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USA: Behörden haben MIT-Messung des radioaktiven Niederschlags behindert

Das US-Forschungszentrum MIT ist ob der Messung radioaktiven Niederschlags nach der Katastrophe im japanischen Fukushima besorgt. Die Messungen lieferten höhere Werte als nach der Katastrophe von Chernobyl.

Dabei hatten US-Behörden versucht, die Forscher an der Messung des Niederschlags zu hindern. Es sei sogar so weit gewesen, dass die Behörden dem MIT die Messungen boykottiert hätten.

"Die aktuellsten Zahlen, die mir vorliegen, zeigen, dass 80 Petabecquerel von Cäsium-137 in die Umwelt abgegeben wurden", so Jay Cullon. Beim Supergau in Chernobyl wurden 75 Petabecquerel freigesetzt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Radioaktivität, Messung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2014 11:53 Uhr von intoTHEdarkness
 
+2 | -15
 
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29.01.2014 12:51 Uhr von Paganini
 
+10 | -5
 
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"Es sei sogar so weit gewesen, dass die Behörden dem MIT die Messungen boykottiert hätten."

Was´n das für´n Satz? Wie kann man denn Messungen boykottieren? Und die Satzstellung ist ja mal ungeheuer grausam.
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29.01.2014 13:12 Uhr von KeepOnRollin
 
+4 | -2
 
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@Paganini:

Vermutlich dadurch, dass die Genehmigungen für das Betreten und die Benutzung von Staatseigentum- und Ressourcen nicht, oder mit erheblicher Verzörgerung, genehmigt wurden. Das könnte man als Boykott bezeichnen.

Wundern würde mich diese Vorgehensweise nicht, da man in der USA sowieso alles mit der Begründung der Wahrung der nationalen Sicherheit durchführen kann, und dazu gehört für US-Amerikaner natürlich auch, dass keine Panik oder Unsicherheit in der Öffentlichkeit entsteht. So kann man in einer Demokratie rechtlich völlig korrekt dem Volk wichtige Informationen vorenthalten.

[ nachträglich editiert von KeepOnRollin ]
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29.01.2014 13:58 Uhr von TheRealDude
 
+1 | -1
 
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Wen wunderts..?
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29.01.2014 20:01 Uhr von Paganini
 
+1 | -1
 
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KeepOnRollin:

Dennoch kann man Messungen nicht boykottieren. Man kann vielleicht das MIT boykottieren, aber nicht deren Messungen.

Sachlich weiß ich schon, was gemeint ist, aber der Autor hätte es vielleicht auch in allgemeinverständlichem Deutsch ausdrücken können und nicht in Du-weißt-schon-was-ich-meine-Deutsch. Diesen Anspruch sollte man bei journalistischen Meldungen schon erfüllen können.

Und "dem MIT die Messungen" geht schon mal gar nicht, lieber "die Messungen des MIT".

Und bevor jetzt wieder das Geheule von wegen Korinthenkackerei losgeht: Stellt euch mal eine Newsseite vor, auf der alle Nachrichten in Gossensprache verfasst sind, damit wärt ihr auch nicht einverstanden.
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30.01.2014 08:10 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Paganini,
Vorstellungskraft ist da nicht nötig- BILD.de gibts doch schon...
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31.01.2014 10:14 Uhr von Rychveldir
 
+1 | -0
 
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Schöne Zahl, wissen die auch, was ein Bequerel ist? Ein Bequerel ist die Einheit für radioaktive Aktivität, das heißt 1 Bq entspricht einem zerfallenden Atom pro sekunde. Es zerfallen also gut 8*10^16 Atome pro sekunde. Wieviel Energie wird dabei frei?

CS-137 setzt pro zerfall 1.176 MeV frei, das entspricht ca. 1.176*10^6*8*10^16*1.6*10^-19 Joule pro Sekunde oder ca. 15 Kilowatt.

Wenn man diese Leistung auf nur 10 Quadratkilometer verteilt, bleibt pro Quadratmeter gerade noch eine Leistung von 0,0015 Watt.

Wenn ein Mensch mit 80 kg diese Dosis dauerhaft absorbiert, also mitten drin lebt, dann entspricht das ca. der Millionenfachen Hintergrundbelastung, wenn ich mich nicht verrechnet habe.

Die Frage ist, wie sich das verteilt hat und wo man es gemessen hat. 10 Quadratkilometer wäre ein extrem kleines Gebiet und der letzte Satz der News weist eher darauf hin, dass dies die Gesamte Dosis war. Und der größte Teil dieser ist laut Quelle im Pazifik gelandet! Dort Verteilt er sich locker auf die Millionenfache Fläche, womit sich am Ende die Belastung für Meeresbewohner in einiger Distanz nicht einmal verdoppelt. Die natürliche Hintergrundbelastung schwankt aber auch ohne Menschliches zutun schon in Deutschland um den Faktor 2 und weltweit noch erheblich mehr, eine Verdoppelung hat also wenig Einfluss.

Die hohe Zahl in der News klingt beängstigend, aber man sollte sich immer die Relationen dazu ansehen.

"Der Anteil der toten Meerestiere auf dem Grund des Pazifik vor Kalifornien stieg in den letzten zwei Jahren auf 98%, eigentlich sollte der bei <1% liegen, andere Stationen berichten ähnliche."

Der Anteil woran? Sind 98% tot und 2% lebendig?

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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31.01.2014 10:23 Uhr von Rychveldir
 
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http://www.toasted.ch/...
Schöne fake-karte. Wenn die wahr wäre, dann wären in den USA ca 75 Millionen Menschen gestorben. 750 RAD entsprechen 7,5 Gy, diese Dosis ist unbehandelt zu 95-100% tödlich. Das Gebiet, das auf der Karte eingezechnet ist, wird von gut 80 Millionen Menschen bewohnt.

Checkt doch verdammt nochmal eure Quellen, bevor ihr diesen Mist überall herumkopiert!! Das ist doch nicht zu fassen. Hauptsache Panik. -_-

Das "besogniserregende Video" ist ja wohl ein Witz.

1. wo wurde es aufgenommen?
2. von wem?
3. wann?
4. worauf liegt der Geigerzähler?
5. er zeigt ca 0.5 Mikrosievert/h, das entspricht auf ein Jahr gerechnet ca. 4.3 mSv und ist somit wunderbar innerhalb des natürlichen Hintergrunds, der zwischen 1 und 10 liegt. Also nichts außergewöhnliches.

Aber ein bisschen dramatische Musik zu einer stinknormalen Messung und auf einmal ist es "besorgniserregend"?? Leute, ernsthaft???

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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31.01.2014 22:13 Uhr von facepalm
 
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Rychveldir, die News stammt von den Deutschen Wirtschafts-Nachrichten DWN. Die Behauptungen von denen sind praktisch immer Moppelkotze.

http://www.psiram.com/...

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