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Taufkirchen: Patient blieb 60 Tage in der Forensik angeschnallt - Strafanzeige

Der Fall im Bezirkskrankenhaus in Taufkirchen entpuppt sich als "folterähnlicher Zustand" gegenüber dem Patienten. Martin R. wurde 60 Tage in einem Bett fixiert. Angeschnallt musste er seine Notdurft in einer Bettschüssel vornehmen. Eingewiesen wurde er wegen seiner Einbildung, er sei eine Frau.

Der Patient war laut Zeugen mit einer Neun-Punkte-Fixierung ruhig gestellt worden. Er hatte sich zuvor gegen eine Depot-Spritze gewehrt. Recherchen des von Gustl Mollath unterstützten Martin Heidingsfelder haben ergeben, dass Fixierungen übermäßig oft in diesem Haus vorkämen.

Heidingsfelder erstatte jetzt Anzeige gegen das Bezirkskrankenhaus. Nach Einsichtnahme der Krankenunterlagen des Patienten stellte er darin vermutlich lückenhafte Aufzeichnungen fest.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Patient, Strafanzeige, Forensik, Taufkirchen
Quelle: www.nordbayern.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2014 19:26 Uhr von Dracultepes
 
+18 | -3
 
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Leute die so etwas machen gehören sofort entlassen + Berufsverbot. Natürlich nur sofern nicht angeordnet. Wenn angeordnet, dann gehört die Richter etc. gegkickt.
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28.01.2014 20:37 Uhr von gaboe
 
+13 | -1
 
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Die dauerhafte Fixierung ist in Deutschland ohne Gerichtsbeschluss nicht erlaubt, von daher hat sich die Klinik, die Ärzte und das Pflegepersonal strafbar gemacht.
Unglaublich, was in manchen Kliniken abgeht.
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28.01.2014 23:16 Uhr von gaboe
 
+3 | -0
 
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Mag sein, dass er zur "eigenen Sicherheit" fixiert wurde, aber bei einer Dauer von 60! Tagen ist das gesetzeswidrig.Solche Fixierungen dürfen nur in absoluten Notfällen angewendet werden (das muss ein Arzt anordnen) und müssen auch schnellstens bei Gericht angezeigt werden.
Eine Fixierung darf ohne Gerichtsbeschluss nicht durchgeführt werden und wenn diese tatsächlich erlaubt wird,(was ich bei dieser Art der Fixierung bezweifel) dann muss darüber genau Protokoll geführt werden.
Die Gesetzeslage ist da sehr eindeutig.
So eindeutig, dass man selbst bei einem Rollstuhlfahrer die Sicherung durch einen Gurt protokollieren muss.
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29.01.2014 08:21 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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Anonimaj,
ausufernde Rachephantasien sind ein Warnsignal.

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