29.01.14 12:51 Uhr
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Sohn verpasste Flug: ADAC-Managerin nutzte Rettungsflieger für Urlaubsreise

Es kam bereits heraus, dass mehrere Verantwortliche bei dem Automobilclub ADAC den Rettungsflieger für private Reisen missbrauchten (ShortNews berichtete).

Nun wurde ein weiterer konkreter Fall bekannt, bei dem eine Managerin ihren Sohn per Rettungsflieger in den Ägypten-Urlaub nachreisen ließ.

Der Sohn der Juristin und dessen Freund hatten ihren Flug verpasst, so dass der Ambulanzjet für schwere Notfälle einfach dazu hergenommen wurde.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sohn, Flug, ADAC, Managerin
Quelle: www.huffingtonpost.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2014 12:58 Uhr von Nasa01
 
+15 | -1
 
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Wahnsinn.
Ab einer bestimmten Stellung - egal ob in Wirtschaft oder Politik - verliert man anscheinend jeglichen Charakter.
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29.01.2014 13:00 Uhr von brycer
 
+7 | -0
 
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Tja, wer hätte das gedacht? ;-P
Natürlich jeder, der einigermaßen denken kann.
So ist der Mensch eben. Kaum hat er ein wenig Macht, spielt er diese nicht nur für andere aus. Er selbst will auch davon profitieren.
Egal ob jetzt beim ADAC oder der Bundesregiuerung oder sonstwo. Jeder macht das was in seiner Position möglich ist, wenn es ihm nützt.
Zumindest hat man beim ADAC noch die Möglichkeit auszutreten, wenn man sagt: "Dafür sollten aber unsere Beiträge nicht verbraten werden."
Bei der Bundesregierung und den Steuergeldern ist das etwas anderes. Zumindest habe ich bis heute noch kein Formular für ´den Austritt aus der Lohn-/Einkommenssteuer´ gesehen. ;-P
Bei der Kirche und der damit verbundenen Kirchensteuer ging das ja noch... ;-)
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29.01.2014 13:02 Uhr von usambara
 
+3 | -0
 
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die Taucherausrüstungen haben nicht ins Handgepäck gepasst...
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29.01.2014 13:59 Uhr von brycer
 
+5 | -2
 
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@wok!:
Versuch du mal mit so einem Flugzeug mit zu fliegen, mit der Begründung: "Ihr fliegt doch sowieso,. Dann kann ich doch gleich mitfliegen."
Dann erklären sie dir, wenn du Glück hast und nicht gleich mit einem Tritt in den Hintern hinaus befördert wirst, dass das nicht ginge. Aus versicherungstechnischen Gründen - du könntest eines ihrer empfindlichen Geräte kaputt machen - ... - irgend einen Grund werden sie dir schon präsentieren.
Was willst du dann sagen?
´Bei dem Sohn dieser Managerin ging das doch auch.´ ???

Da stinkst du einfach ab, weil du ja nicht die ´Macht´ einer ADAC-Managerin hast.
Um das geht es hier doch - dass die ihre Stellung einfach, ohne Skrupel, ausnutzen, nicht um die Tatsache des Fluges.

[ nachträglich editiert von brycer ]
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29.01.2014 14:13 Uhr von Nasa01
 
+2 | -3
 
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@wok
Dann findest hier auch nichts weiter dabei... .oder ?
http://www.shortnews.de/...

Bei mir auf dem Dach liegt Schnee. Auf der PV auch.
Mal eben schnell den ADAC anrufen, dass die mit dem Hubschrauber kommen und den Schnee runterblasen damit die PV wieder läuft.

[ nachträglich editiert von Nasa01 ]
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29.01.2014 16:09 Uhr von tafkad
 
+1 | -0
 
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@wok!

Das Deadhead oder Standby Flüge etwas anderes sind sollte verständlich sein oder?
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29.01.2014 18:43 Uhr von MBGucky
 
+3 | -0
 
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@brycer

es mag ja falsch gewesen sein, dass die Managerin das so gemacht hat. Jedoch wurde in der News absichtlich weggelassen, dass der Heli sowieso fliegen musste. Dadurch entsteht der Eindruck, dass der Heli extra für den Sohn geflogen ist, was die Sache noch schlimmer machen würde als sie eigentlich ist.
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29.01.2014 18:56 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ brycer

"Versuch du mal mit so einem Flugzeug mit zu fliegen, mit der Begründung: "Ihr fliegt doch sowieso,. Dann kann ich doch gleich mitfliegen.""


Das ist bei den US-Streitkräften für aktive und ehemalige Angehörige z.B. kaum ein Problem.

Für Mitarbeiter von vielen Airlines ist das auch privat, sofern Plätze frei sind, ebenfalls kostenlos oder extrem vergünstigt möglich.
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29.01.2014 20:01 Uhr von brycer
 
+1 | -1
 
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@Perisecor:
Das mag sein. Aber da handelt es sich, wie du selber sagst, um Angehörige oder ehemalige Angehörige der Streitkräfte oder um Mitarbeiter der Airlines.
In beiden Fällen haben sie also direkt mit der fliegenden Organisation zu tun.
Aber auch bei denen kann wohl keiner ankommen und sagen: "Nehmt doch bitte einen Familienangehörigen von mir und seinen Freund mit."
Wo ziehst du da die Grenze?

Außerdem hat die Managerin damit gegen die eigene Richtlinien des ADAC verstoßen ("Missbrauch von Rettungsgeräten").
Auch wenn sie daraufhin zurückgetreten ist, wirft das doch ein etwas seltsames Licht auf den ADAC, wenn dort in der Führungsebene gegen die selbst auferlegten Regeln, die dort allerdings auch sehr gut bekannt sein müssten, verstoßen.

Das mit dem Freund und die bestehenden Richtlinien sind doch zwei Details, die anscheinend gerne überlesen werden.
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29.01.2014 20:23 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ brycer

Bei United Airlines ist es z.B. möglich, dass über das Mitarbeiter-Buchungssystem auch nicht verwandte Personen gebucht werden können. Das unterliegt natürlich gewissen Beschränkungen (die mir im Detail nicht bekannt sind).



"Außerdem hat die Managerin damit gegen die eigene Richtlinien des ADAC verstoßen ..."

So weit ich weiß steht in den ADAC-Statuten, dass Mitglieder des Präsidiums die Luftfahrzeuge nutzen dürfen. Ob das stimmt und ob ihr Sohn darin inbegriffen wäre, weiß ich nicht, ich habe diese Aussagen lediglich in zwei seriösen Publikationen gelesen und nicht weiter verfolgt.
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29.01.2014 21:44 Uhr von brycer
 
+1 | -1
 
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"...Bei United Airlines ist es z.B. möglich, dass über das Mitarbeiter-Buchungssystem auch nicht verwandte Personen gebucht werden können. Das unterliegt natürlich gewissen Beschränkungen (die mir im Detail nicht bekannt sind)..."
Das mag sein. Dann existiert auch bei der Airline eine Richtlinie die das offiziell regelt. Beim ADAC gibt es aber so etwas nicht.

"...So weit ich weiß steht in den ADAC-Statuten, dass Mitglieder des Präsidiums die Luftfahrzeuge nutzen dürfen. Ob das stimmt und ob ihr Sohn darin inbegriffen wäre, weiß ich nicht, ich habe diese Aussagen lediglich in zwei seriösen Publikationen gelesen und nicht weiter verfolgt. "
Du glaubst doch nicht allen Ernstes dass sich diese ADAC-Richtline nur auf Präsidiumsmitglieder bezieht. Die dürfen nicht mitfliegen, aber die Kinder der Schwester ihrer Schwiegertöchter schon?
Ein Präsidiumsmitglied muss am Boden bleiben, während seine Sekretärin einsteigen darf?...
;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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30.01.2014 09:19 Uhr von tafkad
 
+2 | -0
 
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@brycer

Also, ich kann nur von einer deutschen Airline sagen, das es dort wie folgt aussieht. Der Mitarbeiter selbst kann für sich selbst und eine Fremde Person Standby-Tickets kaufen und dann hoffen mitgenommen zu werden. Weiterhin können Eltern, Kinder und Ehe/Lebenspartner Standby-Tickets selbst beziehen, dabei aber keinen anderen mitnehmen, außer er kauft ein reguläres Ticket für den Flug, das kann nur der Mitarbeiter selbst. Geschwister sind z.b. schon ausgenommen und können keine Standby-Tickets beziehen. Dabei ist zu beachten, das hier kein kostenloser Flug stattfindet, kostenlos ist der Flug nur wenn es dienstlich ist. Z.b. es ist ein Pilot/Flugbegleiter krank geworden und Ersatz muss an den entsprechenden Flughafen ran geschafft werden. Ich glaube nicht das sich deutsche Airlines hier groß unterscheiden werden.
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30.01.2014 09:52 Uhr von brycer
 
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"...Dabei ist zu beachten, das hier kein kostenloser Flug stattfindet, kostenlos ist der Flug nur wenn es dienstlich ist..."
So hätte ich das auch vermutet. Dass dienstlich angeordnete und erforderliche Flüge der Airline kostenlos sind, das versteht sich ja irgendwie von selbst. Aber für sein ´Privatvergnügen´ muss der Mitarbeiter schon selbst blechen. ;-P

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