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Mögliche Zwangsabgabe: Vermögende über 100.000 Euro müssen unter Umständen zahlen

Daniel Steller, Ökonom, hat geäußert, dass die Zwangsabgabe, welche von der Bundesbank vorgeschlagen wurde, alle Vermögen treffen könnte, die über 100.000 Euro betragen würden.

Steller sagte, dass die Politik nun auch das Kernproblem der Krise erkannt habe. Es handele sich keineswegs um eine normale Rezession. Man müsse nun die Suppe auslöffeln, die 30 Jahre Verschuldung aufgetischt habe.

"Obwohl Staaten sich bemühen und sparen, bekommen sie die Dynamik der weiter steigenden Schuldenquoten nicht in den Griff. Damit nähern wir uns dem Punkt, an dem offene Schuldenschnitte im Raum stehen", so Steller weiter. Nun müsse man klarstellen, wer zahlen muss.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Euro, Zwangsabgabe
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2014 11:06 Uhr von Borgir
 
+36 | -7
 
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Es wird nahezu garantiert nicht bei der Abgabe auf Vermögen über 100.000 Euro bleiben. Es wird irgendwann in näherer Zukunft eine Schuldensteuer für Alle geben. Davon abgesehen: Die kündigen das schon so lange an, da werden einige ihre Vermögen in "Sicherheit" bringen.
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29.01.2014 11:26 Uhr von SN_Spitfire
 
+14 | -5
 
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@Verfasser: Lern erstmal richtig zitieren! Der Typ heisst Stelter und nicht Steller...

Zur News:
Gehts hier um Bar-Vermögen, oder um Hab und Gut?

Ziemlich krasse Formulierungen die dieser Stelter aufstellt und sogar an Bargeldverbot denkt.

Ich werds in meinem Leben glaub echt noch erleben, dass in Deutschland die Revolution ausbricht, wenn das so weiter geht.

Es wird echt Zeit, dass man sein Geld ins EU-Ausland bringt, wo der Fiskus es nicht mehr erreichen kann.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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29.01.2014 11:26 Uhr von SaxenPaule
 
+10 | -3
 
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Ok, doofe Quelle usw., aber passieren könnte sowas natürlich grundsätzlich.

Unfari daran ist.. angenommen ich habe mir 300.000 Euro erspart und möchte mir diese fürs Alter aufbewahren (nehme auch etwas wertverlust in Kauf), muss ich dann Abgaben darauf machen, z.B. 25% von allem über 100.000, also 50.000 Euro.

Wenn ich mir von dem Geld jetzt aber ein Haus oder eine Wohnung für 250.000 Euro kaufe, habe ich noch 50.000 Euro übrig, muss also nichts bezahlen.

Doof ist also der, der das Geld auf dem Konto belässt.


Wie sähe das z.B. bei Aktien aus? Was ist wenn ich 50.000 Euro Bar und 250.000 in einem Aktiendepot habe? Muss ich dann meine 50.000 Barvermögen abgeben? Was ist wenn ich die gar nicht hätte, sondern reines Aktienvermögen? Muss ich dann Teile davon verkaufen oder Geld aufnehmen, um die Abgabe zahlen zu können?
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29.01.2014 11:33 Uhr von CrazyWolf1981
 
+30 | -10
 
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Für Griechenland und co ist Geld da. Für Sozialschmarotzer auch, sogar für die, die nur ins Land kommen zum kassieren und nie die Sprache lernen oder auch nur die Absicht für einen Job haben. Aber die, die durch Arbeit eh schon abzüge haben um diesen Misst zu finanzieren, sollen dann nachher nochmal bluten. Das wird einen Aufstand geben. Denn es trifft nicht die Reichen, sondern nachher jeden der irgendwie Einkommen hat. Denn die Reichen bringen ihr Geld vorher in Sicherheit.
Finde den Gedanken mit den 100000 € schon krass. Sparst dir auf ein Eigenheim und dann nimmt man dir einfach was davon weg, damit es dafür nicht mehr reicht. Zumal man dafür schon lange Steuern bezahlt hat mit dem Gehalt. Kriminelles Pack.
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29.01.2014 11:40 Uhr von Knopperz
 
+6 | -12
 
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DWN Panikmache
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29.01.2014 12:14 Uhr von esKimuH
 
+8 | -0
 
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Da muss man sein hart verdientes Geld abdrücken. Für nichts. Unfair. Auch wenn ich bei weitem nicht so viel auf der Bank habe..
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29.01.2014 12:26 Uhr von azru-ino
 
+5 | -0
 
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Das machen die, damit es in Zukunft weniger Sparer gibt (es kann ja nicht sein dass jemand sein Geld behält - Irre, oder?*) und künftige Bauherren stattdessen einen teuren Kredit aufnehmen. Ist also das Schlagen von zwei Fliegen mit einer Klappe, nämlich mehr Verträge für die Banken und mehr "Steuereinnahmen" für den Staat.
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29.01.2014 12:48 Uhr von Götterspötter
 
+18 | -3
 
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*lach .......

War ja klar .... natürlich nicht vor der Wahl :D ..... und die ganzen Deppen haben Ihren Henker selber gewählt und bis auf die Zähne verteidigt

Ich sitze jetzt mal hier ... und lache noch ein paar Stunden weiter über die ganzen Idioten und Dummbeutel .... dennen man von Dschungekcamp bis Groko ... und anderen Wahlversprechen alles verkaufen kann .....

IHR habt es ja so gewählt .... also jetzt nicht den Schwanz einzeihen und zahlen .... zahlen ..... zahlen .....

PS ....... Manchmal hasse ich mich dafür, dass ich immer Recht behalte :D
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29.01.2014 12:57 Uhr von olip1308
 
+6 | -1
 
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Die Saxo-Bank aus Dänemark geht aufgrund der bestehenden Ratlosigkeit der Euro-Politiker davon aus, dass es bereits im Jahr 2014 eine Zwangsabgabe für Sparer geben soll, die ein Sparguthaben von mehr als 100.000 Euro besitzen.
Diese flächendeckende Enteignung soll von der Politik wohl als Reichensteuer verkauft werden, so die Saxo-Bank weiter. Damit soll eine Panik unter den Sparern vermieden werden.
Die Saxo-Bank geht davon aus, dass die Abgabe bei fünf bis zehn Prozent liegen dürfte.
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Die Zwangsabgabe in Zypern ist laut Botschafter Minas A. Hadjimichael nur ein Probelauf. Die Zwangsabgabe soll laut dem Botschafter Zyperns für ganz Europa kommen, auch für Kleinsparer.
In Zypern sei die Zwangsabgabe als Versuch eingeführt worden. Das Land habe sich laut Hadjimichael nicht wehren können, weshalb es als Versuchskaninchen hat herhalten müssen. Dabei habe die Troika immer im Hinterkopf gehabt, die Abgabe überall einzuführen.
"Sie wollen das Geld der Sparer dafür benutzen, um die Banken vor dem Bankrott zu retten. Und ich rede nicht nur über die nicht versicherten Guthaben", so der Botschafter. Damit sollen auch Guthaben herangezogen werden, die unter 100.000 Euro liegen.

[ nachträglich editiert von olip1308 ]
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29.01.2014 13:39 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -13
 
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....und die täglich gleiche Leier aus der der gleichen Quelle und vom gleiche Autor.

Ich finde es sehr gut das die Banken und deren Gläubiger (Anleger) vor den Steuerzahlern in die Haftung gehen!
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29.01.2014 13:45 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -9
 
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@Borgir
"näherer Zukunft eine Schuldensteuer für Alle geben. Davon abgesehen: Die kündigen das schon so lange an,"

1. Ein Großteil unserer Steuern wird für den Schuldendienst verwendet, das ist schon immer so.

2. Ein Währungs-/Vermögensschnitt kommt immer definitiv ohne jegliche Ankündigung.

"da werden einige ihre Vermögen in "Sicherheit" bringen"

Es gibt keine Sicherheit.
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29.01.2014 13:46 Uhr von Dillenger
 
+2 | -1
 
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Da bleibt fast nur noch eines zu sagen : Kopfkissen...Das gute,alte Kopfkissen...
Da spart man, jeden Cent um vielleicht auch mal etwas seinen Nachkommen zu vermachen, sich was fürs Alter zurück zu legen usw. und dann sowas. Müssen wahrscheinlich...hat was ganz böses. Entweder ist es MÜSSEN oder WAHRSCHEINLICH demnach sollte der Satz lauten : Könnten wahrscheinlich damit rechnen...MÜSSEN allerdings ist beschlossene Sache :-(
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29.01.2014 14:10 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -9
 
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@Dillenger

Das Kopfkissen birgt bei einer Währungsreform das Risiko eines Totalverlustes.
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29.01.2014 14:23 Uhr von Brain.exe
 
+3 | -2
 
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"Nun müsse man klarstellen, wer zahlen muss."
Wie wäre es mit den Politikern die mehrere Tausen Euro im Monat fürs rumsitzen bekommen?

Warum sollte ich als Bürger, der sein Leben lang Steuern gezahlt hat jetzt nochmal zahlen müssen nur weil die Politiker zu doof sind mit meinen Steuern zu arbeiten.

Milliarden für andere Länder. Mehrere Hundert Millionen in dämliche Baustellen im Land. Und ich soll noch mehr Zahlen?
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29.01.2014 14:33 Uhr von maxyking
 
+8 | -4
 
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Wie wäre es damit
100 000 - 1000 000 10% Abgabe
1-50 Mio 20% Abgabe
50 Mio - 1 Mrd 50 % Abgabe
1 Mrd + 90 % Abgabe

ich wäre mit einverstanden. Die erste Gruppe würde mich gerade so betreffen aber damit könnte ich leben wenn ich wüsste das die Leute die an der Situation schuld sind Richtig bluten müssten.
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29.01.2014 14:59 Uhr von maxyking
 
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@ ZRRK

Das hat nichts mit Neid oder Weltverschwörung zu tun, sondern mit der Realität und wie in Zeiten in denen es denn meisten Durchschnitts Menschen finanziell schlechter geht die Reichen 1 % ihr vermögen vervielfacht haben. Die 80 reichsten Menschen der Welt besitzen so viel wie die 3 Mrd Ärmsten. Und das ein Großer teil dieses Vermögens durch Spekulationen, die auf Kosten der Allgemeinheit gehen, zustande gekommen ist wird auch keiner unverschuldet enteignet.

Was wäre den dein Vorschlag ?
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29.01.2014 15:41 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -7
 
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