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Moskau: Bank feiert in Gedenksynagoge die Betriebsfeier und sorgt so für Skandal

Eine nicht genannte Bank sorgt derzeit in der jüdischen Gemeinde in Moskau für einen Skandal. Die Betriebsfeier wurde in der Moskauer Gedenksynagoge, welche zum Gedenken an die Holocaust-Toten errichtet wurde, abgehalten. Dort feierte man ausgelassen mit Wodka und Schaschlik zu lauter Diskomusik.

Bereits im Vorfeld erregte die Feier den Unmut vieler Gemeindemitglieder und so hatte Rabbi Tanchum Busin die Bank darum gebeten, die Feier doch an einem anderen Ort zu veranstalten. Doch die Bank blockte ab und erklärte, dass bereits alles geplant und bestellt sei.

Doch auch der Russische Jüdische Kongress, welcher der Betreiber der Gedenksynagoge ist, bleibt gelassen und erklärte, dass diese Synagoge weniger ein Tempel, denn ein Klub sei. Der Kongress hatte wenige Zeit vorher selbst dort das jüdische Neujahrsfest gefeiert.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Bank, Skandal, Moskau, Feier, Synagoge
Quelle: www.moskau.ru

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2014 17:10 Uhr von blonx
 
+5 | -0
 
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Weiter erklärte der RJK, dass alles seine Richtigkeit habe, denn schließlich habe die Bank die Räumlichkeiten gemietet und sehr großzügig bezahlt.

Rabbi Busin verglich die Feier hingegen mit einem "Tanz auf den Knochen der Opfer".
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28.01.2014 20:08 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -2
 
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Betriebsfeier in einer Gedenksynagoge! Soso!
Da hätte ich die Bänker doch einfach mal gefragt, ob Sie nicht die Ein oder Andere Hochzeit in der Friedhofskapelle feiern möchten!? Würde doch genauso passen, oder?
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29.01.2014 10:16 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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"Auch bei der Bank sieht man keine moralischen Probleme: „Die Bank ist ein Depot für Geld, die Synagoge im Siegespark ein Depot für das Gedenken. Wir streben nach einer Vermehrung der materiellen und geistigen Werte und darum war der Ort gut gewählt, alle waren zufrieden“, erklärte ein Vertreter der Bank."

^^

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