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Statistik: Die meisten rechten Tötungsdelikte finden in Baden-Württemberg statt

Das Bundesinnenministerium hat in einer Statistik herausfinden lassen, wo die meisten rechten Tötungsdelikte stattgefunden haben und offenbar ist entgegen der landläufigen Meinung nicht der Osten Deutschlands das Zentrum.

Nur ein Zehntel der Fälle passierten im Osten des Landes, trauriger Spitzenreiter der Statistik ist das Bundesland Baden-Württemberg mit 585 Tötungsdelikten, die einen mutmaßlich rechtsextremen Hintergrund haben.

Insgesamt gab es 628 Fälle, die auf rechtsextremen Hintergrund untersucht wurden.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Baden-Württemberg, Statistik, Tötung
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2014 12:44 Uhr von GroundHound
 
+5 | -12
 
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Wie viel "linke" Tötungsdelikte gab es denn so in den letzten Jahren? Steht die Anzahl immer bei Null?
Nur mal so als Vergleich für diejenigen, die meinen dass "Linksextremismsus" und Rechtsextremismus hier in Deutschland gleich schlimm sind.

P.S.: Wieder fällt BaWü negativ auf. Scheint wohl wirklich eine sehr rechtskonservative Gegend zu sein. Erst diese homophobe Petition und dann auch noch die meisten rechten Straftaten.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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27.01.2014 12:50 Uhr von One of three
 
+8 | -2
 
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Aus der Quelle:

"Bei den 628 Fällen handelt es sich um Verbrechen aus den Jahren 1990 bis 2011, zu denen die Polizei bislang keine Täter ermitteln konnte. Es sind 301 vollendete Tötungsdelikte sowie 327 versuchte."

Also Fälle, bei denen bis jetzt kein Täter ermittelt werden konnte, die aber nach "rechts" riechen.
Ergo fehlt in der Überschrift ein "mutmaßlich" o.ä.

Man hätte durchaus auch unterbringen können dass es sich um neu untersuchte Fälle aus 21 Jahren handelt.

Weiterhin ist die Zahl 585 für BW völliger Schwachsinn, da es sich hier um die Anzahl mutmaßlicher Tötungsdelikte in "den alten Ländern" handelt. BW ist dort mit 209 Straftaten "Spitzenreiter".

Gutes Beispiel wie aus einer brauchbaren Quelle Meinungsmüll gemacht wird.

[ nachträglich editiert von One of three ]
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27.01.2014 13:03 Uhr von Jesse75
 
+5 | -1
 
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Aus der original Quelle dem Tagesspiegel "628 ungeklärte Tötungsdelikte werden nachträglich auf einen möglichen rechtsextremen Hintergrund untersucht." Das ist ja schlimmer als stille Post!
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27.01.2014 13:09 Uhr von ein_fremder
 
+4 | -3
 
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27.01.2014 14:27 Uhr von IM45iHew
 
+3 | -3
 
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Unterm Strich bedeutet das eher das bei 585 Tötungdelikte das Opfer Ausländer oder "Deutscher mit Migrationshintergrund" war und kein Täter ermittelt werden konnte. Gut zu wissen, dass das Unschuldprinzip bei "Nazis" ausserkraft gesetzt ist.

Wirklich peinliche News. Schämt euch!
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27.01.2014 22:51 Uhr von Schäff
 
+2 | -0
 
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_Ein_ Grund, warum im Westen mehr vermeintliche rechte Tötungsdelikte stattgefunden haben könnten, dürfte m.E. schlicht daran liegen, dass es im Westen (9,9% der Westbevölkerung) prozentual 4 mal mehr Ausländer gibt als im Osten (2,5% der Ostbevölkerung).
-> http://www.donaukurier.de/...
"Im Südwesten Deutschlands sowie in den Stadtstaaten leben im Vergleich der Bundesländer die meisten Menschen ausländischer Herkunft."

Damit gäbe es dann auch eine (Teil-) Erklärung warum Baden-Württemberg mit 209 Fällen Spitzenreiter sei.

Da es im Westen viel einfacher ist Ausländer zu begegnen als Im Osten, dürfte mit ein Grund gewesen sein, warum 9 der 10 NSU-Anschläge im Westen und nur einer 1 Osten stattgefunden haben.
http://www.mdr.de/...

[ nachträglich editiert von Schäff ]

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