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BGH weist Klage zurück: Schufa kann Berechnungsmethoden geheim halten

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Klage gegen die Schufa zurückgewiesen.

Die Richter entschieden, dass es in Ordnung ist, wenn die Schufa ihre Berechnungsmethoden im Geheimen belässt. Sie muss den Verbrauchern keine detaillierte Erklärung geben.

Geklagt hatte eine Frau, die wegen ihres Schufa-Eintrages kein Auto kaufen durfte.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, BGH, Schufa
Quelle: www.derwesten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2014 15:29 Uhr von Ladehemmung
 
+2 | -8
 
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"Geklagt hatte eine Frau, die wegen ihres Schufa-Eintrages kein Auto kaufen durfte."

Was ist das denn für eine dämliche Aussage?

Niemand verbietet der Frau sich ein Auto zu kaufen, sie wird wahrscheinlich einfach nicht als Kreditwürdig eingestuft und kann es deshalb nicht finanzieren.

Ich hab selber in meinem Berufsleben oft mit der Schufa zu tun gehabt, und oft sind es die Leute mit der schlechtesten Zahlungsmoral die sich über die Schufa aufregen oder es einfach nicht verstehen können dass sie keinen Kredit bekommen (Oft die Leute die per Haftbefehl zur Eidesstattlichen Versicherung gezwungen werden mussten).

Wenn man nix mit der Schufa zu tun haben will nix auf Pump kaufen. So einfach ist das.
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28.01.2014 17:10 Uhr von Teffteff
 
+5 | -0
 
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@ Ladehemmung
Ähmm na es ist Dir nicht vorzuwerfen, dass Du den Fall der Frau nicht kennst.
Du hast schon Recht damit, dass sie ihr Auto einfach nicht finanzieren konnte. Hier liegt der Knackpunkt aber ganz wo anders, denn die Schufa hatte die Daten der Frau mit jemand anderen vertauscht. Das ist nur durch die Klage ans Tageslicht gekommen. Eine Offenlegung der Scoreberechnung halte ich schon aus dem Grund von möglischerweise falsch analysierter Daten für erforderlich.

Dass sie etwas auf Pump kaufen wollte ist dabei vielleicht Deiner Meinung nach schlecht. Auf Grund des Fehlers bei der Schufa hätte aber auch die Anmietung einer Wohnung, der Abschluss eines Handyvertrages oder was anderes verweigert werden können, was nichts mit einem Kreditkauf zu tun hat.

[ nachträglich editiert von Teffteff ]
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28.01.2014 17:40 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -0
 
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So weit ich weiss, lag der negative Eintrag an einer Verwechslung mit einer anderen Person gleichen Namens.
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28.01.2014 18:14 Uhr von BHuxol
 
+7 | -0
 
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@ Ladehemmung

Du hast echt keine Ahnung vom Leben.
Die Schufa ist der größte Drecksladen, den es gibt.

Ich bin vor ein paar Jahren der Arbeit hinterhergezogen und habe mich auch am neuen Wohnsitz angemeldet. Aus diversen Gründen brauchte ich dann ein zusätzliches Konto vor Ort. Die Bank vor Ort hat mir aufgrund meines schlechten Scorings ein Konto verweigert.

Meine Hausbank hat auf meine Bitte hin recherciert, warum mein Scoring auf einmal so schlecht war.
Ergebnis:
Auf dem Grundstück, das mein Arbeitgeber gekauft und dort Angestelltenunterkünfte errichtet hat, war vor 20 Jahren ein Puff und anschliessend ein Asylantenwohnheim. Das reicht der Schufa um für die ganze Gegend das Scoring runterzufahren.
Nach 3 Jahren, einem längerem Briefwechsel und Einschaltung eines Anwaltes war mein Scoring dann wieder in Ordnung.

[ nachträglich editiert von BHuxol ]
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29.01.2014 01:02 Uhr von craschboy
 
+1 | -0
 
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Bei dem Urteil hat die Banker-Elite wohl wieder ganze Lobbyarbeit geleistet.
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29.01.2014 06:36 Uhr von Borgir