29.01.14 13:37 Uhr
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Statistik: In Deutschland transplantierte Organe versagen schneller

Laut einer Statistik von Prof. Gerhard Opelz von der Uniklinik Heidelberg sei es für Transplantationspatienten besser, sich Organe nicht in Deutschland verpflanzen zu lassen.

Die hier transplantierten Organe würden schneller versagen als in anderen Länder der EU: Bereits nach einem Jahr sei dies der Fall.

Dafür gebe es zwei Gründe: Da zu wenige Organe zur Verfügung stehen, werden auch schlechtere verpflanzt und Schwerkranke bekommen die höchste Dringlichkeitsstufe, wo die Chance eines Versagens noch größer ist.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Statistik, Organ, Transplantation
Quelle: www.stern.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2014 15:55 Uhr von Rechtschreiber
 
+7 | -6
 
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Ich habe - trotz aller Skandale - meinen Spenderausweis in der Tasche. Wenn ich tod bin, interessiert mich nicht mehr, was mit meinem Körper passiert.

Leider spenden in Deutschland immernoch viel zu wenige. Ich finde das amerikanische Patent deutlich besser: Dort wird man beim Ausstellen des Führerscheins gefragt. Dann wird das dort vermerkt, und sollte man doch nicht mehr wollen, streicht man es mit einem Stift einfach durch.
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29.01.2014 16:05 Uhr von sooma
 
+3 | -4
 
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Noch ein Punkt mehr auf der Contra-Seite meiner imaginären Organspende-Liste.
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29.01.2014 16:18 Uhr von Mauzen
 
+4 | -4
 
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Liegt wahrscheinlich eher daran, dass man sich die Organe hier einfach kaufen kann, und sich entsprechend auch nicht an die Anforderungen halten muss, nicht mehr zu trinken, zu rauchen, etc.

"Schlechtere Qualität" der knappen Organe hört sich irgendwie nach einer unwissenschaftlichen Ausrede an.
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29.01.2014 16:26 Uhr von Rechtschreiber
 
+7 | -5
 
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@Mauzen: Wenn man in Deiner Welt Organe einfach so kaufen kann, dann kaufe Dir bitte ein Hirn ;-)
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29.01.2014 22:15 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -1
 
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Wir brauchen endlich künstliche Organe.
Und das geht nur mit embryonaler Stammzellforschung.
Solange Bedenkenträger, Kirchen und alles, was sonst gegen Fortschritt ist, diese Entwicklung bremst, sind diejenigen auch für die vielen Toten durch fehlende Organe verantwortlich.
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30.01.2014 01:10 Uhr von Peter323
 
+0 | -1
 
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@no_trespassing
das geht mit Sicherheit auch anders, als ganz primitiv Stammzellen von Embryonen zu entnehmen.
Der einfachste Weg ist nicht immer auch der Richtige.

[ nachträglich editiert von Peter323 ]
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30.01.2014 07:58 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
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no_trespassing,
eher verantwortlich sind jene Mediziner, die durch ihren "Geschäftssinn" für den Quasi-Boykott der Organspende verantwortlich sind, und jene, die ihre Organe nicht spenden wollen, obwohl sie todsicher ein Spenderorgan annehmen würden, wenn sie selber krank würden.
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30.01.2014 09:23 Uhr von El_Caron
 
+1 | -0
 
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@heimlicher
Quellen?
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30.01.2014 09:35 Uhr von Crazyhound
 
+0 | -1
 
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Wir bekommen vom Staat nichts geschenkt,die ziehen uns schon jeden scheiß Cent aus der Tasche und wollen dann noch meine Organe haben??
Ich glaube nicht!Die bleiben da wo sie sind,bei mir.
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30.01.2014 13:23 Uhr von Mauzen
 
+0 | -1
 
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@Rechtschreiber:
Offensichtlich hängst du wissensmäßig etwas zurück. Sonst wüsstest du, dass es kein Problem ist, Organe zu bekommen, wenn man genug Geld hat.
Ausserdem wüsstest du dann auch, dass Hirntransplantation beim Menschen bisher noch nicht gut funktionieren.
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30.01.2014 19:17 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Crazyhound,
stell dir einfach vor, DU brauchst ein Spenderherz, eine Spenderniere oder sonstwas- dann ändert sich die Sichtweise der meisten Organspendegegner schlagartig- so wie die Meinung des amerikanischen, erbitterten Stammzellenforschungsgegner, dessen Tochter mit Stammzellen gerettet wurde.
Und schon weicht die dogmatische, verbohrte, eigennützige Perspektive der pragmatischen, wohlwollenden, fordernden Perspektive.

Solange es einen selber nicht betrifft, kann man große Reden schwingen- braucht man selber ein Spenderorgan, ändert sich die Meinung dann wie von Zauberhand...

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