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Mexiko: Olmeken hatten bereits Handelskontakte bis nach Oaxaca und Guatemala

Archäologen der INAH (Nationales Institut für Anthropologie und Geschichte) hat in einer aktuellen Publikation aufgezeigt, dass die Olmeken anders als bislang gedacht bereits Handelsbeziehungen bis nach Guatemala und in den mexikanischen Bundesstaat Oaxaca hatten.

Anhand von Funden einer Ausgrabung von 1955, welche neu untersucht wurden, konnten die Archäologen belegen, dass die verwendeten Materialien aus dem südlichen Mexiko und Guatemala stammten. Hier handelte es sich um insgesamt 16 Steinfiguren, welche vermutlich Mischwesen der Unterwelt darstellen.

Neben den Figuren wurden auch sechs schmale Äxte gefunden, welche teilweise aus Jade hergestellt wurden. Diese stammte aus der Region des Flusses Motagua in Guatemala. Auch die anderen Mineralien stammen nicht aus der Region um La Venta, sondern kommen aus Oaxaca und Guerrero.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mexiko, Handel, Guatemala
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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