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Hartz IV: Gefährdet neue Software die Auszahlung der Grundsicherung im April?

Für vier Millionen Empfänger der Hartz-Leistungen und deren Kinder könnte es im April durch die Umstellung einer neuen Software zu Problemen kommen, besonders in Großstädten und Ballungsräumen.

Die neue Software namens "Allegro" wird nach und nach in allen 304 Jobcentern eingeführt werden, wobei die alte Software zeitgleich benutzt wird, es wird aber vermutet, dass durch den Mehraufwand die Auszahlungen in Mitleidenschaft gezogen wird.

Während der Umstellung zum neuen System, werden alle Daten der Empfänger manuell erfasst ohne jegliche Datenmigration, da werden auch Fehler gemacht, welche die Auszahlungen gefährden, so Uwe Lehmensiek vom Personalrat Jobcenter Hannover.


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WebReporter: TamTamNews
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Software, Hartz IV, Auszahlung, Grundsicherung
Quelle: www.deutschlandfunk.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2014 16:28 Uhr von PuerNoctis
 
+11 | -0
 
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Frage mich wieso keine automatische Datenmigration passiert und

Und das ist möglich, ist bloss eine Frage wieviel Geld und Aufwand man in die Hand nehmen will.

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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28.01.2014 16:56 Uhr von Bruno2.0
 
+12 | -1
 
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HaHa die Arbeitsamt Chefs freut es immerhin verweilen so ein paar Millionen länger auf dem Konto für welches man Zinsen erhält...Ärgerlich für die die keine Kohle erhalten und nichts mehr haben...
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28.01.2014 17:38 Uhr von puri
 
+7 | -0
 
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@ PuerNoctis:
Keine Datenmigration macht man nicht um Geld zu sparen. Der Aufwand alle Daten manuell neu zu erfassen ist deutlich höher als eine maschinelle Migration.

Nein, der Hauptgrund liegt meistens darin dass die vorliegenden Daten korrumpiert und/oder nicht konsistent sind. Offensichtlich ist die Vorgängersoftware A2LL bis zuletzt nicht fehlerfrei und in vollem Funktionsumfang gelaufen, was wohl zu vielen Dateileichen oder falschen, fehlerhaften oder mißbrauchten Workflows geführt hat.
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28.01.2014 17:41 Uhr von CommanderRitchie
 
+16 | -5
 
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@ 1-2-3-deins

Hmmm... wo liegt dein Problem ?!

Wenn du gerne Arbeiten gehst... und verdienst genug Geld... fährst ein schönes Auto, besitzt vielleicht ein Eigenheim, etc. pp.
können dir die Hartzer doch egal sein !!

Wenn du keine Arbeit hast... hol aus dem Sozialstaat alles raus, was du kriegen kannst... dann haste genau so viel wie die anderen Hartzer !!

Wenn du nicht so gerne Arbeiten gehst.... weil du nach allen Lohnabzügen. Miete, usw.... gerade einmal soviel Geld zur Verfügung hast wie ein Hartzer... tja... da hättest du entweder in der Schule besser aufpassen müssen... oder mußt deinem Chef klarmachen, das du 100 % Lohnerhöhung haben möchtest !!

Aber... bitte... mach dein (Sozialneid)-Problem nicht zum Problem der Allgemeinheit !!

Du bist für dein Leben verantwortlich... niemand sonst !!

Sozialneid ist meistens das Erkennungsmerkmal für das verkorkste leben des neidenden !!

Nun... wo also liegt dein Problem ?!

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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28.01.2014 18:00 Uhr von CommanderRitchie
 
+13 | -3
 
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Zusatzkommentar !!

Mein Verständniss gilt natürlich nur für die Hartzer, die eigentlich gerne Arbeiten würden, aber keine vernünftige Arbeit bekommen... oder wenn sie Arbeit bekommen... nur Hungerlöhne erhalten !!

Nicht die Hartzer sind unser gesellschaftliche Problem, sondern die Ausbeuter-Unternehmen, die gierigen Manager, die Börsen Hassadeure, die heuschlerische Arbeitsmarktpolitik,
die Schließung von Unternehmen... und deren Wiedereröffnung in Billiglohnländern zwecks Gewinnmaximierung, wir alle... weil ja alles immer billiger sein muss (sonst wäre Kik, Aldi, etc. pp. nicht so angesagt)... oder anders ausgedrückt... Geiz ist Geil

Jaja...so sind wir... nach unten Treten... nach oben Buckeln... ansonsten immer schön die Schnauze halten.
Das eigene Hemd ist einem immer lieber, als des anderen Hose !!
Was ich damit sagen will... meckert nicht über die Hartzer... denn die sind meistens Opfer eines perfiden Wirtschaftssystems !!
Kämpft lieber gegen die Superreichen dieser Welt !!
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28.01.2014 18:09 Uhr von LucasXXL
 
+3 | -22
 
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28.01.2014 18:16 Uhr von TamTamNews
 
+8 | -3
 
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@LucasXXL

"Ja immer schön auf die Anderen schieben, denn selber hat mann nie schuld."

Und immer schön die Beispiele hinter dem Berg halten, damit man schön unangreifbar beleibt.
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28.01.2014 18:35 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -12
 
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28.01.2014 18:44 Uhr von TamTamNews
 
+5 | -1
 
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@ LucasXXL


"TamTamNews was für Beispiele meinst du?"

Die für deine Behauptungen, welche denn sonst?
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28.01.2014 19:10 Uhr von Xerces
 
+0 | -1
 
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@puri:
"Nein, der Hauptgrund liegt meistens darin dass die vorliegenden Daten korrumpiert und/oder nicht konsistent sind."

Wenn die Daten korrumpiert oder nicht konsistent wären, könnte die bestehende Software ja gar nicht damit umgehen.

Das aktuelle Vorgehen soll ja ein Pilotbetrieb sein, um zu ermitteln wie sich die neue Software in der Praxis anstellt. Daher werden die Daten parallel gepflegt und mit der der aktuellen Software verglichen.

"Offensichtlich"

Wie kommst du auf diese Formulierung?

"ist die Vorgängersoftware A2LL bis zuletzt nicht fehlerfrei und in vollem Funktionsumfang gelaufen, was wohl zu vielen Dateileichen oder falschen, fehlerhaften oder mißbrauchten Workflows geführt hat."

Das ist rein spekulativ von dir. Weder im Artikel hier, noch in der Quelle steht etwas, das man so interpretieren könnte.

Würde mich schon interessieren, wie du konkret zu dieser Auffassung kommst.

Übrigens gibt es so gut wie keine Software, die fehlerfrei läuft. Aber deine Formulierung zum Workflow (falsch, fehlerhaft, mißbraucht?) finde ich schon heftig.

Ich nehme an, dass du mit Workflow Geschäftsprozesse meinst. Und wenn du nun einer der wichtigsten und bedeutendsten Behörden Deutschlands unterstellst, sie würde eine Software für die Berechnung von Sozialansprüchen einsetzen, die die Geschäftsprozesse nicht richtig abbilden kann, ist das, ohne Belege, schon eine starke Behauptung und wird der BA in keinster Weise gerecht.
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28.01.2014 20:40 Uhr von blaupunkt123
 
+0 | -0
 
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Die Software reimt sich auf Negro. Wann regt sich den da jemand auf ?
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28.01.2014 22:17 Uhr von skipjack
 
+4 | -1
 
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Fordern und fördern lautet ein Grundsatz von ALGII.

#Das, was die Fritzen hinterm Schreibtisch abliefern, hat damit leider nichts, nothing, niente, zu tun.

##Alleine die Anzahl statt gegebener Klagen, erklärt doch, dass diese SM Fanatiker ihr Geld entweder nicht wert sind, oder absichtlich knechten.

###Für die alt68er und Spinner, die hier in ALGII immer noch die große Gerechtigkeit sehen:

ALG II wurde eingeführt, um die Löhne und Gehälter in "D" zu senken, während die Management Ausgaben gestiegen sind.

Für PISA`s: Die Armen werden ärmer, die Reichen, reicher!!!

Führt endlich Feedback Bögen und Sanktionen bei Mitarbeitern ein...
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29.01.2014 00:20 Uhr von Mauzen
 
+2 | -0
 
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Genau so eine Umstellung hat hier in NRW mal Studenten dazu gezwungen, Kredite für ihre Miete aufzunehmen, weil es Monate lang keine Gehälter gab. Wird mit H4 dann wohl genau so laufen.
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29.01.2014 04:43 Uhr von Katatonia
 
+1 | -0
 
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@Para_shut

Seit den Hartz4-Reformen gibt es zwei Grundsicherungsarten: Alg2 nach SGBII und Sozialhilfe nach SGBXII. Hartz4 ist somit die Grundsicherung.
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29.01.2014 08:27 Uhr von Mephisto92
 
+4 | -0
 
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1-2-3deins

von den klagen gehen ca 40-50% zumindest teilweise. Allgemein geht man davon aus das etwa die hälfte aller Bescheide vom Jobcenter fehlerhaft sind
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29.01.2014 08:56 Uhr von Mephisto92
 
+0 | -0
 
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ups da fehlt ein "durch" am Ende des 1. Satzes in meinem vorherigen Beitrag
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29.01.2014 09:26 Uhr von Katatonia
 
+2 | -0
 
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@Mephisto92 :)

"Mehr als ein Drittel aller Widersprüche und sogar rund 43 Prozent aller Klagen wurden 2012 zugunsten der betroffenen Hartz-IV-Empfänger entschieden. Das geht aus einer Antwort der amtierenden Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt."

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/...
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30.01.2014 18:03 Uhr von Dillenger
 
+0 | -1
 
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Genau BastB, das wollte ich auch schreiben bzw hatte es schon zu einem Artikel mit genau dem gleichen Inhalt (jetzt nicht mehr verfügbar). Das Geld ist doch nicht weg.
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30.01.2014 19:41 Uhr von Dillenger
 
+0 | -0
 
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Der Rechtsanwalt geht auf Staatskosten...

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