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Hagen: Drei Autos fahren an bewusstlosem Rentner vorbei, ohne zu helfen

In Hagen entdeckte ein Mediziner bei seinem morgendlichen Jogging einen Wagen auf der Straße. Dessen Fahrer, ein Rentner, war bewusstlos am Steuer zusammengebrochen.

Der Mediziner versuchte den Mann zu reanimieren. Letztendlich ohne Erfolg. Was den Mediziner so fassungslos machte, war die Tatsache, dass drei Autos am Ort des Geschehens vorbeigefahren seien. Keiner der Fahrer habe angehalten und sich um um den Rentner gekümmert.

Die Fahrer, welche vorbeifuhren, könnten wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Rentner, Hagen, Zivilcourage, Erste Hilfe
Quelle: www.derwesten.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2014 13:36 Uhr von kleefisch
 
+3 | -5
 
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Ist schon schlimm, wie wenig noch auf Mitmenschen in Not geachtet wird. Heute ist sich jeder der Nächste.
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29.01.2014 13:47 Uhr von Leimy
 
+16 | -0
 
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Man soll also im Vorbeifahren erkennen, dass der dort nicht freiwillig parkt / hält, sondern medizinische Probleme hat?
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29.01.2014 14:49 Uhr von jabba the hutt
 
+11 | -0
 
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Mein erster zynischer Gedanke beim Lesen der Überschrift war:
Nur drei?

Dann nach dem Lesen genau derselbe Gedanke wie Leimy. Ich schaue doch als Autofahrer auf die Straße und nicht in jedes Auto an dem ich vorbeifahre.
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29.01.2014 15:42 Uhr von jabba the hutt
 
+3 | -0
 
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Ich ging davon aus die seien alle vorbeigefahren ohne zu erkennen daß der bewußtlos im seinem Auto saß. Nach Lesen der Quelle bin ich natürlich auch der Meinung daß man mit den Vorbeifahrenden ein ernstes Wörtchen reden müßte.

Zitat:
Denn mindestens drei Pkw fuhren an ihm vorbei: „Obwohl der Wagen mitten auf der Straße stand, die Kreuzung hell erleuchtet und die Situation eindeutig war. Der Mann lag auf der Straße und ich habe eine Herzmassage durchgeführt.“

[ nachträglich editiert von jabba the hutt ]
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29.01.2014 19:19 Uhr von tvpit
 
+0 | -4
 
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....Der Senior, so die Einschätzung des Hagener Mediziners, hätte zwar wohl ohnehin nicht überlebt.....
Wollte man versuchen zu helfen,hätte der Anwalt der Hinterbliebenden auf fahrlässige Tötung plädiert.

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