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NSA-Affäre: Angela Merkel warnt USA in Regierungserklärung

In der aktuellsten Regierungserklärung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerst scharfe Worte an die USA gerichtet. In Hinblick auf die NSA-Spionageaffäre warnte sie dabei vor einem Scheitern des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA.

Merkel bezeichnete die Reaktion der USA auf die anhaltende Kritik zur NSA-Spionage als "Trotzhaltung". "Ein Vorgehen, bei dem der Zweck die Mittel heiligt, bei dem alles, was technisch machbar ist, auch gemacht wird, verletzt Vertrauen, es sät Misstrauen", sagte Merkel.

Die Wirtschafts- und Finanzkrise der EU sieht die Kanzlerin "unter Kontrolle". Sie warnte aber gleichzeitig davor, diese bereits als überwunden zu betrachten.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Angela Merkel, Affäre, NSA, NSA-Affäre
Quelle: www.fr-online.de

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29.01.2014 13:27 Uhr von usambara
 
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lieber Autor: Merkel warnt vor einer Trotzhaltung gegenüber den USA und vor "unüberlegten" Schritten (scheitern des Freihandelsabkommens).

Merkel kritisiert nicht die USA sondern eine Politik der "starken Hand" gegenüber den USA.



[ nachträglich editiert von usambara ]
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29.01.2014 13:38 Uhr von Teffteff
 
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@usambara
Kann man so interpretieren und habe ich im Grunde auch so formuliert.
Quelle:
"Am Ende gebe es nicht mehr, sondern weniger Sicherheit. Vertrauen sei der Kern der Zusammenarbeit. Dennoch warnte die Kanzlerin vor unüberlegten Schritten, wie dem Aus für das geplante Freihandelsabkommen. „Trotzhaltungen haben noch nie zum Erfolg geführt.“

Das ist allerdings Deine (berechtigte) Eigeniterpretation und nicht so in der Quelle dargestellt:
"Merkel kritisiert nicht die USA sondern eine Politik der "starken Hand" gegenüber den USA."
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29.01.2014 13:56 Uhr von ms1889
 
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das frau merkel hier die usa kritischen anprangert, kann nur den schluß zulassen, das sie für bespizelung ala ddr ist.
die cdu/csu steht eh für mich der npd näher als die npd selber, da ihre politik den menschen gegenüber anders aussieht, als sie vorgeben.
das frau merkel (ihre partei ehält ja immer millionen an "spenden" aus der wirtschaft) für ein freihandelsabkommen ist, ist mehr als logisch. nur so ein abkommen wird langfristig das gegenteil bewirken von dem was man sich erhofft.

man kann sehr wohl von einem terrorstaat usa reden, da sie rücksichtslos, arrogant und total unsozial ihre eigenen intressen, wenn nötig sogar mit gewalt (siehe irak/kuwait) durchsetzen (siehe finanzmarkt manipulationen die zur eu kriese führten).

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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29.01.2014 14:54 Uhr von Rechtschreiber
 
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Hahahaha diese Ausgeburt eines inkompetenten ......

Kaum pupst die IHK, bekommt die Ferkel Weichflöte kalte Füße...

Meine Güte wie dumm sind die Wähler eigentlich, die diese Riesenflasche Weichspüler erneut gewählt hat?
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29.01.2014 14:59 Uhr von RickJames
 
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Ist das No-Spy-Abkommen nicht an der Trotzhaltung US Regierung gescheitert?
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29.01.2014 15:02 Uhr von borussenflut
 
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Was ist denn das für eine Warnung ,die USA
würden das Freihandelabkommen nie scheitern lassen,
das ist doch einzig und allein nur zu ihrem Vorteil.

Das höchste Glück, das Deutschland haben könnte wäre,
wenn das Ding nicht zustande käme.

Also was bitte schön labert die da ?
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29.01.2014 15:16 Uhr von bewer
 
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@usambara

So verstehe ich das auch:

"Vertrauen sei der Kern der Zusammenarbeit. Dennoch warnte die Kanzlerin vor unüberlegten Schritten, wie dem Aus für das geplante Freihandelsabkommen."

Das heißt für mich so viel wie:

Merkel in Richtung USA: "Hey, Vertrauen ist besser als Kontrolle."
Merkel in Richtung ihrer eigenen Leute: "Hey, auch wenn die uns ausspionieren, dagegen etwas zu tun ist falsch. Gefährdet mir bitte nicht mein Freihandelsabkommen."


Und das schließlich, heißt für mich es bleibt alles beim Alten. Die Regierung tut nichts und alle Welt rennt blind den USA hinterher. Schade.

[ nachträglich editiert von bewer ]
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29.01.2014 16:53 Uhr von Justus5
 
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Natürlich können wir was tun: Das Freihandelsabkommen nicht zustande kommen lassen.

Das ist so und so eine Ausgeburt von Wirtschaftslobbyisten, vor allem auf US-Seite.
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29.01.2014 17:03 Uhr von Sting24
 
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Obama setzt sich für die Interessen der USA ein. Man hat gestern rausgehört in der Obama Rede zur Lage der Nation was sie vorhaben nämlich die Nummer Eins in der Weltwirtschaft zu werden und bleiben. Mit erneuerbaren Energien Autoindustrie und und und. Das Know-how dazu verschaffen sie sich durch Wirtschaftsspionage hier und dort.
Nicht vergessen seiner Forderung nach einem Mindestlohn von 10,10 Dollar.

Bis Merkel gemerkt hat was hier los ist wird alles an High-End Produkten in den USA hergestellt. Aber es ist ja für sie ein Absolutes Neuland. Also versteht doch .....

[ nachträglich editiert von Sting24 ]
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29.01.2014 19:54 Uhr von yeah87
 
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Hahahaha als ob die sich traut irgendwas zu machen.

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