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USA: Mann schob schwangerer Freundin Abtreibungspille unter

"Das war nicht nur eine Prozessverhandlung für mich," sagte die 27-jährige Frau zum Richter in Florida. "Es ging um den Tod meines Kindes."

Ihr 29-jähriger Ex-Freund vertauschte ein Antibiotikum seiner Freundin mit einer Tablette, die starke Kontraktionen der Gebärmutter auslöste. Vorher entfernte er die Bezeichnung auf der Tablette. Die Frau verlor nach Einnahme des untergeschobenen Medikaments ihren sechs Wochen alten Fötus.

Der Ex-Freund wurde zu 13 Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mann, Freundin, Abtreibung
Quelle: www.nydailynews.com

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29.01.2014 12:05 Uhr von perMagna
 
+27 | -11
 
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"13 Jahren und acht Monaten Haft verurteilt."

Die sind echt nicht zimperlich. Aber die richtige Strafe für eine Tat, die niedriger nicht sein könnte.
In D wäre bestimmt die Ausweglosigkeit der Situation des Mannes festgestellt worden, eine Kurzschlusshandlung, die lediglich therapiebedürftig wäre...
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29.01.2014 12:24 Uhr von polyphem
 
+23 | -11
 
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Das war Mord und hätte möglicherweise auch die Mutter umbringen können. Extrem skrupellos und hinerhältig, ohne Rücksicht auf Verluste ist der Typ vorgegangen. Das Urteil ist gerechtfertigt.
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29.01.2014 12:44 Uhr von MattMonroe
 
+42 | -11
 
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Um ehrlich zu sein bin ich hier gespaltener Meinung. Klar, er hat de Strafe verdient und in dieser Form ist es nicht verzeihbar und nicht zu befuerworten was er getan hat.

Auf der anderen Seite nehme ich jegliches Minus fuer meinen Kommentar billigend in kauf da ich der persoenlichen Ansicht bin, dass der Mann in Deutschland in diesem Zusammenhang keinerlei Rechte hat.

Wie oft passiert es, dass Frauen sich Kinder machen lassen ohne das der Mann es weiss.

Bester spruch einer EX Freundin war "dann lass ich mir ein Kind von Dir machen, dann brauche ich nicht arbeiten gehen". Sorry aber absolut asozial und der deutsche Staat unterstuetzt solche niederen Kreaturen auch noch mit dem Bonus, das sie den Erzeuger (was anderes ist man dann nicht) auch noch richtig mit allen moeglichen Unterhaltsforderungen im wahrsten Sinne des Wortes ausziehen koennen.

Hier sollte man durchaus eine Regelung finden aber so etwas ist in Deutschland ja nicht moeglich. Warum muss man fuer etwas zahlen, was die "andere Partei" wissentlich und gegen mein persoenliches Wohl und meine freie Entscheidung unternimmt und bewilligend eingeht?

Ist mir noch immer ein absolutes Raetsel. Sie will es, dann soll sie auch schauen wie sie klar kommt wenn ich mich als Mann klar distanziere und es nicht moechte.

Zum Thema "Dann lass dich doch Sterilisieren"... Generell gute Idee nur ist es ein ziemlich grosser Aufwand und wird auch nicht ohne weiteres durchgefuehrt.

Also bitte, ich warte auf die Negativen Bewertungen. Dann aber bitte mit Begruendung ;)
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29.01.2014 13:12 Uhr von VT87
 
+20 | -15
 
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@ MattMonroe

Was hält denn die Männerwelt vom Verhüten? Wenn man selber auf die Verhütung achtet, dann kann ja eigentlich nichts passieren.

Aber ohne Gummi ist ja viel schöner, oder? Dann muss Mann eben mit den Konsequenzen leben.
Bei der Frau kann es eben auch trotz Pille zu einer Schwangerschaft kommen und in der News wird nicht einmal erwähnt, dass sie ihm das Kind untergeschoben hat....

Wer Sex haben kann, der muss auch mit den Konsequenzen leben. Wie fair wäre das denn bitte, wenn der Mann sich dann einfach aus dem Staub machen könnte ohne für sein Handeln die Verantwortung zu übernehmen?
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29.01.2014 13:40 Uhr von omar
 
+0 | -9
 
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Also dass er bestraft gehört, steht ausser Frage.
Aber das Strafmaß finde ich schon etwas extrem.
Da hätten es auch 6 Jahre getan (für jede Woche 1 Jahr).
Aber sei es drum.
Das dient vielleicht zur Abschreckung...
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29.01.2014 14:02 Uhr von MattMonroe
 
+8 | -6
 
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@VT87
In einer Partnerschaft sollte man einander vertrauen koennen. Das es selbst mit Pille zu einer Schwangerschaft kommen kann ist mir klar, dass ist etwas anderes. In meinem Kommentar ging es um meine persoenliche Meinung und Erfahrung.

Trotz des vorausgesetzen Vertrauens kommt es immer wieder zu derartigen Vorfaellen, im Freundeskreis durchaus schon passiert, von daher vertrete ich weiterhin meinen Standpunkt.

@mr.easht
Auf Grund Deiner Aussagen und der damit verbundenen, direkten Beleidigung meiner Person welche in einer sachlichen Diskussion -welche ich hier erwartet haette- keinen Platz hat, muss ich leider davon ausgehen das Du auch zur erwaehnten Gattung "Verdummt, minderbemittelt und keine Ahnung vom Leben" gehoerst. Anstand und Respekt kann ich Deinem Post leider nicht entnehmen.

Von daher ignoriere ich Deinen daemlichen Kommentar einfach und melde diesen entsprechend als unpassend und beleidigend. Ich wuensche Dir einen schoenen Tag ;-)
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29.01.2014 14:23 Uhr von maxyking
 
+11 | -12
 
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So bald die Schwangerschaft erkannt ist sollte der Vater ein Mitsprache recht haben, will er das Kind nicht müsste die Mutter entweder abtreiben oder auf einen Großteil der Unterhaltezahlungen verzichten. Eine Schwangerschaft sollte in den ersten 3 Monaten gut zu erkennen sein und dann müsste die Mutter sich dran machen den Vater ausfindig zu machen und in Informieren. Das wäre auf jeden Fall gerechter als die jetzige die Mutter kann machen was sie will Rechtsprechung. Zu diesem Fall würde ich sagen es ist natürlich kein Mord, man kann ihn für Versuchten Mord an der Mutter anklagen wenn eine Gefahr bei für sie bestand oder wegen irgend ner BTM Geschichte weil er ihr ne Pille untergejubelt hat. Sonnst fährt der nächste halt mit dem Auto gegen nen Baum ist jedenfalls besser als 13 Jahre Knast.
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29.01.2014 14:29 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -5
 
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Die Person(en) die sich für das Kind entscheiden sollten dafür auch aufkommen.
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29.01.2014 14:38 Uhr von MattMonroe
 
+2 | -2
 
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@ maxyking: Das waere im Grunde genommen die wuenschenswerte Version, die Realitaet dagegen sieht komplett anders aus.

Hier sollte klar distanziert werden zwischen Dummheit (nicht verhueten und hoffen das nichts passiert) und klarem Vorsatz bzw. dem Umstand, sollte sich der Vater klar von dem Kind distanzieren und auch auf jeglichen Kontakt und Vormundschaft etc. verzichten

@Dracultepes: Auch dies waere die Idealvorstellung, leider sehen Behoerden und Richter das anders.
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29.01.2014 14:49 Uhr von alex070
 
+4 | -4
 
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In Deutschland kämen StGB §218 und §218a zu tragen, demnach ist ein Schwangerschaftsabruch innerhalb der ersten 12 Wochen nach der Empfängnis straffrei. (Und man spricht in der Zeit vom Fötus und nicht vom Kind)

Ein "Mord" ist also nicht begangen wurden und ein "Kind" rechtlich nicht existent.

Jedoch nach §218, Abs. 2. Punkt 1 kann derjenige mit Freiheitsstrafe zwischen 6 Monaten und 5 Jahren bestraft werden, wer einen Schwangerschaftsabruch gegen den Willen der Schwangeren vornimmt.

Die Gesetze und die Gesellschaft schützen das Recht der Mutter und des ungeborenen Lebens höher als die Rechte des Vaters, dies war schon immer so.

Nach der Befruchtung hat der Vater des Kindes erst wieder Pflichten & Rechte wenn es geboren ist. Die Phase dazwischen ist er rechtelos.

Übrigens auch im umgekehrten Fall, wenn er sich das Kind wünscht, sie es aber nicht austragen will.
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29.01.2014 14:55 Uhr von KlötenInNöten
 
+3 | -2
 
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@ZRRK: genau das dachte ich auch. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
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29.01.2014 14:57 Uhr von VT87
 
+9 | -2
 
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@ MattMonroe

Klar sollte man dem anderen vertrauen können. Aber wenn ich mir sicher bin, dass ich mit dem Partner (oder generell) keine Kinder möchte, dann würde ich selber Vorkehrungen treffen.

Aber sich ein einer Partnerschaft aus der Verantwortung zu ziehen, wenn das Kind schon unterwegs ist, oder von der Frau zu verlangen, dass sie ein Kind abtreibt, dass sie haben möchte ist auch nicht die feine Art.

Und hier wird auch immer nur der finanzielle Aspekt betrachtet. Das ist dann euer Kind und ihr habt nicht von euch aus das Bedürfnis euch darum zu kümmern?
Da wäre vielleicht doch Sterilisation kein schlechter Gedanke...
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29.01.2014 15:18 Uhr von alex070
 
+5 | -6
 
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@VT87
"Da wäre vielleicht doch Sterilisation kein schlechter Gedanke... "

Du übersiehst vielleicht die Begebenheit, dass man nur mit derjenigen Frau keine Kinder möchte - grundsätzlich aber Kindern (mit anderen Partnerinnen) nicht abgeneigt ist.

Ich hatte auch EX-Freundinnen mit denen ich mir keine Kinder, aber eine schöne Zeit vorstellen konnte.
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29.01.2014 15:29 Uhr von sooma
 
+9 | -12
 
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@ChaoZs: Was bist Du nur für ein frauenhassendes Würstchen... ganz erbärmlich.
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29.01.2014 15:39 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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@sooma
So kann man natürlich auch versuchen zu diskutieren.
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29.01.2014 16:44 Uhr von VT87
 
+5 | -1
 
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@ alex070

So habe ich das nicht gemeint. Ich habe das in dem Zusammenhang gesagt über Männer, die in der Lage sind ein Kind in die Welt zu setzen und dann kein Bedüfnis haben sich darum zu kümmern.
Klar ist nicht jede Partnerschaft für Kinder gedacht oder geeignet, aber wenn es dann doch dazu kommt, dann sollte man sich auch um seine Kinder kümmern.

@ ChaoZs

Wenn du dich nicht grad von einem reichen Mann hast schwängern lassen, dann ist das Leben einer alleinerziehenden Mutter nicht wirklich einfach...
Kinder groß ziehen ist ein 24/7-Job und viele Frauen gehen zudem arbeiten um über die Runden zu kommen, weil Kinder auch nicht grad günstig sind...
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29.01.2014 17:26 Uhr von Mecando
 
+11 | -5
 
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@ChaoZs
"...Schließlich wollte er das Kind ganz offensichtlich nicht, hat einfach über seinen Kopf hinweg entschieden...
Er hat seine Zustimmung gegeben als er seinen Schwanz in sie rein gesteckt hat.
Jedem Vollhonk sollte klar sein, Verhütung hin oder her, bei einem Geschlechtsakt von Mann und Frau durchaus ein Kind entstehen kann.

@ChaoZs und andere die meinen der Mann hätte ein Mitspracherecht:
Das hat der Mann. Er hat die Wahl ob er mit einer Frau schläft oder nicht. Schläft man mit einer Frau, dann sollte man sich bewusst sein, dass auch Verhütung kein 100%iger Schutz ist. Hundertprozentig wird es nur bei einer Amputation (Mann) oder Ausschabung (Frau). Selbst eine Sterilisation schafft keine Pearl-Index von 0.
Fazit: Wer also heterosexuellem vaginalen Geschlechtsverkehr nachgeht, der geht bewusst das Risiko ein, ein Kind zu zeugen und gibt diesem Leben so seine Zustimmung und sollte im nachhinein nicht rumheulen.
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29.01.2014 19:28 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -8
 
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@ ChaoZs Also ich muss dir rechtgeben.
Wenn eine Frau schwanger wird, dann hat der Mann eigentlich nichts mehr zu sagen.

Wenn er es nicht möchte, oder sie sich trennt und zu einem anderen geht, man zahlt das ganze Leben lang.

Ein Mann hat ja nichtmal das Recht auf einen Vaterschaftstest, wenn man zweifelt, dass die Frau fremdgegangen ist.

Von daher wäre es schon mal ratsam da an den Gesetzen was zu ändern. Wenn die Frau das Kind alleine möchte, dann sollte der "Erzeuger" auch nicht mehr zahlen müssen.
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29.01.2014 20:19 Uhr von Mecando
 
+6 | -4
 
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@blaupunkt123
"Wenn eine Frau schwanger wird, dann hat der Mann eigentlich nichts mehr zu sagen."

Willkommen im Jahre 2014. Es freut mich ihnen mitteilen zu dürfen, dass sich in diesen Dingen in den letzten Jahren so einiges getan hat. *lol*

"Wenn er es nicht möchte, oder sie sich trennt und zu einem anderen geht, man zahlt das ganze Leben lang."

Wenn ein Mann kein Kinder möchte, dann sollte er nicht mit einer Frau schlafen (oder hart gesagt: andere Körperöffnungen nutzen...).
Selbst wenn man verhütet geht man bewusst das Risiko einer Schwangerschaft ein, sofern man vaginalen Geschlechtsverkehr hat. Siehe Pearl-Index.

"Ein Mann hat ja nicht mal das Recht auf einen Vaterschaftstest, wenn man zweifelt, dass die Frau fremdgegangen ist."

Erst informieren, anschließend denken und erst danach Scheiße labern. Bitte in der Reihenfolge und nicht anders. ;)
Ja, es war mal so. Seit einiger zeit hat man aber sehr wohl das Recht auf einen Vaterschaftstest. Dazu gibt es sogar Präzedenzfälle.

"Von daher wäre es schon mal ratsam da an den Gesetzen was zu ändern. Wenn die Frau das Kind alleine möchte, dann sollte der "Erzeuger" auch nicht mehr zahlen müssen."

Wozu? Wer schlau und mündig genug ist um in der Gegend rum zu vögeln, der sollte auch schlau und mündig genug sein um sich der Konsequenzen bewusst zu sein und entsprechend mit diesen zu leben. Das gilt für Mann wie auch Frau.
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30.01.2014 00:45 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -4
 
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@Mecando

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß.
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30.01.2014 07:49 Uhr von Mecando
 
+2 | -3
 
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In dem Fall schon:
Schwarz: Kein Sex, keine Möglichkeit der Schwangerschaft.
Weiß: Sex, auch bei Verhütung mit dem bewusstem Risiko einer Schwangerschaft.

Ich las mich aber gerne belehren wenn du mir Grau erklärst. :)
(Gewaltsamen Samenraub schließe ich mal aus, gegen eine solche Form der Vaterschaft und entsprechenden Konsequenzen kann man vorgehen wenn es sich um eine Straftat handelt.)
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30.01.2014 09:05 Uhr von alex070
 
+2 | -3
 
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@VT87

"Klar ist nicht jede Partnerschaft für Kinder gedacht oder geeignet, aber wenn es dann doch dazu kommt, dann sollte man sich auch um seine Kinder kümmern."

Das wäre selbstverständlich wünschenswert, aber vielfach weit an der Realität vorbei. Sich um seine Kinder zu kümmern bedeutet nämlich nicht alleine monatlich Geld zu überweisen, sondern an der Erziehung und an der Entwicklung des Kindes effektiv beteiligt zu sein.

Zudem bleibt der Konflikt, dass der Mann kein Mitspracherecht darüber habt, ob die Schwangerschaft ausgetragen wird.

@Mecando
"Verhütung hin oder her, bei einem Geschlechtsakt von Mann und Frau durchaus ein Kind entstehen kann."

Sicher kann das entstehen, aber die (auch fehlerhafte) Anwendung von Verhütungsmitteln drückt ja den Wunsch aus Sex ohne eine Schwangerschaft zu haben. Wenn es dabei doch zu einer Schwangerschaft kommt und einer der beiden es nicht will, dann sollte man dem ursprünglichen Wunsch (keine Kinder) folgen und nicht die Gelegenheit "ausnutzen".
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30.01.2014 09:18 Uhr von Mecando
 
+5 | -4
 
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@alex070
"Sicher kann das entstehen, aber die (auch fehlerhafte) Anwendung von Verhütungsmitteln drückt ja den Wunsch aus Sex ohne eine Schwangerschaft zu haben. Wenn es dabei doch zu einer Schwangerschaft kommt und einer der beiden es nicht will, dann sollte man dem ursprünglichen Wunsch (keine Kinder) folgen und nicht die Gelegenheit "ausnutzen""

Wenn man von einer 100%igen Verhütung ausgehend würde, dann gäbe ich dir recht.
Aber jedem der sich für mündig genug hält um rum zu vögeln, der sollte sich auch bewusst sein, dass es keine 100%ige Verhütung gibt (Ausnahmen habe ich in einem der Vorposts erwähnt). Ich verweise gerne auch ein drittes Mal auf den Pearl-Index, selbst eine Steri ist nicht 100% sichern...

Persönliches Beispiel: Mein Sonnenschein hat seinerzeit 3 gleichzeitig und korrekt angewendete Verhütungsmethoden überwunden. ;)

Evtl. ist das nur meine persönliche Meinung, aber: Wer meint er sei erwachsen und mündig, der sollte auch die Konsequenzen seines Handelns tragen.
Wenn man kein Kind zeugen will, oder dieses Risiko nicht eingehen mag, der sollte sich mit ein paar Tüchern auf einer Toilette einschließen....
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30.01.2014 09:45 Uhr von alex070
 
+1 | -4
 
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@Mecando

Niemand geht von einer 100% Verhütung aus, es sei den er vermeidet Geschlechtsverkehr und Sex vollkommen. Dies stelle ich auch überhaupt nicht in Abrede.

Aber mit der Verwendung von Verhütungsmitteln wurde ja eine Vereinbarung zwischen den Ausführenden getroffen. Man möchte GV, aber keine Befruchtung -> Schwangerschaft.

Wenn es aber durch den Akt jetzt zu einer Schwangerschaft kommt ändert das ja nichts an der vorherigen Vereinbarung und Übereinkunft durch die es ja erst zum GV gekommen ist.

Ich denke diese Vereinbarung sollte weiterhin bestand haben, bei der Entscheidungsfindung, ob die Schwangerschaft ausgetragen werden sollte. Vielleicht entscheiden sich ja auch beiden dafür und sehen es als glücklichen Umstand an, aber wenn einer nicht möchte (egal wer) dann greift meines Verständnisses von Gerechtigkeit nach die vorher getroffene Vereinbarung / Zielsetzung.

Deiner moralischen Verantwortungskette über "erwachsenes Handeln" möchte ich hier nicht folgen, da ich sie für zutiefst ungerecht und diskriminierend halte.

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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30.01.2014 09:59 Uhr von Mecando
 
+5 | -2
 
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"Aber mit der Verwendung von Verhütungsmitteln wurde ja eine Vereinbarung zwischen den Ausführenden getroffen. Man möchte GV, aber keine Befruchtung -> Schwangerschaft. "

Ich denke, der Satz müsste folgendermaßen geändert werden:
Man möchte GV, aber möglichst die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung/Schwangerschaft gering halten.

Das sich ja, wie du selber auch bestätigst, keine Befruchtung/Schwangerschaft ausschließen lässt (Pearl-Index), ist die von dir angeführte Vereinbarung in sich unsinnig.

Wenn man(n) absolut keine Kinder will, dann sollte man seinen Lümmel verpackt lassen. ;)
Andernfalls, um deine Form der Argumentation zu nutzen:
Man möchte GV -> bewusstes Risiko einer Befruchtung -> Schwangerschaft -> Zustimmung in dem Moment der Penetration -> Tragen der Konsequenzen

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