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Bundeswehr: Immer mehr Berichte von sexuellen Übergriffen auf Soldatinnen

In der Bundeswehr gibt es immer mehr Berichte von Frauen über sexuelle Übergriffe. 55 Prozent der Soldatinnen haben sich schon über sexuelle Belästigung beklagt.

Dies besagt ein Bericht von Hellmut Königshaus, Wehrbeauftragter von der FDP.

Dem Wehrbeauftragten Königshaus gingen 2013 insgesamt 5.095 Beschwerden über sexuelle Übergriffe ein. Das waren so viele wie noch nie zuvor.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bundeswehr, Beschwerde, Sexuelle Belästigung
Quelle: www.bild.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2014 09:32 Uhr von reala
 
+13 | -2
 
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und...das steht auch im Bericht, 97-97% davon sind einfach nur "schlechte"/ Sprüche und Kommentare.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man das meiste auch als Anbaggern bezeichnen kann.
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29.01.2014 09:36 Uhr von smart1985
 
+7 | -0
 
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Als ehemaliger Soldat lese ich gerne die Berichte ...
http://www.bundestag.de/...
kann man sich hier Herunterladen und durch lesen.
Belästigung von Frauen ist immer wieder ein Thema.

Gerade in Einsätzen in der Ausbildung auf langen Übungen werden frauen sehr schnell aktraktiv und die nahe beziehung 24/7 365 Tage rund um die uhr fällt schon mal deer ein oder andere spruch .
Selbstverständlich unangemessen aber teilweise ist Nato matratze das harmlosteste ....
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29.01.2014 09:37 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -7
 
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Wenn gleich ein paar Sprüche, oder vllt. nur einfaches beherztes Schulterklopfen schon zum sexuellen Übergriff zählt, dann weiss ich auch nicht.

Bei der Bundeswehr gehts eben anders zu.

Was sind das aber für Frauen, die sich freiwillig zur Bundeswehr melden? Vermutlich Mannsweiber, wo eh schon ein Ego jenseits von Gut und Böse vorhanden ist.

Wenn das Madame Alice Schwarzer liest, gibt’s Kloppe... Auweia ;)
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29.01.2014 09:44 Uhr von stoske
 
+4 | -7
 
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Wundert mich gar nicht. Jungs im Alter des Hormonüberschwungs mutieren in der Soldatengruppe wunschgemäß zu tumben Neandertalern. Das ist wie in der Jugend-Clique. Die einzelnen IQ-Werte addieren sich nicht, sondern nivellieren sich auf den kleinsten Wert der Gruppe. Das wussten schon die alten Griechen.
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29.01.2014 09:54 Uhr von akau11
 
+7 | -7
 
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Ich wundere mich, daß wir Deutsche überhaupt noch Kinder kriegen.
Wenn man in Zukunft mit einer Frau reden will muß man bald zu erst einen schriftlichen Antrag stellen.
Das Verhältnis in Deutschland zwischen Mann und Frau ist ohnehin schon mehr als kaputt.
Aber ein Soldat hat zu mir gesagt, diese sogenannten Soldatinnen stehen ohnehin nur auf Frauen.

[ nachträglich editiert von akau11 ]
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29.01.2014 10:23 Uhr von smart1985
 
+3 | -0
 
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Zudem ist die anzahl der meldungen falsch ....
inhaltlich steht in der Papier 5000 eingaben stammen aus der USA bei uns waren es 67 stück + Dunkelziffer .... liebe BILD Zeitung schreibt wenigstens richtig ab ....

Seite 39
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29.01.2014 11:07 Uhr von Swaneefaye
 
+1 | -7
 
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Mannomann... und hier sind scheinbar reichlich unaufgeklärte unterwegs.
Auf anderen Seiten, wo dieses Thema behandelt wird gibt es zwar auch Sprüche, die das Problem kleinreden, sind dann jedoch in der Minderheit.
Hier hingegen wird behauptet:
Es sei doch ´nur´ Anbaggern,
Es seien vermutlich ´Mannsweiber´ deren Ego jenseits von Gut und Böse ist.
Diese Soldatinnen stünden ohnehin nur auf Frauen.
Frauen hätten in Kampftruppen nichts verloren, da die Disziplin verloren gehen könnte und die Frauenwelt grundsätzlich Körperlich unterlegen sei.
Was Frauen allgemein in einer Berufswehr zu suchen hätten, da dort ja eh keine Bildungselite unterwegs sei.
Besonders bei letzterem Klappen sich meine Zehnnägel hoch, nicht nur weil Frauen seiner Meinung nach nicht selbstverantwortlich einen Beruf wählen sollten, da man dort sich der Gefahr aussetzen würde, nur tumben dummen Männern zu begegnen.
Sprich: Frau sollte Frauenjobs machen und die Männer die zur Bundeswehr gehen sind alle dumm.
Ist ein bisschen einseitig diese Betrachtungsweise oder etwa nicht?

Nun gut, dass die Quelle keinesfalls dazu beiträgt die Thematik gerecht zu behandeln ist eine Sache.
Allerdings gehe ich mal davon aus (und ja betitelt mich ruhig als naiv), dass die meisten Menschen soetwas wie ein Gehirn besitzen und dieses auch ab und zu benutzen.
Nun sollte sich mal jeder vorstellen wie es wäre, wenn die eigene Schwester/Tochter/Nichte/Freundin etc. sexuell belästigt würde. Dabei sollte der Allgemeinheit bewusst sein, dass jedes Individuum Belästigung aller Art unterschiedlich beurteilt.
Die eine Stört sich an Sprüchen, die andere ´erst´ wenn gegrapscht wird.
Dann ist es plötzlich nicht mehr eine Kleinigkeit, eine harmlose Baggerei oder ein überfreundschaftliches Schulterklopfen.
Dann wird wieder das Kastrationstransparent aus dem Keller geholt und laut nach Vergerltung geheult.

Außerdem: Willkommen im 21. Jahrhundert meine werten reaktionären Mitbürger. Wir dürfen Jobs wählen, wie wir lustig sind. Das Gilt für beiderlei Geschlechter.
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29.01.2014 11:16 Uhr von Yukan
 
+3 | -1
 
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@Swaneefaye

nimm dir doch selber auch mal ein beispiel daran :)

Fakt ist, dass immer weniger passieren muss, dass sich eine Frau sexuell belästigt fühlt. Was für einen Mann ein kompliment ist, ist für eine Frau schon ne halb´ versuchter sexueller Missbrauch. Und das zieht diejenigen in den Dreck, denen wirklich sexuellen Missbrauch oder Belästigung wiederfahren ist.

Ich kann mich noch an die Bundeswehrdebatte der Frauen erinnern, weil se sich über die Schrittgeschwindigkeit beschwert haben und Rückenschmerzen bekommen haben..
sorry..

Ich bin keiner der sagt "Frauen raus aus der Bundeswehr" - aber wenn man da rein will und möchte Gleichberechtigt sein, beschwert man sich nicht noch darüber, dass man gleichberechtigt wird.

Kerle sind, wie allseitsbekannt, ungezügelter, sexistischer mit ihrem humor. Wenn da Missi reinkommt und das ganze auf die Goldwaage legt, entstehen massig sexuelle Belästigung weil Frauen nun mal Frauen sind, wie Kerle nun mal Kerle. Der Kerl sagt unüberlegt nen anzüglichen Spruch - und Missi, die natürlich viel von sich hält, sieht es nicht als scherz an, sondern als böswillige Absicht, sie bei der nächstbesten Gelegenheit flachzulegen - Spaß und Humor ist da unmöglich, weil sie davon überzeugt ist, dass Man(n) sie prinzipiell flachlegen möchte.

[ nachträglich editiert von Yukan ]
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29.01.2014 11:32 Uhr von Swaneefaye
 
+1 | -4
 
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@ Yukan:

Inwieweit soll ich mir selbst ein Beispiel daran nehmen? Das musst Du mir bitte genauer erläutern.

Und dann: Ja Gleichberechtigung geht einher mit Gleichbehandlung. Was bedeutet, dass ich mir genauso den Arsch aufreißen muss, wenn ich genauso gut in dem gewählten Job sein will, wie die anderen.

Fakt ist jedoch auch, dass eine Frau, fast egal in welchem Berufsfeld, sich weitaus mehr anstrengen muss entsprechende Anerkennung zu bekommen, als es bei einem Mann der Fall wäre.
Allerdings gibt es da auch die Gegenseite bei Männern und Pflegebrufen. Ein männlicher Zahnarzthelfer wird leider nicht gerne gesehen. Das ist in beiden Fällen eine vertrackte Sache, begründet sich jedoch auf dem alten Rollenverständnis der Gesellschaft.

Wie schon betont empfindet jedes Individuum sexuelle Belästigung erst in unterschiedlichen Graden.
Wenn man mich Natro Matratze nennen würde, dann reicht bei mir ein Schulterzucken, da ich es besser weis.
Was dann aber wieder nicht geht, ist, wenn ein Kamerad mir mit einem derben herablassenden Spruch (wie auch immer der dann aussieht) das Gefühl geben würde, minderwertig zu sein. Dazu gehört auch, dass ein Mann nicht das Recht hat mich als sexobjekt zu deklarieren.
Gilt jedoch auch anders herum.
Ich laufe ja schließlich auch nicht durch die Gegend und schreie laut, boah geiler Pimmel alter, willste ficken?
Oder klatsche meinem Kollegen (selbst wenn es nur freundschaftlich wäre) auf den Hintern, nur umd es es als Kumpelgehabe kleinzureden.

Klar, vieles von dem was in solchen Berichten steht wird bei mir innerlich auch nur allzuleicht als Kinkerlitzchen abgetan. Doch ich bin in solchen Fällen nicht betroffen, was ein Glück, also steht mir diesbezüglich auch kein Urteil zu.
Wieso meinen dann aber andere (hauptsächlich Männer), das ihnen das recht zustünde, diese Aussagen zu bewerten?
Das muss man mir dann mal einer erklären.
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29.01.2014 11:35 Uhr von Swaneefaye
 
+0 | -2
 
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Nope, falsch.
Ich habe Architektur studiert.
Und einen Gutmenschjob habe ich auch nicht, dafür jedoch eine Pferdehaarallergie. Mit Ponyhof ist da also nichts ;-)
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29.01.2014 12:01 Uhr von dagi
 
+0 | -0
 
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gibt es eigendlich, im sinne der gleichbehandlung, auch eine weibliche muslimische betreuerin ? den gestern habe ich gelesen das jetzt auch muslimische geistliche gefordert werden !!
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29.01.2014 14:29 Uhr von bigX67
 
+0 | -3
 
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dagi ist der/die/das einzige, das es hier auf den punkt bringt. sexuelle belästigung machen arier einfach nicht.
deshalb muss das übel an den ganzen islamisten in der bundeswehr liegen. vorteil daran ist, dass die islamisten schon über einschlägige erfahrungen in kampfeinsätzen haben.
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29.01.2014 15:26 Uhr von borussenflut
 
+2 | -0
 
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Die Bundeswhr am besten auflösen,
da sie eh nur unterwegs ist um US Interessen
zu vertreten.
Sie ist überflüssig, denn die Ausicht das uns
Holland ,Belgien oder Luxemburg angreifen
tediert gegen Null.
Jetzt könnte man aber sagen, die Russen, aber
das wäre Blödsinn denn wenn die das machen
würden könnte weder die Bundeswehr noch die
USA uns da weiterhelfen.
In Afgahnistan hat die Bundeswehr schon längst
bewiesen, das sie zu Terrorkampf nicht taugt.

Wir hätten also bei einer Abschaffung nichts
verloren und würden sogar Geld sparen.

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