27.01.14 11:48 Uhr
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Bildungsministerin Johanna Wanka will aus gescheiterten Akademikern Handwerker machen

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat einen Plan, was aus tausenden gescheiterten Akademikern werden soll: Handwerker.

Die Studienabbrecher sollen in Unternehmen eine verkürzte Ausbildungszeit angeboten bekommen und so wieder im Berufsleben Fuß fassen.

"Wir wollen es Studienabbrechern ermöglichen, eine verkürzte Ausbildung in Unternehmen zu absolvieren", so die CDU-Politikerin.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Student, Abbruch, Handwerker
Quelle: www.spiegel.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2014 11:58 Uhr von Gierin
 
+4 | -0
 
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Im Grunde bin ich auch ein Studienabbrecher. Allerdings bin ich trotzdem nicht in der Gosse gelandet.
Ich bin ganz ohne staatlichen Plan auf die Idee gekommen, einfach anschliessend eine kaufmännische Ausbildung zu machen.

[ nachträglich editiert von Gierin ]
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27.01.2014 11:59 Uhr von pjh64
 
+11 | -9
 
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Sehr geehrte Bildungsministerin Johanna Wanka:

Fick dich, ich hab mit eurem Dreckssystem bereits vor Jahren abgeschlossen, und warte sehnsüchtig auf euren Niedergang, damit das Leben wieder eine Chance in Deutschland bekommt.

Gegen das Vegetieren im Niedriglohn, gegen das Krepieren auf dem Schlachtfeld und für ein Leben frei von Existenzangst und Massenpsychose!

Fahrt zur Hölle und laßt die Menschen dieses Landes endlich leben.
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27.01.2014 12:05 Uhr von Dillenger
 
+4 | -1
 
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Sehr geehrte Frau Wanka,
spielt es dabei auch eine Rolle, welche Talente der Mensch hat oder wird er einmal komplett umgekrempelt, so wie es gerade passt?? Ob er vielleicht zwei linke Hände hat ist dabei völlig nebensächlich, drück ihm einen Hammer in die Hand und schwupps, der Handwerker ist geboren...
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27.01.2014 12:06 Uhr von delerium72
 
+10 | -0
 
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Is schon richtig, können ja nich alle in die Politik ;-)
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27.01.2014 12:10 Uhr von brycer
 
+3 | -0
 
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@Para_shut:
handwerker mit zehn LINKEN Daumen! ;-P
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27.01.2014 12:21 Uhr von maxyking
 
+6 | -1
 
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Möglicherweise sollte man am Bild der Gesellschaft über reguläre Berufe arbeiten und nicht jeden auf biegen und brechen in ein Studium zwingen. Wenn handwerkliche Berufe ordentlich angesehen und bezahlt werden löst sich das Problem von selbst.
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27.01.2014 12:28 Uhr von pjh64
 
+2 | -1
 
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maxyking:

Das mag stimmen, aber jetzt sei doch mal realistisch.
Wie will man die Industrie dazu bringen, Handwerker in angesehener Weise zu bezahlen? Wir haben Kapitalismus und hier regiert der Arbeitszwang nach dem Motto "Friß oder stirb". Politiker haben nicht das kleinste bißchen Macht oder Entscheidungsgewalt, die Welt in der wir leben kommt aus Thinktanks und Handelsabkommen. Oder würdest du Ronald Mc Donald fragen, ob er denn bitte die Burger gesünder machen würde?

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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27.01.2014 12:47 Uhr von Firestream
 
+0 | -3
 
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@pjh64

Staatsbürgerschaft schon abgegeben?

Staatsleistungen abbestellt?
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27.01.2014 12:55 Uhr von pjh64
 
+2 | -0
 
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@Firestream

> Staatsbürgerschaft schon abgegeben?

Ist nicht meine Aufgabe, ich habe weder etwas dafür noch dagegen getan, daß mich dieses System in seinem Register der unmündigen Knechte führt.

Staatsleistungen abbestellt?

Wurden nie bestellt.
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27.01.2014 13:02 Uhr von LucasXXL
 
+3 | -3
 
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pjh64 du bist auch einer dieser Jammerlappen die nix auf die Reihe bekommen!
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27.01.2014 13:06 Uhr von Firestream
 
+0 | -2
 
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@pjh64
###"Ist nicht meine Aufgabe, ich habe weder etwas dafür noch dagegen getan, daß mich dieses System in seinem Register der unmündigen Knechte führt."

##"(...)ich hab mit eurem Dreckssystem bereits vor Jahren abgeschlossen(...)"

Deshalb ging ich davon aus, dass du aktiv etwas getan hast.

##"und warte sehnsüchtig auf euren Niedergang, damit das Leben wieder eine Chance in Deutschland bekommt."

Deshalb ging davon aus, dass du keiner gewerblichen Tätigkeit nachgehst.

##"Wurden nie bestellt."

Du hast niemals irgendeine Art Staatsleistungen erhalten?
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27.01.2014 13:06 Uhr von pjh64
 
+2 | -3
 
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LucasXXL deine Worte sind mitleiderweckend.
Macht mich immer wieder traurig, wie unser System aus mitunter guten und manchmal auch gerechten Menschen soetwas wie dich macht. Aber ich wünsche dir trotzdem viel Glück und viel Freude im Leben, woran auch immer du dich noch erfreuen magst.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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27.01.2014 13:33 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -0
 
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Ich bin jetzt zwar kein gescheiterter Akademiker, aber ich kann die Problematik durchaus verstehen.

Bin den klassischen Weg damals gegangen und habe die Realschule besucht. Danach eine Ausbildung auf dem Bau absolviert, Abi nachgemacht und dann studiert und nun in der IT-Branche. Ich kenne also durchaus sowohl den Arbeitstag eines Bauarbeiters, als auch den Büroalltag jetzt.
Damals in meiner Ausbildung kamen im zweiten Ausbildungsjahr alle Abiturienten mit dazu, welche aufgrund "ihrer Bildung" ein Jahr sparen konnten.
Ist ja gut und schön mit dem Einsparen, aber die große Problematik war, dass wir im ersten Ausbildungsjahr die Grundbildung Bau hatten und folglich die Abiturienten davon null komma null Ahnung hatten.

Genauso wird das bei Frau Wankas Vorschlag laufen.
Vor allem bei gescheiterten Akademikern wird der Wechsel ins Handwerk zu großen Problemen führen.
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27.01.2014 14:04 Uhr von moegojo
 
+0 | -0
 
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@ Para_shut, bei uns im kreis warendorf+steinfurt gibt es so etwas schon. eine 4 wöchige maßnahme zur feststellung der eignung zu einer umschulung im rahmen einer betrieblichen ausbildung. dabei muss man eine woche tests machen, ähnlich wie bei der musterung, die letzten 3 wochen dann in die werkstätten der kreishandwerkerschaft oder ein betriebliches Praktikum. Da dies eine Maßnahme vom Jobcenter ist, werden die Ausbildungskosten von denen übernommen, man muss allerdings eine verkürzte Ausbildung von 2 Jahren machen!
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27.01.2014 14:12 Uhr von jo-28
 
+0 | -1
 
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Alternative Überschrift: Johanna Wanka will Nichtsnutze mit neuer Turboausbildung in Niedriglohnsektor quetschen.

Warum sollte man die Ausbildung verkürzen, nur weil der Azubi mal studiert hat? Welche tollen Skills soll er sich denn beim Komasaufen mit seinen Kommilitonen angeeignet haben, die dies Rechtfertigen?

Naja, das betrifft aber ohnehin nur die männlichen Studenten, die weiblichen werden mit der Frauenquote in die Wirtschaft gedrückt, die können noch so unfähig sein. Hast du Eierstöcke, kriegst nen Job mindestens als Abteilungsleiter oder besser. =)
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27.01.2014 14:26 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Liebe Frau Wanka,
Noch haben wir in Deutschland freie Berufswahl. Möglich, dass das demnächst abgeschafft wird, aber wer welchen Beruf ausüben möchte entscheidet noch jeder für sich individuell.
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27.01.2014 14:44 Uhr von Firestream
 
+1 | -1
 
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@ThomasHambrecht

Haben Sie getrunken? Steht da irgendwas mit Zwang?
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27.01.2014 16:21 Uhr von majorpain
 
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Na ja,
finde wenn das Studium was zu tun hätte mit der Ausbildung wäre es interresant.
Aber ein Student z.b Jura Studierte und danach Bauarbeiter oder Schreiner wird.
Sorry das passt nicht.

Wenn einer sagt er Studiert Architekt und geht danach auf den Bau das wäre vielleicht was anderes. Er kann wenigstens nacher den Plan lesen und kennt sich auch vielleicht etwas aus welche Steine er benutzt etc.
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28.01.2014 15:12 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"##´und warte sehnsüchtig auf euren Niedergang, damit das Leben wieder eine Chance in Deutschland bekommt.´ " (pjh64)
Also "gewerbliche Tätigkeit" hat nicht mit dem Leben zu tun? Und: Kann nicht eine "gewerbliche Tätigkeit" nicht auch die Chance des Lebens erhöhen? MUSS denn eine "gewerbliche Tätigkeit" die Chance des Lebens verschlechtern?
Das bedeutet doch: eine "gewerbliche Tätigkeit" MUSS - nach Deinem Dafürhalten - das Leben einfach vermiesen.

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