + Weiterverarbeitung bis zum Serum dann sicherlich nochmal 400-600 Dollar.
Die Kosten liegen bei max 1000 Dollar und die restlichen 19.000 sind Gewinn...
Je dringender etwas gebraucht wird, desto mehr kann man dafür verlangen.
Nicht umsonst können menschliche Organe über 100.000 Euro erreichen
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29.01.2014 23:31 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ georgygx

Die Preisspanne auch außerhalb der Klinik reicht bis $12,000
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30.01.2014 00:22 Uhr von Olwaniggl
 
+3 | -0
 
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Die Schlange auf Schmerzensgeld verklagen (geht dort sicherlich durch), dann hat sich die Sache erledigt...
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30.01.2014 07:55 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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...der Biß einer Mokassinotter ist in der Regel nichtmal dann tödlich, wenn keine Behandlung erfolgt.
In der Regel stirbt ca. alle zwei Jahre in den USA ein Mensch am Biß dieser Schlange.
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30.01.2014 09:01 Uhr von knuggels
 
+0 | -0
 
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Die sind deswegen so teuer weil sie wissen, dass Menschen jeden Preis zahlen um nicht zu sterben.
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30.01.2014 10:30 Uhr von Ms.Ria
 
+2 | -1
 
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@ Perisecor:

"Nein? In der News steht doch, dass er das (extrem teure und seltene) Gegengift bekommen hat? Und genau deshalb auch noch lebt?"

Hast du die News richtig gelesen? Natürlich hat er das Gegengift bekommen, aber zu einem Preis von fast einer Eigentumswohnung.^^ Das nennst du "das Nötigste"?

Da wo ich herkomme (Neapel), gibt´s im Hochsommer eine bestimmte, sehr giftige Vipernart. Nach einem Biss hat jeder Versicherte das Recht und die Möglichkeit, sich umgehend durch die Beitragskosten gedeckt in jedem Krankenhaus behandeln zu lassen. Würde das dort auch so viel kosten wie in der News, dann würden viele Menschen wohl eher freiwillig sterben, denn kaum jemand könnte diese Rechnung begleichen. Und ich glaub nicht, dass es bei den amerik. Durchschnittsbürgern finanziell viel anders aussieht.
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31.01.2014 08:10 Uhr von Ganker
 
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Tja, wer keine Krankenversicherung hat ist in meinen Augen vollkommen selbst daran schuld, wenn er denkt gerade bei der Gesundheit sparen zu können.

Tja die Amis, nicht gerade klug diese Leute. Natürlich nicht alle, aber ich denke der durchschnitts US-Bürger hat keine Krankenversicherung weil ihm diese zu teuer ist, fährt aber ein Auto mit V8 Motor und hat eine Klimaanlage daheim...
Tztztz, einfach selbst schuld.

Wenn er meint so ne Ampulle ist eigentlich deutlich billiger: Meint ihr der sagt das auch in einem Restaurant: Ihm Einkauf kostet das Schnitzel aber nur 1.24$ und keine 14$.
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31.01.2014 11:55 Uhr von Falap6
 
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@Ganker
hat nichts mit Ami zu tun, war hier nicht anders bevor die Versicherungspflicht eingeführt wurde (2007). Von den Leuten, die die Möglichkeiten hatten, sich nicht zu versichern, haben es sehr viele auch nicht gemacht.

@child of the sun
Die haben wohl nicht nur das Gegengift in Rechnung gestellt, sondern auch den Krankenhausaufenthalt, Die Krankenschwestern, Ärzte, Strom, Wasser, andere Medikamente, Versicherungen müssen auch bezahlt werden.
Außerdem, wenn du eine Cola im Supermarkt für 99 cent kaufst, glaubst du der Supermarkt hat für die Cola 99cent vezahlt? Falls ja, dann herzlichen Glückwunsch.


@hochbegabt
"Viel Geld für das schlechteste Gesundheitssystem auf der Welt.)

Also das schlechteste haben Sie sicherlich schon mal nicht. Man kann vllt sagen, sie haben ein sehr uneffektives, das liegt einfach daran, dass in punkto Sicherheit und Qualität in oberen Bereichen eine weitere Steigerung exponentiell teurer wird. Und genau das wollen viele Amerikaner, die es sich leisten können halt haben. In USA läuft sicherlich EINIGES schief, was die Qualität der medizinsichen Versorgung in dich besiedelten Gebieten angeht, sind die GANZ OBEN mit dabei.


Nachtrag:
Hinzu kommen noch die Kosten für die Lagerung. Solche Zentren die dieses Gift parat haben (müssen), kaufen es immer auf Verdacht ein, dann wird es meistens nicht gebraucht und weggeschmissen. Diese kosten werden auf den Patienten umgelagert, der es AKUT und SOFORT benötigt. Er zahlt ja nicht nur für die Synthese sondern auch für die Verfügbarkeit.

[ nachträglich editiert von Falap6 ]
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31.01.2014 12:25 Uhr von wombie
 
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@Perisecor: Arbeitgeber in dem Fall. Das ist aber mittlerweile zumindest in Utah durchaus Standard, selbst bei Bank of America mittlerweile aehnlich.
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31.01.2014 18:06 Uhr von Perisecor
 
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@ Ganker

"...aber ich denke der durchschnitts US-Bürger hat keine Krankenversicherung ..."

Der Durchschnitts-Ami hat eine Krankenversicherung.



" fährt aber ein Auto mit V8 Motor..."

Und? Sprit ist in den USA deutlich günstiger.




"... und hat eine Klimaanlage daheim... "

Na und? Hast du etwa keine Heizung in deiner Wohnung?





So viel zum Thema "nicht klug", Ganker.

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