27.01.14 16:23 Uhr
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Landgericht Köln zieht ersten Redtube-Beschluss zurück

Das Landgericht in Köln hätte nicht die Herausgabe von Namen und Adressen zu den IP-Adressen beschließen dürfen. Zu diesem Urteil kamen andere Richter der gleichen Kammer.

Die "The Archive AG" kann dagegen noch Beschwerde einlegen, allerdings wird in der Stellungnahme klar, dass es noch zu unangenehmen Folgen für die Abmahnanwälte kommen könnte.

Durch die Entscheidung wurde das klare Signal an Abmahnanwälte gesendet, dass Streaming-Abmahnungen kein leichtes Geschäft mehr sind.


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WebReporter: amareZZa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Rückzug, Landgericht, Beschluss, Redtube
Quelle: www.spiegel.de

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27.01.2014 16:23 Uhr von amareZZa
 
+27 | -2
 
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Zum Glück kam das Gericht doch noch zur Vernunft! Aber viel zu Spät!!!
Vor allem schade für alle die bereits gezahlt haben.
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27.01.2014 16:27 Uhr von Ratschlag
 
+11 | -2
 
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hat ja auch lange genug gedauert das sich die Herren Richter geirrt haben.
Mal sehen wenn das rechtskräftig ist ob die schon bezahlt haben das auch wiederbekommen ???
Ich traue dem nicht...
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27.01.2014 16:29 Uhr von Rechargeable
 
+13 | -1
 
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*Durch die Entscheidung wurde das klare Signal an Abmahnanwälte gesendet, dass Streaming-Abmahnungen kein leichtes Geschäft mehr sei.*

Waren sie noch nie, da es nicht Illegal ist.

Das war jetzt mal der erste Fall von solchen Schmarotzern.
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27.01.2014 17:07 Uhr von Macinally
 
+10 | -2
 
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Dann hat das Gericht in Köln quasi zugegeben, dass es Beihilfe zum Betrug betrieben hat...
Wenn also bei der Archive AG, bei den beiden Spezialkanzleien für Betrugssachen Daniel Sebastian und Urmann & Collegen nichts zu holen sein wird, wovon auzugehen ist, kann man ja versuchen beim Land NRW sich schadlos zu halten.

Was für ein Armutszeugnis für die Justiz...
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27.01.2014 17:29 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+6 | -2
 
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Ist doch mist.

Jetzt haben diese Leute einen ersten Versuch gestartet (Sehr aufwendig geplant und relativ gut durchdacht) und sind gescheitert, wenn man das jetzt nicht mit empfindlichen Strafen ahndet werden wohl weitere Versuche starten bis es irgendwann eine Rechtlich abgesicherte Formulierungsweisen gibt bei dennen sie die Anschlussinhaber ermitteln können ohne rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen.

Soweit darf es nicht kommen.
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27.01.2014 20:23 Uhr von Kabawicht
 
+1 | -4
 
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Tja Leute,

hab ich doch Recht gehabt mit der Einschätzung.

Mein Kommentar von:
12.01.2014 - 01:10 Uhr von Kabawicht

http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von Kabawicht ]
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28.01.2014 01:10 Uhr von Eleanor_Rigby
 
+2 | -0
 
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Die Überschrift dieser News ist doch schlicht falsch!
Es wurde überhaupt kein Beschluss aufgehoben, wie es momentan durch die Medien geistert. Stattdessen hat die 9. Zivilkammer des Landgerichts vier Beschwerden von Abgemahnten stattgegeben.
Das ist (leider) etwas völlig anderes!
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28.01.2014 01:23 Uhr von Eysenbeiss
 
+2 | -1
 
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Eleanor, rechtlich gesehen ist es etwas anderes, aber es ist auch noch etwas, nämlich ein deutliches Zeichen und der Rest ist daher nur eine Frage der Zeit.

Die Prüfung einer Beschwerde geht nun mal deutlich schneller vonstatten, als die Revidierung eines Erlasses. wobei, wie schon erwähnt, die erfolgten Entscheidungen eine eindeutige Tendenz zeigen.
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28.01.2014 07:38 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -1
 
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Es läuft alles genau so wie ich das erwartet hatte. Eine strafbare Handlung gab es nicht (das ist auch der Grund aus dem den Beschwerden stattgegeben wurde), und im Falle eines Prozesses würden die "Beweise" für ungültig erklärt werden, weil sie a) keine strafbare Handlung beweisen und b) auch nicht belegt werden konnte, dass sie überhaupt korrekt ermittelt wurden (und damit meine ich nicht ob dies widerrechtlich geschah, sondern ob die angeblichen Täter überhaupt gestreamt haben).

Dazu ein Zitat von Heise.de:

>"Auch die Beweisermittlung der Abmahner sei unklar: So hatten die Kläger von "The Archive AG" auch im Beschwerdeverfahren nicht klargemacht, wie sie in der Lage gewesen seien, in die Verbindung zwischen Redtube und den Nutzern einzudringen. Die Richter deuten ebenfalls an, dass – falls "The Archive AG" tatsächlich vor Gericht seine vorgeblichen Ansprüche durchsetzen wollte – ein Beweisverwertungsverbot ausgesprochen werden könnte. "

Die Sache ist praktisch durch, und wer gezahlt hat ist einfach dämlich.

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