29.01.14 15:21 Uhr
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Uli-Hoeneß-Prozess: Presseplätze waren nach 27 Sekunden alle vergeben

Ab 10. März beginnt in München der Prozess gegen den FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Die Presseplätze sind sehr begehrt.

Es dauerte nur 27 Sekunden, dann waren die Plätze für die Journalisten bereits alle vergeben.

Insgesamt gibt es für die Press 49 Sitze, die im "Windhundverfahren", bei dem die zeitliche Abfolge der Anmeldungen berücksichtigt wird, vom Landgericht München vergeben wurden.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, FC Bayern München, Prozess, Uli Hoeneß
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2014 15:35 Uhr von psycoman
 
+21 | -1
 
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Hoffentlich klagen sich jetzt nicht andere Zeitungen in den Prozess, weil sie unfähig waren, sich anzumelden, wie beim NSU-Prozess einige türkische.
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29.01.2014 16:15 Uhr von jo-28
 
+4 | -1
 
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Wo bleibt <beliebige Minderheit Ihrer Wahl einfügen>, die protestiert, weil sie keinen Platz bekommen hat? Zentralrat anyone?
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29.01.2014 17:20 Uhr von Ms.Ria
 
+4 | -2
 
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Ich bin sehr gespannt was da als Urteil rauskommt.

Einerseits denke ich dass jeder Normalsterbliche schon längst ne fette Strafe ausschwitzen müsste und vllt sogar hinter Gittern landen würde, was dem Herrn Hoeneß (besonderer Status) höchstwahrscheinlich nicht droht - andererseits verstehe ich mittlerweile auch dass man sein Geld vor dem gierigen Staat verstecken will. Bei der Eigentums-/Vermögensklasse dürften das einige Millionen sein, die der Staat einem quasi enteignet. Und es ist ja nicht so dass Hoeneß hier in D überhaupt keine Steuern zahlt und bereits schon reichlich gezahlt hat.
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29.01.2014 18:00 Uhr von Perisecor
 
+4 | -7
 
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@ Ms.Ria

Prozesse gegen "Normalsterbliche" würdest du gar nicht mitbekommen, da über diese nicht oder nicht so ausufernd berichtet würde.

Alleine dadurch hat Herr Hoeneß schon einen massiven Nachteil gegenüber einer nicht bekannten Person - in aller Regel wird das auch vor Gericht mit einbezogen.


Des Weiteren bleiben "Normalsterbliche" normalerweise unterhalb der Grenzen, ab denen eine Bewährung nicht mehr möglich ist. Haftstrafen bei Ersttätern sind extrem selten und dann eigentlich auch nur, wenn massive kriminelle Energie aufgewandt wurde.

Das sehe ich - aus den Medieninformationen - bei Hoeneß nicht.



Dieses "Kopf-ab"-Gebrülle der Masse ist jedoch typisch für den rechts- und realitätsfremden Mob. Einfluss hat er in der Regel nicht - zum Glück.
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29.01.2014 18:05 Uhr von TeKILLA100101
 
+2 | -7
 
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@ Perisecor

Danke, wenigstens einer, der normal tickt hier...
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29.01.2014 18:13 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
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Peri

...teilweise hast du ja recht, ein wenig Mässigung in der Berichterstattung und -kommentierung sollte wohl mal langsam einziehen.

Allerdings sehe ich mindestens ein fehlendes Schuldbewusstsein, was Hoeness ja auch selbst zugibt. Er selbst gab im Interview an, mit der Selbstanzeige so lange gewartet zu haben, bis sämtliche Abkommen, auf die er hoffte, gescheitert waren bzw. nicht geschlossen wurden. Das bedeutet im Umkehrschluss, das er sehr genau wusste, das er sich auf verdammt dünnem Eis bewegte, mit brennenden Socken.

Seine exaltierte Position tut ihr Übliches, schliesslich war es sein eigener Zeigefinger, den er von seinem selbst geschaffenen Thron aus gegen andere erhoben hat. Da ist es nur recht und billig, wenn man solche Menschen auch an ihrem Selbstanspruch misst.
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29.01.2014 18:33 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ ElChefo

Mit fehlendem Schuldbewusstsein hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Er hat eine Möglichkeit gesehen sein in der Vergangenheit liegendes handeln ohne Aufsehen zu erregen zu legitimieren - seine Steuerschulden begleichen hätte er ja dennoch müssen.

Nach eigenen Angaben hat er die Selbstanzeige seit Mitte 2012 vorbereiten lassen. Dem muss man nicht glauben schenken, das Gericht darf aber auch nicht einfach vom Gegenteil ausgehen, sofern die Staatsanwaltschaft das nicht nachweisen kann.



"Da ist es nur recht und billig, wenn man solche Menschen auch an ihrem Selbstanspruch misst."

Das mag vom moralischen Standpunkt aus zutreffen (dann müsste man aber auch das, was er Gutes getan hat, gegenrechnen...), rechtlich ist das aber irrelevant.

Ich bin selbst auf das Urteil gespannt - rein sachlich ist hier wohl von einer niedrigen Bewährungsstrafe bis hin zu einer niedrigen Haftstrafe alles drin. Eben auch, weil sich viele Medienberichte stark widersprechen und eben auch, weil hier viele Faktoren zur Richterberücksichtigung vorliegen, die jedoch nicht zwingend sind (z.B. die Anerkennung des Ruf-Verlustes durch die Medienkampagne als Teilstrafe, vgl. z.B. Urteil zu "Raser-Rolf").
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29.01.2014 18:59 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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Peri

"Er hat eine Möglichkeit gesehen sein in der Vergangenheit liegendes handeln ohne Aufsehen zu erregen zu legitimieren - seine Steuerschulden begleichen hätte er ja dennoch müssen."

Da liegt doch genau der Hase im Pfeffer. Zu einer Selbstanzeige führt nur eines: Die Erkenntnis, dass das Handeln falsch war und es die Möglichkeit gibt, straffrei herauszukommen. Es ist ja nun auch nicht so, dass das Handeln erst mit den fehlenden Abkommen delegitimiert wurde. Es kam nur nicht zur Legitimation.

"Nach eigenen Angaben hat er die Selbstanzeige seit Mitte 2012 vorbereiten lassen."

Das sticht sich aber irgendwie dann doch mit der Erklärung, wie es zur Unvollständigkeit seiner ersten Selbstanzeige kam:
http://www.zeit.de/...
...hiernach fusst dies nämlich auf einer Warnung und überhastetem Handeln zwischen Weihnachten und Januar.

"(...) rechtlich ist das aber irrelevant. "

Korrekt. Ich maße mir aber auch keinen Richterposten an, sondern beurteile nur das, was ich sehe aus meiner bürgerlichen Froschperspektive.

"Ich bin selbst auf das Urteil gespannt - rein sachlich ist hier wohl von einer niedrigen Bewährungsstrafe bis hin zu einer niedrigen Haftstrafe alles drin."

Sehe ich ähnlich, wobei ich - basierend auf der obigen Aussage - eher "Fan" einer tatsächlichen Inhaftierung wäre. Die Signalwirkung einer "laschen" Beurteilung aufgrund was auch immer, sei es Ruf, Verdienst oder um dem Vorwurf der "Überhärte" aufgrund medialer Präjudikation zu entgehen wäre meines Erachtens verheerend.

Es sollte eiskalt anhand der vorhandenen Fakten entschieden werden: Ist der hinterzogene Betrag oberhalb der Bemessensgrenze, ab in den Knast, ist er unterhalb, Anwendung des jeweils üblichen Strafmaßes.

Egal wie es ausgeht, es wird immer die Schreie wegen Promimalus oder Promibonus geben. Davon sollte sich aber eine rechtstaatliche Instanz nicht beeindrucken bzw. -flussen lassen.
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29.01.2014 20:50 Uhr von Gringo75
 
+2 | -1
 
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Hat die türkische Presse denn diesmal schnell genug reagiert?


oder war das was anderes?
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30.01.2014 20:24 Uhr von Thomas66
 
+0 | -1
 
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jonnyhartz
Gute Erziehung und Anstand, scheinen für Dich ein Fremdwort zu sein?
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30.01.2014 20:26 Uhr von Thomas66
 
+0 | -1
 
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Schlottentieftaucher
Dein Größtes Problem an der ganzen Sache scheint zu sein, dass Herr Hoeneß mit dem FC Bayern zu tun hat?
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30.01.2014 20:28 Uhr von Thomas66
 
+0 | -1
 
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Hier gibt wieder mal ein Thread in dem man sich Minus Punkte einhalten wenn man nicht gegen Herrn Hoeneß schreibt.

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